Schwangere mit systemischer Vaskulitis tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für Frühgeburten sowie hypertensive Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie oder Eklampsie. Neue Studienergebnisse zeigen, wie stark die Gefäßgröße den Verlauf beeinflusst – und warum eine engmaschige Überwachung essenziell bleibt.
Vaskulitis und Schwangerschaft: Höhere Risiken für Frühgeburt und Präeklampsie
Von systemischer Vaskulitis sind Menschen jeden Alters betroffen. Die seltene Erkrankung ist mit einer hohen Mortalität und Morbidität assoziiert.
Zwar ist es aufgrund moderner Therapien zu einer deutlichen Verbesserung der Lebenserwartung gekommen, doch gerade bei Schwangeren besteht noch immer ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Dabei ist die Forschung in diesem Bereich begrenzt und etwa über das mögliche häufigere Auftreten von Frühgeburten wenig bekannt.
Eingestufte Gefäßtypen prägen das Schwangerschaftsrisiko
Dies wollten Wissenschaftler nun ändern. In ihre Studie bezogen sie 729 Schwangerschaften bei 568 Patientinnen mit Vaskulitis ein. Hierbei handelte es sich um:
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