Erkrankungen der Lunge und Atemwege wirken sich unmittelbar auf Belastbarkeit, Prognose und Lebensqualität aus. Der Themenbereich "Pneumologie" greift diese klinische Relevanz auf und beleuchtet respiratorische Fragestellungen im Spannungsfeld zwischen Akutversorgung, chronischem Verlauf und moderner Therapie.
Der Themenbereich beleuchtet akute und chronische Erkrankungen der Lunge und Atemwege. Dazu zählen unter anderem Asthma, COPD, Atemwegsinfektionen, interstitielle Lungenerkrankungen, pulmonale Komplikationen nach Transplantation sowie Lungenkarzinome. Im Mittelpunkt stehen Diagnostik, Therapie, Prävention und die langfristige Versorgung.
Rauchen bleibt ein zentraler vermeidbarer Risikofaktor für viele pulmonale Erkrankungen, insbesondere für COPD und Lungenkrebs. Rauchstopp-Angebote, strukturierte Präventionsprogramme und – bei entsprechenden Risikokonstellationen – die Lungenkrebsfrüherkennung können helfen, Erkrankungen vorzubeugen oder früher zu erkennen und damit Behandlungschancen zu verbessern.
Die Behandlung wird zunehmend individualisiert: Neben etablierten medikamentösen, inhalativen und interventionellen Verfahren gewinnen molekulare Diagnostik, zielgerichtete Therapien und Immuntherapien an Bedeutung. Besonders beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom können Biomarker wie EGFR-, RET- oder PD-L1-Status die Therapieentscheidung wesentlich beeinflussen.
Symptome wie Husten, Dyspnoe oder Leistungsminderung können unterschiedliche Ursachen haben. Eine strukturierte Abklärung mit Anamnese, Lungenfunktion, Bildgebung, Labor- und gegebenenfalls molekularer Diagnostik hilft, akute von chronischen Erkrankungen abzugrenzen, Exazerbationen früh zu erkennen und eine zielgerichtete Behandlung einzuleiten.
Thieme Praxis ordnet aktuelle Studien, Leitlinien und therapeutische Entwicklungen für den klinischen Alltag ein. Ärztinnen und Ärzte erhalten einen kompakten, fachlich fundierten Überblick über relevante Erkenntnisse in der Pneumologie – als Unterstützung für evidenzbasierte Diagnostik, individuelle Therapieentscheidungen, Prävention und die Versorgung pulmonaler Patientinnen und Patienten.