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Reanimationshilfe per KI

KI leitet Laienreanimation leitliniengerechter an als menschliche Disponenten

|von Simone Ritter

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb des Krankenhauses zählt jede Sekunde – doch Laien zögern oder handeln unsicher, selbst wenn sie am Telefon von Rettungsleitstellen angeleitet werden. Ein neuartiger, speziell trainierter KI-Agent namens ChatCPR erreichte in einer aktuellen Analyse eine nahezu vollständige Übereinstimmung mit den geltenden Reanimationsleitlinien und übertraf damit menschliche Disponenten in realen Notrufaufzeichnungen deutlich. Ob generische Sprachmodelle wie ChatGPT oder Claude ähnlich zuverlässig anleiten können, prüften die Forschenden im direkten Vergleich.

Reanimation Herzdruckmassage
KI-gestützte Reanimationsanleitung per Smartphone könnte Ersthelfer bei einem außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand künftig leitliniengerechter unterstützen als menschliche Notrufdisponenten. (© DJ Creative Studio/stock.adobe.com)

Eine hochwertige, unverzüglich eingeleitete kardiopulmonale Reanimation (cardiopulmonary resuscitation, CPR) ist bei einem außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand (out-of-hospital cardiac arrest, OHCA) prognoseentscheidend – doch Ersthelfer benötigen dabei fast immer Unterstützung. Bislang übernehmen diese Rolle Disponenten in Rettungsleitstellen, deren Anleitung jedoch variabel und zeitlich verzögert erfolgen kann. Ein US-amerikanisches Forschungsteam prüfte nun in einer Querschnittsstudie, ob künstliche Intelligenz (KI) diese Lücke schließen könnte.

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