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Darm

Der Themenbereich "Darm" rückt Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms in den Fokus, die Ihre tägliche Diagnostik und Therapie maßgeblich prägen. Hier finden Sie fachlich fundierte Beiträge zu aktuellen Studien, Leitlinienänderungen und klinischen Entwicklungen, die Sie dabei unterstützen, Ihr Vorgehen evidenzbasiert zu überprüfen und anzupassen.

Die Inhalte sind auf den ärztlichen Entscheidungsprozess ausgerichtet und liefern Ihnen eine verlässliche Einordnung neuer Erkenntnisse zu chronischen, funktionellen und entzündlichen Darmerkrankungen. So bleiben Sie fachlich auf dem aktuellen Stand und können relevante Neuerungen gezielt in Ihre klinische Praxis integrieren.

Neuste Artikel

Ausschnitt aus OP
Colitis ulcerosa

Appendektomie wirkt stärker als ein Wechsel auf JAK‑Inhibitoren

Welche Strategie wirkt besser, wenn Biologika bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (CU) versagen: die zusätzliche Entfernung des Appendix oder der Umstieg auf einen Januskinase (JAK)-Inhibitor? Die COSTA-Studie liefert nun erstmals prospektive Vergleichsdaten zwischen einer laparoskopischen Appendektomie unter Fortführung der bestehenden Therapie und einem Wechsel zu einem JAK-Inhibitor. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zugunsten des chirurgischen Ansatzes.
Zeichen für Prävention: Die blaue Schleife erinnert an die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge
Darmkrebsmonat März 2026

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für konsequente Vorsorge ist

Der Darmkrebsmonat 2026 setzt ein klares Zeichen für die Bedeutung frühzeitiger Vorsorge – unterstützt durch aktuelle Daten, neue Leitlinien und innovative Technologien, die die Prävention weiter verbessern. 
Weinflaschen und Weingläser auf einem Tisch; ein Weinglas wird aktuell befüllt..
Trinkstopp macht einen Unterschied

Alkohol über Jahre: Deutlich höheres Risiko für Darm- und Rektumkrebs

Unstrittig ist, dass Alkoholkonsum ein Risikofaktor für das Auftreten von Darmkrebs ist – doch wie stark wirkt sich Trinken über Jahrzehnte aus? Offensichtlich macht auch hier die Dosis das Gift: Wer lebenslang viel Alkohol konsumiert, erkrankt deutlich häufiger an Darm- und insbesondere Rektumkrebs, so das Ergebnis einer US-Studie. Gute Nachrichten gibt es für ehemalige Trinker: Ein Verzicht kann das Adenomrisiko senken.
Auf einer hellen Unterlage liegen verschiedene chirurgische Instrumente wie Klemmen, Skalpelle, Scheren und metallische Halterungen, unsortiert und teilweise überlappend angeordnet
G‑BA stoppt Modul

Mindestmenge Kolonkarzinomchirurgie 2026 – Weg frei für neue Regelung

Der G‑BA schafft für 2026 die technische Grundlage für eine mögliche kurzfristige Anpassung der Mindestmengenregelung zur Kolonkarzinomchirurgie: Das entsprechende Modul wird aus der aktuellen Spezifikation entfernt. Kliniken müssen sich auf neue Mindestmengen ab 2027 einstellen – mit Übergangsregelungen und engen Fristen zur Prognosemeldung.
Arzt-Patienten-Gespräch
Halb so lang – gleich wirksam?

Kolorektales Karzinom: Nicht immer sind sechs Monate Chemotherapie notwendig

Muss die adjuvante Chemotherapie beim kolorektalen Karzinom wirklich 6 Monate dauern? Nicht unbedingt, wie Langzeitdaten der SCOT-Studie nahe legen: Für viele Patientinnen und Patienten ist eine 3-monatige Behandlung ebenso wirksam wie eine 6-monatige – bei deutlich geringerer Neurotoxizität. Entscheidend sind Risikoprofil und Therapieschema.
Wegweiser an einem Mast vor blauem Himmel, mit Richtungsangaben für Stadt und Land
Ungleiche Chancen

Darmkrebssterblichkeit: Stadt-Land-Gefälle bleibt bestehen

Menschen in ländlichen Regionen sterben deutlich häufiger an Darmkrebs als Stadtbewohner – trotz einer insgesamt verbesserten Früherkennung und moderner Therapien beeinflusst der Wohnort beeinflusst die Überlebenschancen erheblich. Es sind sowohl soziale als auch strukturelle Faktoren, die das Risiko erhöhen - insbesondere ein niedriger sozioökonomischer Status  und fehlende Mobilität.
Sechs junge Menschen sitzen nebeneinander auf einer Mauer, ihre Beine baumeln herunter
Rezidiv mit Metastasen

Junge Darmkrebspatienten besonders gefährdet

Eine große Analyse von mehr als 48.000 Fällen zeigt: Tritt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein metastatisches Rezidiv auf, ist ihre Prognose deutlich schlechter als bei einer bereits metastasierten Erkrankung zum Diagnosezeitpunkt. Sarkome und Darmkrebs wiesen in der Studie die höchste 5‑Jahres‑Inzidenz metastatischer Rezidive auf.
Innenansicht Darm
Vernetzte Mikrobenwelt

Neue Erkenntnisse zum funktionellen Darmmikrobiom

Eine Pilotstudie legt nahe, dass Probiotika nicht nur die Darmflora unterstützen, sondern auch das Zusammenspiel der Mikroben stärken – mit möglichen positiven Effekten auf Verhaltenssymptome beim Fragilen-X-Syndrom.
Abstrakte DNA-Schraube
Genetische Analyse von Darmpolypen

Schlüssel zur besseren Risikoeinschätzung bei Darmkrebs

Internationale Forschende zeigen: Die genetische Untersuchung von Darmpolypen liefert entscheidende Zusatzinformationen für die Diagnose und Vorsorge bei erblichen Darmkrebsrisiken.
A man injecting himself with obesity medication
Mehr als nur ein Abnehmhelfer

GLP-1-Rezeptoragonisten senken Darmkrebsmortalität

Patienten mit Darmkrebs, die GLP-1-Rezeptoragonisten nutzen, haben eine deutlich geringere Sterblichkeitsrate. Die Wirkstoffe, umgangssprachlich oft als „Abnehmspritzen“ bezeichnet, senken nicht nur das Gewicht, sondern könnten auch die Prognose bei Dickdarmkrebs verbessern – insbesondere bei stark adipösen Patienten. 
graue Unterhose
Flatulenz im Alltag

Intelligente Unterhose misst erstmals echte Furz-Frequenz

Wie oft furzen wir? Ein innovativer Sensor in gewöhnlicher Unterwäsche ermöglicht erstmals eine exakte Messung von Flatulenzen im Alltag – und offenbart überraschend hohe Werte.
Innenansicht Darm
Neue Erkenntnisse aus Mikrobiomforschung

Sekundäre Gallensäuren beschleunigen Entstehung von Dickdarmkrebs

Ein Forscherteam aus Deutschland hat erstmals nachgewiesen, dass bestimmte Darmbakterien über die Bildung sekundärer Gallensäuren aktiv zur Entstehung von Dickdarmkrebs beitragen. Die Ergebnisse eröffnen neue Wege für Prävention und Therapie.