Der intravaskuläre Ultraschall (IVUS) gilt bei der perkutanen Koronarintervention (PCI) am ungeschützten linken Hauptstamm vielerorts als Standard – und wird in aktuellen Leitlinien mit Klasse-Ia-Empfehlung geführt. Eine internationale randomisierte Studie mit über 800 Patienten relativiert diese Position nun deutlich: Nach knapp 3 Jahren Nachbeobachtung zeigte sich kein Vorteil der IVUS-gestützten gegenüber der rein angiografisch gesteuerten Prozedur – weder bei Mortalität noch bei Myokardinfarkten oder Revaskularisationen. Auch die Schlaganfallrate überraschte.
Hauptstamm-PCI: IVUS-Guidance ohne klinischen Mehrwert gegenüber Angiografie
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