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Gynäkologie

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Neuste Artikel

Makrophagen
Ovarialkarzinom Immuntherapie

Ovarialkarzinom: Wie der Fettstoffwechsel im Omentum die Immunantwort blockiert

Fettstoffwechsel und Immunevasion beim Ovarialkarzinom: Im fettreichen Omentum laden sich tumorassoziierte Makrophagen mit Lipiden auf, geraten unter oxidativen Stress und unterdrücken die T-Zell-Antwort. Neue Daten zeigen, dass die gezielte Blockade von CCR5- oder CD36-Signalwegen die Immunabwehr reaktivieren und das Ansprechen auf Checkpoint-Inhibitoren verbessern könnte.
Frau macht Gänsefüßchen
Arzt-Patienten-Kommunikation

Unehrlichkeit im Arztgespräch: Warum jeder Dritte beim Arzt flunkert

Verschleiern, beschönigen, weglassen – rund 31 Prozent der Patientinnen und Patienten geben zu, beim Arztgespräch schon einmal bewusst nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Besonders jüngere Erwachsene verschweigen Symptome, psychische Belastungen oder den eigenen Tabakkonsum. Die häufigsten Gründe: Angst vor Verurteilung und Scham. Was Ärztinnen und Ärzte tun können, um offenere Gespräche zu ermöglichen.
Gefäß mit Blutkörperchen
Seltene Vaskulitis-Risiken

Vaskulitis und Schwangerschaft: Höhere Risiken für Frühgeburt und Präeklampsie

Schwangere mit systemischer Vaskulitis tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für Frühgeburten sowie hypertensive Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie oder Eklampsie. Neue Studienergebnisse zeigen, wie stark die Gefäßgröße den Verlauf beeinflusst – und warum eine engmaschige Überwachung essenziell bleibt.
Drei bunte Würfel mit Buchstaben, die zusammengesetzt das Wort HPV ergeben
HPV-Impfung Zervixkarzinom

HPV-Impfung: 18 Jahre stabiler Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

HPV-Impfung und Zervixkarzinom-Prävention: Schwedische Registerdaten aus 18 Jahren und über 926.000 Teilnehmerinnen zeigen, dass die quadrivalente Humane-Papillomavirus (HPV)-Impfung das Gebärmutterhalskrebs-Risiko dauerhaft senkt – ohne nachlassenden Schutz. Besonders ausgeprägt ist der Effekt bei Impfung vor dem 17. Lebensjahr.
Podcast: Kopfhörer und Mikrofon
33:27 min
Podcast-Tipp der Redaktion

Medical Gaslighting: Glauben wir unseren Patient*innen zu selten?

Viele Patient*innen berichten, dass ihre Beschwerden in der Arztpraxis nicht ernst genommen werden. In sozialen Medien wird dafür zunehmend ein Begriff verwendet: Medical Gaslighting. Eine Folge des Wissenschaftspodcasts Wissen Weekly greift diese Debatte auf – anhand der Erfahrungen einer Patientin mit Endometriose.
Anästhesist zieht Narkose-Spritze auf
Missbrauchsvorwürfe

Missbrauch unter Narkose: Anästhesist aus Bremerhaven unter Verdacht

Sexueller Missbrauch unter Narkose und Kinderpornografie: Ein Anästhesist aus Bremerhaven soll Mädchen während Operationen im Intimbereich berührt haben – eine der Betroffenen war offenbar erst sieben Jahre alt. Ermittler fanden zudem kinder- und jugendpornografisches Material. Welche Vorwürfe im Raum stehen und warum der Entzug der Approbation bislang scheitert.
Globale Krebsrisiken

Brustkrebs weltweit: Zunahme der Erkrankungen durch vermeidbare Risiken

Brustkrebs bleibt weltweit die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen – und vermeidbare Risikofaktoren wie ungesunde Ernährung, Tabakkonsum und metabolische Veränderungen treiben die Krankheitslast weiter an. Neue globale Daten zeigen: Bis 2050 könnte die Zahl der Neuerkrankungen dramatisch steigen.
Schreibtisch mit Laptop, der den Schriftzug Kolumne trägt
Christines Kolumne

Telefon(terminbuchung) des Grauens

Falsche Ärzte schocken mit Horroranrufen und Doctolib macht ungut von sich Reden: Während Senioren halbe Vermögen an angebliche Klinikärzte überweisen, die am Telefon mehr Diagnosen werfen als ein Horoskopgenerator, kämpft der Rest der gesetzlich Verunsicherten verzweifelt darum, überhaupt einen Termin zu bekommen. Da wirkt der „Arzt“ am Telefon fast schon verlässlicher als das Buchungsportal.
Ältere Person hält besorgt einen Telefonhörer ans Ohr – Symbolbild für Telefonbetrug durch Schockanrufe
Warnung der Kriminalpolizei

Schockanrufe von falschen Ärzten: Betrüger erbeuten hunderttausende Euro

Falsche Ärzte setzen Angehörige am Telefon mit erfundenen Notfällen unter Druck – angeblich lebensrettende Behandlungen oder teure Medikamente müssten sofort bar bezahlt werden. In Bayern übergab eine Rentnerin rund 500.000 Euro in Bargeld und Gold, in Rheinland-Pfalz verlor ein Mann 10.000 Euro an einen vermeintlichen Kurier. Die Kriminalpolizei ermittelt und rät: sofort auflegen und die Klinik selbst kontaktieren.
29:36 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen

Wechsel eines VAC-Systems im Bereich der Mamma (26.03.2026)

Sehen Sie hier einen Wechsel eines VAC-Systems im Bereich der Mamma. Diese Videoaufzeichnung stammt aus einem der regelmäßigen OP-Livestreams aus dem Department für Frauengesundheit der Universitäts-Frauenklinik Tübingen. Die exklusive Video-Reihe bietet Einblicke in (innovative) gynäkologische Operationsverfahren. Erleben Sie den Eingriff aus erster Hand, verfolgen Sie die einzelnen Operationsschritte im Detail und profitieren Sie von den Erläuterungen der Operateurinnen und Operateure. So erhalten Sie praxisnahe Einblicke in moderne chirurgische Verfahren – wann immer es für Sie passt.
Justitia Statue hält Waage
Patientenmord vor Gericht

Patientenmörder Högel: Landgericht Oldenburg setzt Mindesthaftzeit auf 28 Jahre fest

85-facher Mord an Klinikpatienten, heimtückische Medikamenteninjektionen und ein erschüttertes Vertrauen in medizinische Einrichtungen – das Landgericht Oldenburg hat die Mindesthaftzeit für den Ex-Pfleger Niels Högel auf 28 Jahre festgesetzt. Eine Bewährungsaussetzung nach 15 Jahren lehnte das Gericht ab. Ob Högel 2037 tatsächlich freikommt, hängt von einem psychiatrischen Gutachten ab.
Symbolbild einer Infusion am Krankenbett.
Sterbehilfe vor Gericht

Assistierter Suizid: Psychiater erneut wegen Totschlags verurteilt

Über vier Jahre Haft für einen 83-jährigen Psychiater aus Datteln – das Essener Landgericht sieht im erneuten Fall einer Freitod-Begleitung einen Totschlag. Der Arzt hatte 2023 einem psychisch kranken Patienten Sterbehilfe geleistet, obwohl dieser laut Gericht nicht selbstverantwortlich entscheiden konnte. Der Mediziner habe dies erkannt, aber bewusst medizinische Standards missachtet – aus dem Selbstverständnis heraus, einziger Experte auf diesem Gebiet zu sein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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