Startseite Innere Medizin Nabelschnurblut – ein Frühindikator für Stoffwechselerkrankungen?
Epigenetische Marker

Nabelschnurblut – ein Frühindikator für Stoffwechselerkrankungen?

|von Stephanie Schikora

Bestimmte epigenetische Veränderungen – wie zum Beispiel DNA-Methylierungsmuster an sogenannten Imprint-Kontrollregionen – lassen sich bereits bei der Geburt im Nabelschnurblut nachweisen. Diese Marker könnten künftig dabei helfen, Kinder mit einem erhöhten Risiko für Stoffwechselerkrankungen wie der metabolisch assoziierten Steatose-Lebererkrankung (MASLD) frühzeitig zu identifizieren – noch bevor erste Symptome auftreten.

Epigenetische Signaturen: Frühwarnzeichen für spätere Stoffwechselstörungen?
Schon bei der Geburt lassen sich im Nabelschnurblut epigenetische Muster finden, die auf mögliche später im Leben auftretende Stoffwechselerkrankungen verweisen könnten.

„Wir beobachten, dass Kinder immer früher Stoffwechselprobleme entwickeln. Das erhöht ihr Risiko für schwerwiegende Komplikationen im Erwachsenenalter“, erklärte Dr. Ashley Jowell (Durham, North Carolina, USA) am Rande der Digestive Disease Week® (DDW) 2025. „Könnten wir dieses Risiko bereits bei der Geburt erkennen, könnten wir frühzeitig gegensteuern.“

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