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Universitäts-Frauenklinik Tübingen

Brustzentrum Tübingen

20 Jahre optimale Behandlung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit

Das Universitäts-Brustzentrum Tübingen stellt eine hochspezialisierte interdisziplinäre Plattform für die Versorgung von Patientinnen mit benignen und malignen Brusterkrankungen bereit. Die enge Verzahnung von Diagnostik, Therapie und klinischer Forschung ermöglicht eine evidenzbasierte, individualisierte Therapie auf höchstem Niveau.

Durch die Einbindung in das Comprehensive Cancer Center (CCC) Tübingen-Stuttgart profitieren Fachkolleg:innen von etablierten interdisziplinären Tumorboards, zertifizierten Behandlungsprotokollen und einem kontinuierlichen Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die strukturierte Zusammenarbeit zwischen Pathologie, Radiologie, Onkologie und plastischer Chirurgie schafft optimale Voraussetzungen für eine präzise Diagnostik, Therapieplanung und operative Umsetzung – auch bei komplexen Befunden.

Worauf legen wir Wert?

Besonderen Wert legt das Zentrum auf eine hohe diagnostische Präzision durch multimodale Bildgebung, einschließlich Mammographie, Ultraschall und MRT, kombiniert mit der interdisziplinären Befundbesprechung, wodurch in vielen Fällen unnötige chirurgische Eingriffe vermieden werden können.

 Die medikamentöse Therapie orientiert sich an modernsten internationalen Standards und umfasst monoklonale Antikörper, Immuntherapien sowie zielgerichtete Substanzen. Parallel dazu werden schonende, organerhaltende operative Verfahren unter besonderer Berücksichtigung funktioneller und ästhetischer Aspekte angewendet, wie z. B. Sentinel-Lymphknotenbiopsie der Axilla, brusterhaltende Resektionen und rekonstruktive Maßnahmen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf plastisch-rekonstruktiven Brustoperationen zur postoperativen Wiederherstellung, Korrektur angeborener Fehlbildungen oder ästhetischer Formmodifikationen.

Hier finden Sie einen Überblick zu unseren Operationsverfahren:

In den überwiegenden Fällen ist eine brusterhaltende Resektion möglich, bei der ausschließlich das von der Tumorerkrankung betroffene Brustgewebe entfernt wird. Eine vollständige Tumorresektion mit tumorfreien Schnitträndern (R0-Resektion) ist zwingend erforderlich. Der primäre Vorteil dieses Vorgehens besteht im Erhalt des parenchymalen Brustgewebes und, sofern anatomisch möglich, der Mamille. Potenzielle Limitationen liegen jedoch in der Notwendigkeit weiterer chirurgischer Eingriffe, falls multifokale oder mikroskopisch nicht detektierbare präkanzeröse Veränderungen im umgebenden Gewebe verbleiben. Postoperativ ist in der Regel eine adjuvante Bestrahlung der betroffenen Brust indiziert, um das lokale Rezidivrisiko zu minimieren.

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Trotz sorgfältiger präoperativer Planung kann es in Einzelfällen erforderlich sein, nach einer ersten Brustoperation eine erneute Resektion durchzuführen. Diese Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen zeigt eine Nachresektion bei Mammakarzinom. Anhand des Eingriffs erläutert das OP-Team die Gründe für das erneute operative Vorgehen, die Herausforderungen im bereits operierten Gewebe sowie die Bedeutung einer vollständigen Tumorentfernung für das weitere Behandlungskonzept. Die Falldemonstration vermittelt praxisnahe Einblicke in die operative Entscheidungsfindung und moderne Strategien der brusterhaltenden Tumorchirurgie.
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Ziel der modernen Brustkrebstherapie ist es, eine sichere Tumorentfernung mit dem Erhalt möglichst vieler gesunder Strukturen zu verbinden. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird eine brusterhaltende Operation (BET) mit Sentinellymphonodektomie vorgestellt. Die Operateurinnen und Operateure demonstrieren die präzise Resektion des Tumors sowie die gezielte Identifikation und Entnahme der Sentinel-Lymphknoten. Dabei werden die chirurgischen Grundlagen, die Bedeutung des axillären Stagings und aktuelle Konzepte der modernen Senologie erläutert. Die Falldemonstration bietet praxisnahe Einblicke in ein etabliertes Verfahren der operativen Mammakarzinomtherapie.
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Die präzise Lokalisation eines Tumors ist ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche brusterhaltende Operation. In dieser Aufzeichnung aus der OP-Livestream-Reihe des Departments für Frauengesundheit der Universitätsfrauenklinik Tübingen wird eine Mammatumorexstirpation mit intraoperativem Ultraschall vorgestellt. Die Echtzeit-Bildgebung ermöglicht eine exakte Orientierung während des Eingriffs und unterstützt die gezielte Entfernung des Befundes bei gleichzeitiger Schonung gesunden Gewebes. Die Operateurinnen und Operateure erläutern die Vorteile der ultraschallgestützten Resektion und geben praxisnahe Einblicke in moderne Verfahren der brusterhaltenden Mammachirurgie.