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Innere Medizin

Studien, Leitlinien-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Innere Medizin bietet Ihnen fundierte Orientierung im breiten Spektrum internistischer Disziplinen. Von aktuellen Leitlinien-Updates und neuen Therapieempfehlungen über Sicherheitswarnungen bis hin zu praxisrelevanten Studiendaten aus Infektiologie, Gastroenterologie und Nephrologie: Wir bereiten komplexe Evidenz prägnant für Ihren internistischen Versorgungs- und Klinikalltag auf.

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Neuste Artikel

Koronardiagnostik auf dem Prüfstand

Intermediäre Koronarstenosen: Bildgestützte FFR hält mit Druckdraht mit

Die druckdrahtbasierte fraktionelle Flussreserve gilt als Referenz zur funktionellen Bewertung intermediärer Koronarstenosen – wird im klinischen Alltag aber nur zurückhaltend eingesetzt. Eine rein aus Angiografiebildern berechnete FFR könnte den Eingriff vereinfachen. Ob dieser bilddatenbasierte Ansatz auch klinisch mithalten kann, prüfte jetzt eine internationale Nichtunterlegenheitsstudie an knapp 2.000 Patienten im Herzkatheterlabor – mit klarem Ergebnis nach 12 Monaten.
Stilisierte Silhouetten mehrerer Köpfe im Profil, übereinandergelegt in verschiedenen Farben, der vorderste Kopf ist mit bunten Puzzleteilen gefüllt
Hirnalterung neu gedacht

Brain Frailty: Warum manche Gehirne schneller altern als andere

Brain Frailty verändert den Blick auf das alternde Gehirn: Statt isolierter Befunde rücken Gefäßschäden, Mikroblutungen und neurodegenerative Veränderungen als Zusammenspiel in den Fokus. Moderne MRT-Verfahren machen dieses Gesamtbild heute so präzise sichtbar wie nie zuvor – und eröffnen damit neue Möglichkeiten für eine frühere Risikoerkennung, gezieltere Prävention und eine Versorgung, die älteren Menschen länger Selbstständigkeit erhält.
Hand hält Smartphone mit geöffneter Ernährungstracking-App über einer Schale mit frischem Gemüsesalat und buntem Gemüse auf einem Holztisch.
Konsistenz schlägt Perfektion

Jeder zusätzliche Tag digitales Ernährungstracking steigert den Abnehmerfolg

Nahrungsmittel-Tracking-Apps helfen beim Abnehmen – und zwar umso mehr, je regelmäßiger sie genutzt werden. In einer retrospektiven Kohortenstudie erreichten 7 von 10 Abnehmwilligen nach 6 Monaten einen klinisch relevanten Gewichtsverlust. Jeder zusätzliche Tracking-Tag pro Woche steigerte die Erfolgschancen signifikant. Auch lange, ununterbrochene Dokumentationsserien zahlten sich deutlich aus. Damit sind die KI-gestützten Apps ein niederschwelliger Baustein für das Gewichtsmanagement in der Praxis.
Ein abgelegter Telefonhörer.
Schockanruf mit Krebslüge

Seniorin wird Opfer perfider Betrüger

Mit einem perfiden Schockanruf haben Betrüger eine Seniorin aus Ditzingen um wertvollen Schmuck gebracht. Die Täter gaben sich als Mitarbeiter einer Klinik aus und behaupteten, ihre Tochter benötige dringend teure Krebsmedikamente. Die Frau übergab Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Die Polizei warnt: Die Betrugsmasche mit angeblichen Krebsbehandlungen und Medikamentenkosten tritt derzeit wieder vermehrt auf.
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Ein ehrenamtlicher Helfer reanimiert per Herzdruckmassage eine Übungspuppe zur Aufstellung eines neuen Weltrekords.
Reanimation im Fokus

Herzdruckmassage im Weltrekord: 80 Stunden Reanimation gegen den plötzlichen Herztod

In der Schweriner Marienplatz-Galerie wollen Freiwillige 80 Stunden ununterbrochen Herzdruckmassage leisten und damit einen neuen Weltrekord aufstellen. Die Aktion von Nofias und Deutschem Roten Kreuz soll zeigen, wie einfach Wiederbelebung ist – und wie dringend beherztes Eingreifen im Notfall gebraucht wird.
Support healthy liver.
Nur jeder 40. entwickelt auffällige Leberwerte

Lebersteifigkeit im Verlauf: Wann ist ein Screening tatsächlich sinnvoll?

Die Messung der Lebersteifigkeit per vibrationskontrollierter transienter Elastografie gilt als vielversprechendes Instrument zur Früherkennung einer Leberfibrose. Doch lohnt sich ein wiederholtes Screening in der Allgemeinbevölkerung? Eine europäische Kohortenstudie mit über 4.500 Teilnehmenden aus Spanien, Dänemark und den Niederlanden liefert nun belastbare Langzeitdaten – und legt nahe, dass ein flächendeckendes Screening ineffizient wäre. Für bestimmte Risikogruppen zeichnet sich hingegen ein klarer Nutzen ab.
Ärztin spricht an ihrem Tisch mit einer Patientin
Zum Welttag der sexuellen Gesundheit

Intimgesundheit sollte beim Arzt kein Tabuthema sein

Rund 90 Prozent der Patientinnen und Patienten wünschen sich ein ärztliches Gespräch über sexuelle Gesundheit – tatsächlich findet es jedoch nur bei einer Minderheit statt. Wie sich Zeitdruck, Scham und Vorurteile überwinden lassen und welche strukturierten Werkzeuge wie die „5Ps" den Einstieg erleichtern, zeigen DDG und DSTIG mit praxisnahen Empfehlungen zur Gesprächsführung.
Früh, gezielt, risikoadaptiert

Rheumatoide Arthritis: Neue S3-Leitlinie schärft Treat-to-Target und Glukokortikoid-Stopp

Sofortiger Therapiestart nach Diagnose, anhaltende Remission als Ziel und Kontrollen alle 1 bis 3 Monate: Die neue S3-Leitlinie zur rheumatoiden Arthritis stellt Treat-to-Target konsequent in den Mittelpunkt. Methotrexat bleibt Grundlage der Erstlinie, Glukokortikoide werden auf maximal drei Monate begrenzt. Vor jeder Eskalation steht die konsequente Optimierung der csDMARD-Strategie. Neu sind zudem die risikoadaptierte Positionierung von JAK-Inhibitoren, flexiblere Switching-Optionen und eine eigenständige Deeskalationsempfehlung – ohne vollständiges Absetzen der DMARD-Therapie.
Lupe vergrößert eine blaue Figur inmitten vieler brauner Holzfiguren
Evidenzlücke bremst Ausweitung

G-BA lehnt Ausweitung des Darmkrebs-Screenings auf jüngere Risikopersonen ab

Bei jüngeren Personen mit familiärem Darmkrebsrisiko bleibt die individuelle Risikoberatung und kurative Abklärung der zentrale Versorgungspfad – ein organisiertes, einladungsbasiertes Screening wird es vorerst nicht geben. Die Anamneseerhebung zum familiären Risiko im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung sowie die niederschwellige Koloskopie zur Abklärung von Beschwerden bleiben die wichtigsten Instrumente, um Betroffene früh zu identifizieren.
Zielscheibe mit Pfeilen und Schriftzug „Diabetes"
Fast jeder zweite Senior potenziell übertherapiert

HbA1c-Ziele bei älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes werden häufig verfehlt oder ignoriert

Bei älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes empfiehlt die American Diabetes Association individualisierte HbA1c-Ziele je nach Gesundheitszustand. In der Praxis wird davon jedoch selten Gebrauch gemacht: Sowohl Intensivierungen bei entgleistem HbA1c als auch Deintensivierungen bei zu niedrigen Werten bleiben US-amerikanischen Registerdaten zufolge die Ausnahme. Besonders brisant: Fast die Hälfte der Patienten mit schlechtem Gesundheitszustand und unterschrittenem Zielwert erhält weiterhin Sulfonylharnstoffe oder Insulin.
Dialysegerät
Terminale Niereninsuffizienz

GLP-1-Rezeptoragonisten bei Hämodialyse: Weniger Entzündung und ESA-Bedarf

Eine Real-World-Analyse mit 2.468 Hämodialysepatienten zeigt, dass Semaglutid, Dulaglutid und Tirzepatid Entzündungsmarker senken und den Bedarf an erythropoesestimulierenden Agenzien reduzieren – bei stabilem Hämoglobin. Welche Effekte die Studie im Detail belegt und was das für die Nephrologie bedeutet.

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