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Schwangerschaft & Mikrobiom

Schwangerschaft: Entzündliche Darmerkrankungen beeinflussen vaginale Immunantwort

|von Daniela Lukaßen-Held

Schwangere mit entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zeigen in der Vaginalschleimhaut vermehrt proinflammatorische Zytokine. Während die Zusammensetzung der Vaginalflora stabil bleibt, wirken sich Ernährungsgewohnheiten messbar auf immunologische Parameter aus – besonders ein höherer Gemüseverzehr.

Bunte Gemüseplatte
Ernährungsangaben zeigten deutliche Zusammenhänge zwischen Gemüseverzehr und immunologischen Mustern in der Vaginalschleimhaut (© PhotoSG/stock.adobe.com).

Leiden Schwangere unter entzündlichen Darmerkrankungen, wie beispielsweise Morbus Crohn, sind sie häufiger von Störungen der Darmflora betroffen. Nicht ausreichend bekannt war bisher, wie sich die Erkrankung auf die Vaginalschleimhaut auswirkt. Dabei erhöhen vaginale Entzündungen das Risiko für nachteilige Schwangerschaftsergebnisse.

Eine Studie zeigt nun: In der Vaginalschleimhaut von Frauen, die von entzündlichen Darmerkrankungen betroffen sind, lassen sich mehr entzündungsfördernde Moleküle nachweisen als bei Schwangeren ohne entzündliche Darmerkrankungen.

Ernährungseinflüsse: Gemüseverzehr moduliert Immunreaktionen

Die Wissenschaftler bezogen 23 schwangere Frauen mit entzündlichen Darmerkrankungen in ihre Untersuchungen ein, von denen 56,6 Prozent in Remission waren.

Von den betroffenen Frauen hatten:

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