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Schwangerschaft & Geburt & Wochenbett

Der Themenbereich „Schwangerschaft, Geburt & Wochenbett“ bündelt fachrelevante Inhalte zu Betreuung, Diagnostik und Therapie rund um die Perinatalmedizin. Im Mittelpunkt stehen die optimale Begleitung schwangerer Patientinnen, die sichere und individuelle Geburtsplanung sowie ein evidenzbasiertes Management postpartaler Herausforderungen – stets mit Blick auf mütterliche und neonatale Gesundheit.

Dabei werden sowohl medizinische als auch strukturelle Aspekte berücksichtigt: Entwicklungen in der Geburtshilfe, Fragen der Versorgungssicherheit, präventive Maßnahmen und die Bedeutung einer kontinuierlichen, interdisziplinären Betreuung im Wochenbett.

Neuste Artikel

Verschiedene Fischarten auf einem Küchentisch.
Schwangerschaft

Adipositas erhöht Entwicklungsrisiko

Wie sich werdende Mütter ernähren, beeinflusst die spätere Entwicklung ihrer Kinder – das zeigt eine aktuelle Studie. Besonders Kinder adipöser Frauen wiesen häufiger motorische Entwicklungsstörungen auf. Ein hoher Fischkonsum in der frühen Schwangerschaft hingegen war mit besseren motorischen Fähigkeiten verbunden. Die Ergebnisse werfen neue Fragen zur Prävention auf.
Embryonen auf dem Ultraschallbild: Darstellung typischer Entwicklungsstadien bis zur 13. Schwangerschaftswoche.
Gesetzesänderung

Mutterschutz nach Fehlgeburt ab 13. Schwangerschaftswoche gesetzlich geregelt

Ein neuer Gesetzesbeschluss bringt Veränderung für Betroffene: Frauen, die ab der 13. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden, haben nun Anspruch auf Mutterschutz. Die Regelung sieht gestaffelte Schutzfristen von zwei bis acht Wochen vor. Damit wird eine lang bestehende Lücke im Mutterschutzgesetz geschlossen – ein wichtiger Schritt für körperliche und seelische Erholung.
Eine Frau im Wochenbett. Sitzt im Schlafanzug auf dem Boden und hält sich mit beide Händen de Kopf
FOKO Kongressbericht

Peripartale Depression: Mehr als nur Babyblues

Die peripartale Depression betrifft bis zu 15 % der Frauen und beginnt oft schon in der Schwangerschaft. Anders als der Babyblues ist sie ernsthaft und langwierig – und erfordert frühzeitige Behandlung.
Schwangere Frau mit Zigaretten in der Hand
Schwangerschaft

Plazentaablösung: Risiko durch Rauchen in Schwangerschaft

Rauchen und Passivrauchen in der Schwangerschaft erhöhen laut Studie das Risiko für Plazentaablösungen. Forschende fordern gezielte Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Mutter und Kind.
Eizelle in der Mitte mit Pipette
Studie zeigt

Künstliche Befruchtung bei Brustkrebs: Keine Risiken

Frauen mit BRCA-Mutation, die nach einer Brustkrebserkrankung mithilfe künstlicher Befruchtung schwanger wurden, haben laut Studie keine schlechteren Überlebenschancen. Auch die Schwangerschaftsverläufe waren nicht negativ beeinflusst. Die Ergebnisse geben betroffenen Frauen mit Kinderwunsch mehr Sicherheit bei der Familienplanung nach der Therapie.
Feuer und Geröll
Klinik in Palm Springs

FBI stuft Explosion als Terrorakt ein

Die Explosion vor einer Fruchtbarkeitsklinik in Palm Springs war laut FBI ein gezielter Terroranschlag. Der mutmaßliche Täter, Guy Edward Bartkus, starb bei der Detonation. Ein Komplize, Daniel Park, wurde später verhaftet und starb in US-Haft. Die Ermittlungen zeigen: Die Tat war geplant, ideologisch motiviert und sollte offenbar live gestreamt werden. Das FBI ermittelt weiter.
Frisch gebackene Eltern verlassen Kreißsaal mit Neugeborenem in der Babyschale.
Schließung von Geburtsstationen

Geburtshilfe auf den Inseln: Eine Versorgungslücke wächst

Die Schließung von Geburtsstationen auf den nordfriesischen Inseln zwingt Schwangere zu riskanten Wegen aufs Festland. Auf Sylt gibt es seit über einem Jahr keine gynäkologische Bereitschaft mehr – Notfälle können nicht vor Ort versorgt werden. Hebammen fordern ein Umdenken in der Geburtshilfe und warnen vor den Folgen fehlender wohnortnaher Versorgung.
Sitzende schwangere Frau im grauen Kleid hält eine Tablette in der linken hand und ein Glas Wasser in der rechten.
Kindsentwicklung

Folsäure in der Schwangerschaft: Hohe Dosis unbedenklich

Folsäure senkt das Risiko für Fehlbildungen – doch wie wirkt sich eine höhere Dosierung aus? Eine aktuelle Studie zeigt: Auch hohe Dosen sind unbedenklich und verbessern sogar die verbalen Fähigkeiten und das adaptive Verhalten von Kindern im Alter von sechs Jahren. Nachteile durch eine höhere Dosierung konnten nicht festgestellt werden.
Schwangere Frau hält Zigarettenschachtel in der Hand
Angeborene Fehlbildungen

Raucherentwöhnung in der Schwangerschaft: Kein Risiko?

Eine internationale Studie mit fast 400.000 Geburten zeigt: Die pränatale Anwendung von Nikotinersatztherapie, Vareniclin oder Bupropion erhöht nicht das Risiko schwerer angeborener Fehlbildungen. Zwar wurden einzelne Auffälligkeiten bei Verdauungs- und Nierenfehlbildungen beobachtet, diese gelten jedoch als statistisch unsicher. Die Ergebnisse geben Schwangeren mehr Sicherheit.
Schwerpunkt

Lebererkrankungen in der Schwangerschaft früh erkennen

Lebererkrankungen wie das HELLP-Syndrom oder die Schwangerschaftsfettleber sind selten, aber gefährlich. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um Komplikationen für Mutter und Kind zu vermeiden.
Ländlicher Raum

Hebammen warnen vor Klinikschließungen

Die geplante Zentralisierung der Geburtshilfe in Thüringen stößt auf Kritik. Hebammen warnen vor Versorgungslücken in ländlichen Regionen, längeren Anfahrtswegen und einem Rückgang wohnortnaher Betreuung. Der Landeshebammenverband fordert Alternativen wie Hebammenzentren, um die Versorgung und Attraktivität des ländlichen Raums zu sichern.
Mutter und Kind
Studie zeigt

Schwangerschaft verändert das Gehirn werdender Mütter

Eine neue Studie zeigt, dass sich das Gehirn von Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt deutlich verändert. Besonders die graue Substanz nimmt ab und später wieder zu – abhängig von Hormonwerten. Frauen mit schneller Regeneration der grauen Substanz zeigten eine besonders enge Bindung zu ihrem Kind. Die Ergebnisse basieren auf MRT-Scans und Hormonanalysen.