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Der Themenbereich „Schilddrüse“ bündelt aktuelle Erkenntnisse zu funktionellen, strukturellen und immunologisch bedingten Erkrankungen der Schilddrüse. Im Fokus stehen häufige Krankheitsbilder wie Hypo- und Hyperthyreose, Struma, Schilddrüsenknoten sowie Autoimmunerkrankungen wie Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis.

Die Beiträge unterstützen dabei, diagnostische und therapeutische Entwicklungen einzuordnen und evidenzbasiert in die klinische Praxis zu übertragen. Ergänzend werden Aspekte der Nachsorge beim Schilddrüsenkarzinom sowie aktuelle Empfehlungen für eine individualisierte Versorgung beleuchtet.

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Eine Hand greift nach einer unbeschrifteten weißen Pillendose, neben der weiße Kapseln auf einem Holztablett liegen; im Hintergrund steht ein Glas Wasser
Riskante Selbstmedikation bei Hypothyreose

Nahrungsergänzungsmittel können die L-Thyroxin-Therapie gefährden

Viele Patienten mit Hypothyreose greifen ergänzend zu online beworbenen Nahrungsergänzungsmitteln, wenn Symptome wie Abgeschlagenheit, Wortfindungsstörungen oder Gewichtszunahme trotz einer stabilen L-Thyroxin-Substitution weiterhin bestehen bleiben. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) mahnt nun zur Zurückhaltung: Belastbare Nachweise für einen Effekt dieser Präparate auf den Schilddrüsenhormonstoffwechsel fehlen – und einzelne Inhaltsstoffe wie Cholin können die laufende L-Thyroxin-Therapie sogar aktiv beeinträchtigen. Hier sind Sie als Behandler gefragt!
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Eferox: Neue Zusammensetzung erfordert Kontrolle bei Umstellung

Ab August 2026 ist Eferox® (Levothyroxin-Natrium) in neuer Zusammensetzung mit dem zusätzlichen Hilfsstoff Maisstärke erhältlich. Wegen des engen therapeutischen Fensters von Levothyroxin empfiehlt der Aristo Pharma eine engmaschige Kontrolle der Schilddrüsenstoffwechsellage – inklusive TSH-Bestimmung 6–8 Wochen nach Umstellung.