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Wechseljahre

Menopausen-Hormontherapie erhöht das Mortalitätsrisiko nicht

|von Daniela Lukaßen-Held

Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie mit über 870.000 Frauen zeigt, dass die Hormontherapie (MHT) das Mortalitätsrisiko nicht erhöht. Frauen nach Ovarektomie profitierten sogar mit einem um bis zu 34 Prozent geringeren Sterberisiko. Was die Daten für die Praxis bedeuten.

Menopause Schriftzug mit Medikamenten
Aktuelle Kohortendaten zeigen kein erhöhtes Mortalitätsrisiko durch Menopausen-Hormontherapie – nach Ovarektomie sogar einen Überlebensvorteil. (© onephoto/stock.adobe.com)

Viele Frauen leiden in der Menopause unter Schlafstörungen, Hitzewallungen und anderen Beschwerden. Die Hormontherapie lindert diese effizient. Allerdings wird immer wieder diskutiert, ob die Hormontherapie die Gesamtmortalität erhöht.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun: Die Sorge ist unbegründet. Einbezogen wurden 876.805 Frauen, von denen 11,9 Prozent bis zum Ende der Nachbeobachtungszeit mindestens ein Rezept für die MHT eingelöst hatten. Der Anteil der älteren Teilnehmerinnen war hier höher als der der jüngeren.

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Quellen

Mikkelsen AP et al. BMJ. 2026 Feb 18;392:e085998. doi: 10.1136/bmj-2025-085998. PMID: 41708152; PMCID: PMC12915068.

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