Startseite Darm Seite 6

Darm

Der Themenbereich "Darm" rückt Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms in den Fokus, die Ihre tägliche Diagnostik und Therapie maßgeblich prägen. Hier finden Sie fachlich fundierte Beiträge zu aktuellen Studien, Leitlinienänderungen und klinischen Entwicklungen, die Sie dabei unterstützen, Ihr Vorgehen evidenzbasiert zu überprüfen und anzupassen.

Die Inhalte sind auf den ärztlichen Entscheidungsprozess ausgerichtet und liefern Ihnen eine verlässliche Einordnung neuer Erkenntnisse zu chronischen, funktionellen und entzündlichen Darmerkrankungen. So bleiben Sie fachlich auf dem aktuellen Stand und können relevante Neuerungen gezielt in Ihre klinische Praxis integrieren.

Neuste Artikel

Nahaufnahme eines Bauches, Hände liegen auf dem Unterbauch – Symbol für Verdauungsprobleme.
Beschwerden dauern oft jahrelang an

Ballaststoffe gegen Darmprobleme nach Krebsdiagnose?

Viele Darmkrebsüberlebende kämpfen noch Jahre nach der Diagnose mit Verdauungsproblemen wie Durchfall, Blähungen oder Verstopfung. Fast die Hälfte ist betroffen – und die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Wer mehr Ballaststoffe zu sich nimmt, hat offenbar weniger Beschwerden.
Platte mit fettreichen Fast Food
Darmkrebs in jungen Jahren

Ultra-verarbeitete Lebensmittel erhöhen Risiko für Darmkrebsvorstufen

Warum erkranken immer mehr junge Menschen an Darmkrebs? Eine Studie lenkt den Verdacht auf ultra-verarbeitete Lebensmittel.
Mann hält sich Bauch mit beiden Händen
Der lange Weg

Von Bauchschmerzen zur Hoffnung durch Zelltherapie

Vor über zehn Jahren begannen starke Bauchschmerzen die lange Leidensgeschichte eines Patienten. Über viele Jahre kämpfte er mit einer seltenen Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem körpereigene Organe attackiert und so einen irreversiblen Funktionsverlust verursachen kann. Einem interdisziplinären Team der Universitätsmedizin Magdeburg gelang es, die IgG4-assoziierte Erkrankung erstmals erfolgreich mit CAR-T-Zelltherapie zu behandeln – ein Ansatz mit großem Potenzial für die Zukunft.
Nahaufnahme eines Bauches, Hände liegen auf dem Unterbauch – Symbol für Verdauungsprobleme.
Darmkrebsüberlebende

Hilft eine ballaststoffreiche Ernährung gegen Darmbeschwerden?

Verdauungsprobleme sind bei Darmkrebsüberlebenden weit verbreitet. Fast die Hälfte ist betroffen – und die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Jetzt zeigen neue Daten, dass Ballaststoffe helfen könnten, Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung nach der Krebsbehandlung zu lindern.
Sonnenstrahlen fallen durch frische grüne Blätter – Symbol für Hoffnung und Neubeginn.
Neue Daten liefern klare Antworten

Wann Darmkrebs als geheilt gilt

Ab wann gilt Darmkrebs als geheilt? Neue Daten zeigen: Nach sechs Jahren sinkt das Rückfallrisiko bei Darmkrebs auf unter 0,5% – ein Wendepunkt für Nachsorge und Kommunikation.
Innenansicht Darm
Mikrobiom im Fokus

Wie das Darmmikrobiom das Krebsrisiko junger Erwachsener beeinflussen könnte

Obwohl Darmkrebs typischerweise als Erkrankung höheren Alters gilt, tritt er zunehmend auch bei jüngeren Erwachsenen auf. Ein großes Forschungsnetzwerk untersucht, warum Darmkrebs bei Menschen unter 50 zunimmt – und welche Rolle ein verändertes Mikrobiom dabei spielt. Erste Daten zeigen ein charakteristisches Muster mikrobieller Veränderungen, das neue Präventionsstrategien ermöglichen könnte.
Nahaufnahme eines Bauches, Hände liegen auf dem Unterbauch – Symbol für Verdauungsprobleme.
Gefühle spielen mit

Wie Emotionen die Schmerzwahrnehmung bei CED prägen

Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) berichten häufig selbst in entzündungsfreien Phasen über anhaltende Bauchschmerzen. Ein möglicher Grund ist, dass sich bei Betroffenen die schmerzbezogene Verarbeitung unter dem Einfluss von Furcht verändert. Das zeigt jetzt eine Bochumer Studie. Bei Menschen mit CED verstärkt die emotionale Verarbeitung von Schmerz dessen Intensität – selbst in entzündungsfreien Phasen. Das spricht für ergänzende psychologische Therapieansätze.
Medizinische Illustration des Darms mit einem Tumor im Dickdarm
Individualisierte Behandlung

Mini-Tumore weisen den Weg zur besseren Darmkrebs-Therapie

Rund 55.000 Menschen erkranken alleine in Deutschland jährlich neu an Darmkrebs. Zwar sind die Zahlen rückläufig und die Zahl darmkrebsbedingter Todesfälle ist in den vergangenen Jahren etwa aufgrund von Früherkennungsprogrammen zurückgegangen. Doch bei einer späten Diagnose ist die Behandlung von Darmkrebs noch immer herausfordernd.
Woman hand holding her bottom because having Abdominal pain and
Verstopfung und Blähungen

Plecanatid lindert Reizdarmsymptome bei jungen Erwachsenen

Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden häufig unter Verstopfungen und Blähungen – mit erheblichen Auswirkungen, auch auf die Lebensqualität der Betroffenen. Sie fühlen sich unwohl, ziehen sich zum Teil zurück und bei einigen gehen die Beschwerden mit einer enormen psychischen Belastung einher.
Mann hält sich Bauch.
Worte können den Schmerz verstärken

Warum Bauchschmerzen besonders anfällig für Nocebo-Effekte sind

Bauchschmerzen sind aufgrund ihrer unspezifischen, schwer lokalisierbaren und oft bedrohlich empfundenen Natur besonders anfällig für negative Erwartungseffekte. Eine aktuelle Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und der Universitätsmedizin Essen belegt erstmals experimentell: Viszerale Schmerzen nehmen eine biologische Sonderstellung ein – sie reagieren besonders stark auf Nocebo-Effekte.
A man injecting himself with obesity medication
GLP-1-Rezeptoragonisten

Mehr als Gewichtsreduktion – Vorteile für Darmkrebspatienten

Übergewicht zählt zu den zentralen Risikofaktoren für die Entstehung von Darmkrebs. Zur Therapie von Adipositas kommen zunehmend GLP-1-Rezeptoragonisten zum Einsatz. Neue Daten zu ihnen zeigen jetzt: Sie senken die Sterblichkeit bei Darmkrebs deutlich – und bieten zusätzliche Vorteile für adipöse Patienten.
Chromosom auf blauem Hintergrund
Epigenetische Drift

Warum unser Darm altert – und wie sich das beeinflussen lässt

Eine internationale Studie deckt auf: Altersbedingte epigenetische Veränderungen in Darmstammzellen schalten wichtige Gene ab und erhöhen das Krebsrisiko – ein Prozess, der sich beeinflussen lässt.