Niedrige 25(OH)D-Spiegel begleiten Morbus Crohn und Colitis ulcerosa auffallend häufig und gehen mit mehr Schüben, häufigeren Hospitalisierungen und einer schlechteren Lebensqualität einher. Eine gezielte Vitamin-D-Supplementierung kann Rückfallrisiken deutlich senken – offen bleibt, welche Dosierung optimal ist und welchen Platz sie in der Treat-to-target-Strategie einnimmt.
Vitamin D bei CED: Weniger Schübe und bessere Mukosaheilung
Vitamin D bei CED: Molekulare Angriffspunkte im entzündeten Darm
Vitamin D gilt seit Langem als Regulator des Kalziumstoffwechsels. Doch seine Rolle reicht weit darüber hinaus: Immunmodulation, Barriereprotektion, Mikrobiota-Regulation – Funktionen, die im entzündeten Darm unmittelbar relevant werden. Kein Zufall also, dass Beobachtungsstudien bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) konsistent erniedrigte 25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel (25[OH]D) nachweisen, die mit messbaren Folgen für den Krankheitsverlauf assoziiert sind.
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