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Solide Tumoren

Die Seite "Solide Tumoren" bündelt relevante Inhalte zu häufigen und seltenen Entitäten, modernen Systemtherapien und begleitenden Versorgungskonzepten. Sie erhalten komprimierte, fachlich fundierte Informationen für Ihren Überblick im dynamischen onkologischen Umfeld.

Neuste Artikel

Aufgeschnittene Avocadohälften mit Kern und grünem Fruchtfleisch liegen auf einer groben Stoffunterlage auf einem Holztisch.
Klinisch relevante Wirkung

Hält eine Avocado pro Tag den Blutzucker in Schach?

Ein nährstoffdichtes Lebensmittel statt aufwendiger Ernährungsumstellung – reicht das, um die glykämische Last der Alltagskost messbar zu senken? Eine 6-monatige randomisierte Studie an Erwachsenen mit erhöhtem Taillenumfang liefert hierzu Daten: Der tägliche Verzehr einer großen Avocado reduzierte die glykämische Last um knapp 14 Punkte – ohne weitere Ernährungsempfehlungen oder Verbotslisten. Eine einfache, gut umsetzbare Strategie mit potenziell relevanten kardiometabolischen Implikationen.
Modell einer Gebärmutter
Gebärmutterkörperkrebs aktuell

Aktualisierte S3-Leitlinie Endometriumkarzinom: risikoadaptierte Therapie und molekulare Klassifikation

Die überarbeitete Empfehlung stellt die risikoadaptierte, molekular-basierte Therapie in den Mittelpunkt, präzisiert Indikationen zur Sentinel-Lymphadenektomie und definiert, wann auf adjuvante Chemo- oder Strahlentherapie verzichtet werden kann – für weniger Übertherapie und mehr Lebensqualität.
Neue S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs
Aktualisierte S3-Leitlinie

Therapie des Lungenkarzinoms wird immer individueller

Die S3-Leitlinie zum Lungenkarzinom wurde erneut aktualisiert. Zentrale Neuerungen betreffen die Systemtherapie beim kleinzelligen Lungenkarzinom mit Checkpoint-Inhibitoren und dem T-Cell-Engager Tarlatamab, eine erstmals 3-dimensionale Bewertung der Operabilität beim NSCLC in den Stadien II und III sowie 10 überarbeitete und 4 neue Empfehlungen zur interventionellen Therapie. Auch das Alter zählt nicht mehr als alleiniges Ausschlusskriterium für eine Operation.
Frau bei der Krebsfrüherkennung
Krebsvorsorge Screening

Krebsfrüherkennung bei Frauen: Warum die Teilnahmequoten zu niedrig bleiben

Eine US-Studie mit über 68.000 Frauen zeigt erhebliche Lücken bei Brust-, Gebärmutterhals- und Darmkrebs-Screenings. Besonders die Darmkrebsvorsorge wird gemieden. Welche zwei Risikogruppen die Studie identifiziert und welche Strategien die Screeningquoten verbessern könnten.
3D-Illustration einer menschlichen Leber; auf der Oberfläche ist ein leuchtend markierter Tumorherd sichtbar, der von einem grünen Laserstrahl gezielt getroffen wird
STRIDE verändert das Spiel

Immuntherapie plus Embolisation verbessert Überleben beim nicht resektablem HCC

Beim nicht resektablen hepatozellulären Karzinom verlängert die Kombination aus transarterieller Chemoembolisation und dem STRIDE-Regime das progressionsfreie Überleben signifikant. Die Phase-III-Studie EMERALD-3 – eine der Late-Breaker-Studien auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO 2026) – zeigt zudem einen Trend zu längerem Gesamtüberleben bei akzeptablem Sicherheitsprofil.
Ein Elternpaar geht am Ufer eines Gewässers entlang und hält gemeinsam ein Kind an den Händen, sodass das Kind beim Gehen leicht angehoben wird.
Je früher, desto schlechter

Übergewicht gleich Übergewicht? Beim Krebsrisiko stimmt das nur bedingt

Adipositas zählt zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Krebs – doch nicht jedes Übergewicht wirkt sich gleich aus. Entscheidend scheint der Zeitpunkt der Gewichtszunahme im Erwachsenenalter zu sein: Wer früh adipös wird, trägt ein deutlich höheres Risiko für bestimmte Krebsarten – mit klaren Unterschieden zwischen Männern und Frauen.
Nahaufnahme eines Messinstruments mit Zeiger, der zwischen den Bereichen „Low Risk“ und „High Risk“ steht,
Im Härtetest der Evidenz

Familiäres Brustkrebsrisiko: Prognosemodelle bleiben zu ungenau

Etablierte Risikomodelle wie BOADICEA, Gail, Tyrer-Cuzick und BRCAPRO liefern bei familiärer Brustkrebsbelastung brauchbare Orientierungswerte, taugen aber nicht zur sicheren individuellen Risikostratifizierung. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Cochrane-Review. In der Beratung sollten die Ergebnisse daher stets gemeinsam mit klinischen Befunden, genetischer Diagnostik und persönlichen Präferenzen gewichtet werden – insbesondere vor weitreichenden Entscheidungen wie einer prophylaktischen Mastektomie.
Glasfläschchen mit DNA- bzw. mRNA-Doppelhelix und Injektionsspritze
Klarer Überlebensvorteil

mRNA-Impfstoff beim Melanom: Rückfallrisiko nahezu halbiert

Ein personalisierter mRNA-Impfstoff könnte die adjuvante Melanomtherapie verädern: Intismeran kombiniert mit Pembrolizumab senkt laut den 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-942-Studie das Rückfallrisiko um 49% und das Risiko einer Fernmetastasierung um 59%. Die auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) präseniterten Phase-II-Ergebnisse könnten ein möglichet Wendepunkt in der Onkologie sein – die Phase-III-Studie läuft bereits.
Medizinische Illustration der Lunge mit mehreren Tumorherden sowie einer hervorgehobenen DNA-Doppelhelix
Neuer Adjuvanz-Standard

Adjuvantes Selpercatinib senkt Rückfallrisiko beim RET-positiven NSCLC deutlich

Beim RET-Fusion-positiven nicht kleinzelligen Lungenkarzinom verändert die Phase-III-Studie LIBRETTO-432 die Therapielandschaft: Adjuvantes Selpercatinib senkt das Risiko für ein Rezidiv schon in frühen Stadien um fast 83%. Experten forderten auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO 2026) auf Basis der Studienergebnisse eine konsequente molekulare Testung auf RET-Fusionen bereits bei der Erstdiagnose.
Schematische medizinische Illustration der Prostata, umgeben von Harnblase und Harnröhre
PROTEUS-Studie: Kontrollarm richtig gewählt?

Perioperatives Apalutamid plus ADT senkt Metastasierungsrisiko beim Hochrisiko-Prostatakarzinom

Beim Hochrisiko-Prostatakarzinom verbessert eine perioperative Intensivierung mit Apalutamid plus Androgendeprivationstherapie das pathologische Ansprechen und reduziert das Metastasierungsrisiko spürbar – allerdings auf Kosten einer höheren Toxizität. Das zeigen Daten der Phase-III-Studie PROTEUS, die auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 auch kritisch hinterfragt wurde.
Medizinische Illustration des Oberkörpers mit hervorgehobener Speiseröhre:
Extraluminales Wachstumsmuster

Speiseröhrenkrebs ohne luminalen Tumor: Seltener Fall mit Wirbelsäuleninvasion

Ein außergewöhnlicher Fall: Ein 68-jähriger Patient zeigt klassische Symptome eines Speiseröhrenkrebses – doch die Endoskopie bleibt unauffällig. Das schlecht differenziertes Adenokarzinom posterior hatte sich vielmehr in die Brustwirbelsäule ausgebreitet. Extraluminale Wachstumsmuster des Ösophaguskarzinoms sind selten – und damit einen besondere diagnostische Herausforderung.
Stilisierte Illustration von vier medizinischen Fachkräften im weißen Kittel mit Stethoskopen und Akten, die in einem Krankenhausgang stehen; im Hintergrund ist links ein großes Fenster mit schwarzem Rahmen sichtbar, die Figuren sind in gedeckten Blau- und Grautönen dargestellt.
Mit freundlicher Unterstützung von hematooncology.com

ASCO-Kongress 2026: Neue Daten unterstreichen Fortschritte und Herausforderungen in der Onkologie

Die Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 zeigte: Präzisionsonkologische Ansätze, neue Immuntherapien und differenzierte Therapiestrategien prägen weiterhin den klinischen Fortschritt in der Onkologie. Die vorgestellten Daten liefern wichtige Impulse für eine immer individuellere Behandlung in verschiedenen Tumorentitäten. Auf unserem Partnerportal hematooncology.com finden interessierte Ärzte jetzt einen strukturierten Bericht und kurze Videobeiträge vom ASCO-Kongress 2026, die die wichtigsten Highlights zur gynäkologischen Onkologie, zum kolorektalen Karzinom und zum kleinzelligen Lungenkarzinom kompakt zusammenfassen und klinisch einordnen.

Solide Tumoren: Häufige Fragen zum Themenbereich bei Thieme Praxis

Der Themenbereich bündelt aktuelle und praxisrelevante Beiträge zu häufigen sowie seltenen soliden Tumorerkrankungen. Im Fokus stehen moderne Systemtherapien, diagnostische Entwicklungen, supportive Maßnahmen, Nachsorge und interdisziplinäre Versorgungskonzepte – von der Erstdiagnose bis zur Behandlung fortgeschrittener Erkrankungen.