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Aktie legt zu

Krebsmedikamente und Arzneien für seltene Erkrankungen treiben AstraZeneca-Umsatz

|von dpa

Krebsmedikamente und Arzneien gegen seltene Krankheiten treiben das Wachstum von Astrazeneca: Im 2. Quartal steigt der Umsatz um 6% auf 15,4 Milliarden Dollar, das operative Ergebnis um 12%. Trotz Patentverlust bei Farxiga und Rückschlag mit Ultomiris hält der Konzern an seinen ehrgeizigen Zielen für 2030 fest.

Steigende Münzstapel vor Börsenkurs-Chart
Krebsmedikamente sind einer der Umsatztreiber bei AstraZeneca – die Aktie legt nach Veröffentlichung der Quartalszahlen zu. (©m.mphoto/stock.adobe.com)

Der Pharmakonzern Astrazeneca hat im 2. Quartal zugelegt. So stieg der Umsatz um 6% auf rund 15,4 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Montag in London mitteilte. Dabei profitierte Astrazeneca von steigenden Verkäufen von Krebsmedikamenten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten. Dies konnte den Gegenwind aus dem Patentverlust für den SGLT2-Inhbitor Farxiga (in der EU: Forxiga®) in den USA mehr als ausgleichen. Das operative Ergebnis legte um 12% auf knapp 5,2 Milliarden Dollar (4,6 Mrd Euro) zu, das Ergebnis je Aktie sogar um rund ein Fünftel auf 2,63 Dollar. Das war mehr als von Analysten erwartet. Der Aktienkurs stieg nach Handelsstart in London um 1,4%.

Starke Pipeline und Zulassungserfolge stützen Prognose

„In der ersten Jahreshälfte verzeichneten wir eine starke Leistung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Pipeline – darunter 6 wichtige, erfolgreich verlaufene Phase-III-Programme sowie 8 Erstzulassungen in bedeutenden Märkten„, kommentierte Konzernchef Pascal Soriot. Trotz der Enttäuschung mit dem Hoffnungsträger Wainua® (Eplonserten), der in einer klinischen Studie sein Hauptziel verfehlt hatte, sieht sich AstraZeneca auf Kurs, 2030 die anvisierten 80 Milliarden Dollar Umsatz zu erreichen. Zudem bekräftigte das Unternehme seine Prognose für das laufende Jahr.

Licht und Schatten liegen nah beieinander

Weiterhin teilte AstraZeneca mit, dass sein künstlicher Antikörper Ultomiris® die Ziele einer Phase-III-Studie verfehlte. Er zeigte bei Erwachsenen und Jugendlichen mit transplantationsassoziierter thrombotischer Mikroangiopathie keine statistische Signifikanz. Besser lief es in einer Studie mit einem Mittel zur Behandlung von Magenkrebs, welches seine Ziele erreichte.


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