Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum
Kompetenzzentrum für Senkungen, Inkontinenz und Beckenbodendysfunktionen
Das Interdisziplinäre Kontinenz- und Beckenbodenzentrum (IKBZ) Tübingen stellt für Ärzt:innen eine spezialisierte Anlaufstelle für die Diagnostik und Therapie komplexer Beckenbodenbeschwerden dar. Die interdisziplinäre Struktur des Zentrums ermöglicht eine umfassende Versorgung, bei der die Fachbereiche Gynäkologie, Urologie, Chirurgie, Neurologie, Radiologie, Psychosomatik und Physiotherapie eng kooperieren. Monatliche Beckenbodenkonferenzen dienen der Qualitätssicherung sowie dem fachlichen Austausch. Die Patientinnen profitieren von einer individualisierten Therapieplanung, die sowohl konservative als auch operative Behandlungsverfahren berücksichtigt.
Die Diagnostik erfolgt unter Einsatz moderner bildgebender Verfahren, darunter Sonographie, Magnetresonanztomographie und Computertomographie. Ärzt:innen haben die Möglichkeit, sich aktiv in die Versorgung einzubringen, an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen oder mit dem Zentrum zu kooperieren, beispielsweise durch die Überweisung komplexer Fälle oder im Rahmen gemeinsamer Studienprojekte.
Hier finden Sie einen Überblick zu unseren Operationsverfahren:
Die Kolposakropexie stellt ein etabliertes Verfahren zur apikalen Rekonstruktion bei Deszensus des Scheidenstumpfs oder uterinem Prolaps dar. Ziel des Eingriffs ist die Wiederherstellung der physiologischen Beckenbodenanatomie durch suspendierende Fixation am Promontorium.
Ein Senkungszustand der Scheide oder des Scheidenstumpfs kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und erfordert häufig eine rekonstruktive operative Versorgung. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird eine laparoskopische Kolposakropexie vorgestellt. Die Operateurinnen und Operateure demonstrieren die Wiederherstellung der anatomischen Verhältnisse mittels minimalinvasiver Technik und erläutern die wesentlichen Schritte der Präparation und Fixation. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in ein etabliertes Verfahren der Beckenbodenchirurgie und zeigt moderne Konzepte zur Behandlung des Beckenorganprolapses.
35:54 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
Laparoskopische Kolposakropexie
Die Wiederherstellung normaler anatomischer Verhältnisse ist ein zentrales Ziel der Beckenbodenchirurgie. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird eine laparoskopische Kolposakropexie vorgestellt. Anhand des Eingriffs demonstrieren die Operateurinnen und Operateure, wie abgesunkene Beckenorgane durch eine minimalinvasive Rekonstruktion stabilisiert und in ihre natürliche Position zurückgeführt werden können. Dabei werden die wesentlichen Schritte der Präparation, Netzfixation und anatomischen Wiederherstellung erläutert. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in ein etabliertes Verfahren der modernen Beckenboden- und Prolapschirurgie.
74:41 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
Laparoskopische Sakrokolpopexie
Die Behandlung eines Beckenorganprolapses erfordert eine präzise Wiederherstellung der anatomischen Strukturen des kleinen Beckens. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird eine laparoskopische Sakrokolpopexie vorgestellt. Das OP-Team demonstriert die minimalinvasive Rekonstruktion des Scheidenstumpfs beziehungsweise der Scheide durch Fixation am Promontorium und erläutert die wesentlichen Schritte der Präparation sowie der Netzimplantation. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in ein etabliertes Verfahren der rekonstruktiven Beckenbodenchirurgie und zeigt moderne operative Konzepte zur Behandlung von Senkungszuständen.
TVT- und TVT-O-Verfahren gehören zu den etablierten operativen Therapieoptionen der weiblichen Belastungsharninkontinenz. Die spannungsfreie suburethrale Bandimplantation dient der funktionellen Stabilisierung der mittleren Harnröhre.
Belastungsinkontinenz kann die Lebensqualität der betroffenen Patientinnen erheblich beeinträchtigen. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen steht die Anlage eines spannungsfreien Vaginalbands (TVT) im Fokus. Die Expertinnen und Experten demonstrieren das operative Vorgehen Schritt für Schritt und erläutern zentrale Aspekte der Patientinnenauswahl, Implantationstechnik und postoperativen Versorgung. Die Videoaufzeichnung vermittelt einen praxisnahen Einblick in ein bewährtes Verfahren der urogynäkologischen Chirurgie.
23:06 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
TVT-Anlage
Die operative Behandlung der Belastungsinkontinenz hat sich in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil der modernen Urogynäkologie etabliert. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird die Anlage eines spannungsfreien Vaginalbands (TVT) gezeigt. Der Eingriff veranschaulicht, wie durch die gezielte Unterstützung der Harnröhre eine Verbesserung der Kontinenz erreicht werden kann. Neben den einzelnen Operationsschritten erläutert das OP-Team wichtige Aspekte der Indikationsstellung, der operativen Technik sowie der Nachsorge. Die Videoaufzeichnung vermittelt damit einen praxisnahen Einblick in eines der am häufigsten eingesetzten Verfahren der urogynäkologischen Chirurgie.
10:12 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
TVT-Anlage
Husten, Niesen oder körperliche Belastung – für viele Frauen mit Belastungsinkontinenz können alltägliche Situationen zur Herausforderung werden. Die TVT-Anlage (Tension-free Vaginal Tape) zählt zu den am häufigsten eingesetzten operativen Verfahren zur Behandlung dieser Form der Harninkontinenz. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen demonstriert das OP-Team die Implantation des spannungsfreien Vaginalbands und erläutert die funktionellen Grundlagen des Verfahrens. Die Falldemonstration zeigt anschaulich, wie moderne urogynäkologische Chirurgie zur Verbesserung der Kontinenz und Lebensqualität beitragen kann.
Die transvaginale Netzimplantation ermöglicht die rekonstruktive Versorgung komplexer Beckenorganprolapse bei insuffizienten endogenen Stützstrukturen. Im Fokus stehen die anatomische Defektkorrektur sowie die langfristige Wiederherstellung der Beckenbodenfunktion.
Die operative Behandlung von Senkungszuständen des hinteren Beckenbodens erfordert eine sorgfältige Rekonstruktion der anatomischen Strukturen. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird eine hintere Kolporrhaphie mit Netzunterstützung demonstriert. Die Operateurinnen und Operateure erläutern die chirurgischen Prinzipien der Rekonstruktion, zeigen die Implantation des Netzmaterials und gehen auf die Besonderheiten der Beckenbodenchirurgie ein. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in moderne operative Verfahren zur Behandlung des Beckenorganprolapses.
17:14 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
Netzeinlage bei isolierter Enterozele
Eine isolierte Enterozele kann zu Druckgefühl, Beschwerden im Beckenbodenbereich und funktionellen Einschränkungen führen. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird die Netzeinlage bei isolierter Enterozele vorgestellt. Die Operateurinnen und Operateure demonstrieren die Rekonstruktion der betroffenen Beckenbodenstrukturen und erläutern die Rolle des Netzmaterials bei der Stabilisierung des hinteren Kompartiments. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in moderne Konzepte der rekonstruktiven Beckenbodenchirurgie und zeigt, wie anatomische Defekte gezielt korrigiert werden können.
31:15 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
Vaginale Netzeinlage
Senkungszustände des Beckenbodens können zu funktionellen Beschwerden und einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität führen. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird die vaginale Netzeinlage vorgestellt. Die Operateurinnen und Operateure demonstrieren die Rekonstruktion geschwächter Beckenbodenstrukturen mithilfe eines Netzimplantats und erläutern die wesentlichen Schritte der Präparation und Platzierung. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in moderne Verfahren der rekonstruktiven Beckenbodenchirurgie und deren Einsatz bei ausgewählten Formen des Beckenorganprolapses.
Die sakrale Neuromodulation ist ein etabliertes neuromodulatorisches Verfahren zur Behandlung refraktärer Blasen- und Darmfunktionsstörungen. Die elektrische Stimulation der Sakralnerven dient der Modulation gestörter afferenter und efferenter Signalwege des Beckenbodens.
Neuromodulatorische Verfahren können bei ausgewählten Patientinnen mit Blasenfunktionsstörungen oder therapieresistenten Funktionsstörungen des unteren Harntrakts eingesetzt werden. Diese Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen zeigt die Explantation eines Schrittmacher- und Elektrodensystems. Das OP-Team erläutert die Indikationen für die Entfernung des Systems, demonstriert die einzelnen Operationsschritte und geht auf technische Besonderheiten sowie Aspekte der weiteren Therapieplanung ein. Die Aufzeichnung bietet praxisnahe Einblicke in die operative Versorgung innerhalb der modernen Neuro-Urogynäkologie.
22:24 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
Schrittmacherexplantation
Neuromodulative Verfahren sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ausgewählter Blasenfunktionsstörungen. In bestimmten Situationen kann jedoch die Entfernung eines implantierten Systems erforderlich werden – etwa bei Funktionsverlust, Komplikationen oder einer Therapieumstellung. Diese Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen zeigt eine Schrittmacherexplantation. Die Operateurinnen und Operateure erläutern die Indikationen für den Eingriff, demonstrieren die einzelnen Schritte der Explantation und geben Einblicke in das Management implantierter Neuromodulationssysteme. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahes Wissen aus dem Bereich der Neuro-Urogynäkologie.
20:25 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
Schrittmacherimplantation
Neuromodulatorische Verfahren haben einen festen Platz in der Behandlung ausgewählter Blasenfunktionsstörungen und können die Lebensqualität betroffener Patientinnen deutlich verbessern. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird eine Schrittmacherimplantation vorgestellt. Die Operateurinnen und Operateure demonstrieren die Implantation des Systems, erläutern die technischen Grundlagen der sakralen Neuromodulation und zeigen, für welche Indikationen das Verfahren eingesetzt werden kann. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in ein innovatives Therapiekonzept der modernen Neuro-Urogynäkologie.
Die operative Versorgung genitaler Fisteln erfordert eine differenzierte präoperative Diagnostik sowie eine individuell angepasste rekonstruktive Strategie. Ziel ist der sichere Verschluss urogenitaler oder enterogenitaler Verbindungen unter Erhalt beziehungsweise Wiederherstellung der Organfunktion.
Anhand eines konkreten Fallbeispiels widmet sich diese Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen der Diagnostik und Behandlung gynäkologischer Fistelerkrankungen. Die Expertinnen und Experten stellen den klinischen Verlauf, die diagnostischen Herausforderungen sowie die therapeutischen Überlegungen vor und erläutern das gewählte Behandlungskonzept. Die Fallvorstellung bietet wertvolle Einblicke in ein anspruchsvolles Krankheitsbild und zeigt, wie komplexe Befunde im klinischen Alltag strukturiert beurteilt und behandelt werden können.
83:12 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
Vaginaler Fistelverschluss (08.09.2022)
Fistelerkrankungen stellen Betroffene und Behandelnde gleichermaßen vor besondere Herausforderungen. Diese Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen zeigt einen vaginalen Fistelverschluss und vermittelt Einblicke in die operative Versorgung einer komplexen gynäkologischen Erkrankung. Das OP-Team erläutert die präoperative Bewertung des Befundes, die chirurgische Präparation sowie die Techniken zur spannungsfreien Rekonstruktion des betroffenen Gewebes. Die Videoaufzeichnung verdeutlicht die hohe Bedeutung einer sorgfältigen Planung und operativen Umsetzung für ein nachhaltiges Behandlungsergebnis.
14:40 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
Fistelexzision nach Mammakarzinom
Nach operativen und onkologischen Behandlungen können in seltenen Fällen komplexe Gewebeveränderungen auftreten, die eine erneute chirurgische Versorgung erforderlich machen. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen steht die Fistelexzision nach Mammakarzinom im Fokus. Anhand eines klinischen Falls demonstriert das OP-Team die sorgfältige Präparation und Entfernung des Fistelgangs und erläutert die besonderen Herausforderungen bei Eingriffen in voroperiertem Gewebe. Die Aufzeichnung vermittelt praxisnahe Einblicke in die rekonstruktive Brustchirurgie und das Management postoperativer Komplikationen.
Rekonstruktive Verfahren kommen bei kongenitalen Fehlbildungen und erworbenen Defekten des weiblichen Genitaltrakts sowie des Beckenbodens zum Einsatz. Die operative Therapie orientiert sich an der anatomischen Defektkonfiguration und den funktionellen Anforderungen der Patientin.
Angeborene Fehlbildungen des weiblichen Genitaltrakts können erhebliche Auswirkungen auf Lebensqualität, Sexualität und Familienplanung haben. Diese Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen zeigt die laparoskopisch-assistierte Anlage einer Neovagina. Anhand des Eingriffs erläutert das OP-Team die chirurgischen Grundlagen des Verfahrens, die einzelnen Rekonstruktionsschritte sowie die Bedeutung einer individuellen Therapieplanung. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in ein spezialisiertes rekonstruktives Verfahren und zeigt die Möglichkeiten moderner minimalinvasiver Chirurgie bei genitalen Fehlbildungen.
31:52 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
Laparoskopisch-assistierte Neovagina-Anlage
Die operative Behandlung angeborener vaginaler Fehlbildungen zählt zu den anspruchsvolleren rekonstruktiven Eingriffen der Gynäkologie. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird die laparoskopisch-assistierte Neovagina-Anlage vorgestellt. Die Expertinnen und Experten demonstrieren, wie durch die Kombination rekonstruktiver und minimalinvasiver Techniken eine funktionelle Neovagina geschaffen werden kann. Dabei werden sowohl die chirurgischen Grundlagen des Verfahrens als auch wichtige Aspekte der präoperativen Planung und Nachsorge erläutert. Die Falldemonstration bietet einen anschaulichen Einblick in moderne Konzepte der rekonstruktiven gynäkologischen Chirurgie.
7:36 min
Live-OP: Uni-Frauenklinik Tübingen
Resektion eines Vaginalseptums
Angeborene Fehlbildungen des weiblichen Genitaltrakts können die Anatomie der Vagina verändern und mit funktionellen Beschwerden oder reproduktionsmedizinischen Herausforderungen verbunden sein. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird die Resektion eines Vaginalseptums demonstriert. Die Operateurinnen und Operateure erläutern die anatomischen Besonderheiten des Befundes, zeigen die einzelnen Schritte des chirurgischen Vorgehens und erklären die Ziele der operativen Korrektur. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in die Behandlung genitaler Fehlbildungen und moderne rekonstruktive Techniken der gynäkologischen Chirurgie.