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Kortison-Ausstieg lohnt sich

Glukokortikoide bei Vaskulitiden – früh ausschleichen oder doch fortführen?

Glukokortikoide sind der Eckpfeiler der Erstbehandlung bei Vaskulitiden und dienen dazu, Entzündungen schnell unter Kontrolle zu bringen und lebenswichtige Organe zu schützen. Dies ist den Empfehlungen der EULAR – der Europäischen Allianz der Rheumatologieverbände – klar zu entnehmen. Die Evidenzbasis zu ihrer Anwendung wächst jedoch weiter: Auf dem EULAR-Kongress 2026 stand insbesondere die Langzeitanwendung von Glukokortikoiden im Fokus.

Eine stilisierte Holzfigur stemmt sich mit ausgestreckten Armen und gebeugtem Körper gegen eine große graue Kugel, auf der in Großbuchstaben „AUTOIMMUNE DISEASE“ steht.
Glukokortikoide sind bei ANCA-assoziierter Vaskulitis und Riesenzellarteriitis – 2 doch eher seltene Autoimmunerkrankungen – weiterhin Therapiegrundlage, sollten aber gezielt reduziert werden. (© Tomasz Zajda/stock.adobe.com)

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Glukokortikoide sind bei Vaskulitiden nach wie vor die therapeutische Basis, um Entzündungen rasch zu kontrollieren und lebenswichtige Organe zu schützen. Die EULAR-Empfehlungen zur ANCA-assoziierten Vaskulitis (AAV) [1] und zur Großgefäßvaskulitis inklusive Riesenzellarteriitis (giant cell arteritis, GCA) [2] sehen ihren Einsatz klar vor. Doch besonders in der Erhaltungsphase mehren sich Hinweise, dass eine anhaltende – auch niedrig dosierte – Steroidtherapie mehr schadet als nützt.

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