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Innere Medizin

Studien, Leitlinien-Updates und Praxiswissen

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Neuste Artikel

DNA‑Strang mit digitalem Datenmuster
Immunzellen als Schlüssel zur Prognose

Meningeome: Das Tumor‑Mikromillieu prägt die Rückfallgefahr

Nicht nur Tumorzellen bestimmen das Rückfallrisiko von Meningeomen, auch eingewanderte Immunzellen formen das molekulare Profil und sind Marker für den Krankheitsverlauf.  Aus dieser Erkenntnis leiten Heidelberger Forscherinnen und Forscher einen einfachen immunhistochemischen diagnostischen Ansatz ab: Mithilfe von Färbetechniken für Makrophagen-Marker lässt sich (KI-basiert) sehr schnell zwischen gut- und bösartigen Tumoren unterscheiden – auch in ressourcenbegrenzten Kliniken ohne Zugang zu modernen Analyselaboren.  
weibliche Ärztehände halten Pankreas als virtuelle Animation in den Händen
Bauchspeicheldrüsenentzündung

Darmmikrobiom sagt Langzeitfolgen nach akuter Pankreatitis voraus

Das Darmmikrobiom bei Krankenhausaufnahme liefert wertvolle Hinweise auf spätere Komplikationen nach schwerer akuter Pankreatitis. Eine internationale Studie unter Göttinger Leitung zeigt, dass computergestützte Modelle auf Basis mikrobieller Muster prognostische Aussagen über den Krankheitsverlauf ermöglichen.
Eine Gruppe erwachsener Menschen ist gemeinsam draußen unterwegs, einige mit Wanderstöcken, eine Person mit Fahrrad; sie bewegen sich in einer grünen, natürlichen Umgebung und wirken aktiv und gut gelaunt.
Mortalitätsrisiko sinkt um 30%

Langzeit-Krebsüberlebende leben länger – dank gesunder Gewohnheiten

Auch viele Jahre nach einer Krebsdiagnose zahlt sich ein gesunder Lebensstil aus: Langzeit-Krebsüberlebende mit Bewegung, Rauchverzicht, moderatem Alkoholkonsum und gesundem Körpergewicht deutlich länger leben. Besonders Nichtrauchen senkt das Sterberisiko erheblich – unabhängig von Alter, Krebsart oder anderen Erkrankungen.
Auf einer hellen Unterlage liegen verschiedene chirurgische Instrumente wie Klemmen, Skalpelle, Scheren und metallische Halterungen, unsortiert und teilweise überlappend angeordnet
G‑BA stoppt Modul

Mindestmenge Kolonkarzinomchirurgie 2026 – Weg frei für neue Regelung

Der G‑BA schafft für 2026 die technische Grundlage für eine mögliche kurzfristige Anpassung der Mindestmengenregelung zur Kolonkarzinomchirurgie: Das entsprechende Modul wird aus der aktuellen Spezifikation entfernt. Kliniken müssen sich auf neue Mindestmengen ab 2027 einstellen – mit Übergangsregelungen und engen Fristen zur Prognosemeldung.
Arzt-Patienten-Gespräch
Halb so lang – gleich wirksam?

Kolorektales Karzinom: Nicht immer sind sechs Monate Chemotherapie notwendig

Muss die adjuvante Chemotherapie beim kolorektalen Karzinom wirklich 6 Monate dauern? Nicht unbedingt, wie Langzeitdaten der SCOT-Studie nahe legen: Für viele Patientinnen und Patienten ist eine 3-monatige Behandlung ebenso wirksam wie eine 6-monatige – bei deutlich geringerer Neurotoxizität. Entscheidend sind Risikoprofil und Therapieschema.
Abstrakte Darstellung einer energiereichen Strahleninteraktion
Wegweisende deutsche Forschung

Schlüsselfaktor kutaner Strahlenschäden enttarnt

Ein Forschungsteam aus Deutschland hat einen zentralen Auslöser chronischer Hautschäden nach Strahlentherapie identifiziert: das Protein DKK3. Seine Aktivierung in basalen Keratinozyten triggert Entzündungen und fibrotische Veränderungen. Die Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven für gezielte Therapien und mögliche DKK3-Inhibitoren zum Schutz vor strahlenbedingten Hautreaktionen.
Gebärmutter: opportunistische Salpingektomiekann das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome deutlich senken
Krebsprävention

Opportunistische Salpingektomie senkt Ovarialkarzinom‑Risiko bis zu 80 Prozent

Die European Society of Gynaecological Oncology spricht sich in einem Expertenkonsens dafür aus, bei geeigneten Patientinnen die opportunistische Salpingektomie in Erwägung zu ziehen. Demnach kann das Verfahren das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome um bis zu 80 Prozent senken, ohne Hinweise auf kurzfristige Einbußen der Ovarialfunktion. Da randomisierte Langzeitdaten fehlen, bleiben jedoch offene Fragen zur langfristigen Sicherheit.
Akute lymphoblastische Leukämie - Krebszellen und Erythrozyten
EVOLVE-Studie setzt neue Maßstäbe

Ph+ ALL: Lässt sich die Stammzelltransplantation durch zielgerichtete Therapien ersetzen?

Ziel ist der EVOLVE-Studie ist es, durch zielgerichtete und immunbasierte Therapien den Bedarf an Stammzelltransplantationen zu reduzieren und Behandlungen der Philadelphia-Chromosom-positiven akuten lymphatischen Leukämie  (Ph+ ALL) wirksamer sowie verträglicher zu gestalten. Auf dem Kongress der American Society of Hematology (ASH) wurden jetzt erste vielversprechende Ergebnisse präsentiert.
Labor mit Wissenschaftler an Mikroskopen
Pankreaskarzinogenese

Forschende entschlüsseln entscheidende Mechanismen im Pankreas

Ein Team der Universitätsmedizin Halle hat ein innovatives Mausmodell entwickelt und damit neue Einblicke in die frühe Pankreaskarzinogenese gewonnen – inklusive der Entdeckung einer bislang unbekannten, stark entzündungsaktivierten Zellpopulation.
Wegweiser an einem Mast vor blauem Himmel, mit Richtungsangaben für Stadt und Land
Ungleiche Chancen

Darmkrebssterblichkeit: Stadt-Land-Gefälle bleibt bestehen

Menschen in ländlichen Regionen sterben deutlich häufiger an Darmkrebs als Stadtbewohner – trotz einer insgesamt verbesserten Früherkennung und moderner Therapien beeinflusst der Wohnort beeinflusst die Überlebenschancen erheblich. Es sind sowohl soziale als auch strukturelle Faktoren, die das Risiko erhöhen - insbesondere ein niedriger sozioökonomischer Status  und fehlende Mobilität.
Sechs junge Menschen sitzen nebeneinander auf einer Mauer, ihre Beine baumeln herunter
Rezidiv mit Metastasen

Junge Darmkrebspatienten besonders gefährdet

Eine große Analyse von mehr als 48.000 Fällen zeigt: Tritt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein metastatisches Rezidiv auf, ist ihre Prognose deutlich schlechter als bei einer bereits metastasierten Erkrankung zum Diagnosezeitpunkt. Sarkome und Darmkrebs wiesen in der Studie die höchste 5‑Jahres‑Inzidenz metastatischer Rezidive auf.
Laborantin mit Schutzkleidung und Maske hantiert mit Pipette
Zum Deutschen Krebskongress

Pankreaskarzinomtherapie: Deutsche Krebshilfe investiert 33,5 Millionen Euro in innovative Allianzen

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den aggressivsten Tumorarten. Mit der „Deutschen Allianz Pankreaskarzinom“ unterstützt die Deutsche Krebshilfe nun drei große Forschungsverbünde, um Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankung nachhaltig zu verbessern.

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