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Interventionelle Kardiologie

Der Themenbereich „Interventionelle Kardiologie“ bietet Ihnen kompakt aufbereitete Informationen zu modernen kathetergestützten Verfahren in der Diagnostik und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen. Im Fokus stehen praxisrelevante News, aktuelle Studiendaten und Leitlinien-Updates zu interventionellen Techniken wie Koronarinterventionen, strukturellen Herzinterventionen und innovativen minimalinvasiven Therapiekonzepten.

Sie erhalten schnell einen Überblick darüber, welche neuen Verfahren und Studienergebnisse für Ihre klinische Praxis von Bedeutung sind und welche Implikationen sich für Indikationsstellung, Durchführung und Nachsorge ergeben.

Neuste Artikel

Hand schieben einen Holzwürfel mit rotem Kreuz nach vorne, ein Würfel mit grünem Haken bleibt im Hintergrund
OPTIMAL-Studie rüttelt an der IVUS-Empfehlung

Hauptstamm-PCI: IVUS-Guidance ohne klinischen Mehrwert gegenüber Angiografie

Der intravaskuläre Ultraschall (IVUS) gilt bei der perkutanen Koronarintervention (PCI) am ungeschützten linken Hauptstamm vielerorts als Standard – und wird in aktuellen Leitlinien mit Klasse-Ia-Empfehlung geführt. Eine internationale randomisierte Studie mit über 800 Patienten relativiert diese Position nun deutlich: Nach knapp 3 Jahren Nachbeobachtung zeigte sich kein Vorteil der IVUS-gestützten gegenüber der rein angiografisch gesteuerten Prozedur – weder bei Mortalität noch bei Myokardinfarkten oder Revaskularisationen. Auch die Schlaganfallrate überraschte.
Aufgeschnittene Avocadohälften mit Kern und grünem Fruchtfleisch liegen auf einer groben Stoffunterlage auf einem Holztisch.
Klinisch relevante Wirkung

Hält eine Avocado pro Tag den Blutzucker in Schach?

Ein nährstoffdichtes Lebensmittel statt aufwendiger Ernährungsumstellung – reicht das, um die glykämische Last der Alltagskost messbar zu senken? Eine 6-monatige randomisierte Studie an Erwachsenen mit erhöhtem Taillenumfang liefert hierzu Daten: Der tägliche Verzehr einer großen Avocado reduzierte die glykämische Last um knapp 14 Punkte – ohne weitere Ernährungsempfehlungen oder Verbotslisten. Eine einfache, gut umsetzbare Strategie mit potenziell relevanten kardiometabolischen Implikationen.