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Solide Tumoren

Die Seite "Solide Tumoren" bündelt relevante Inhalte zu häufigen und seltenen Entitäten, modernen Systemtherapien und begleitenden Versorgungskonzepten. Sie erhalten komprimierte, fachlich fundierte Informationen, die Ihnen helfen, im dynamischen onkologischen Umfeld den Überblick zu behalten und evidenzbasierte Entscheidungen im Sinne Ihrer Patient*innen zu treffen.

Die Beiträge unterstützen Sie dabei, aktuelle Studienergebnisse, Leitlinienempfehlungen und therapeutische Innovationen sicher einzuordnen und auf Ihre klinische Praxis zu übertragen.

Neuste Artikel

Schwarze Waage
Präoperative Diät

Gewichtsverlust senkt Komplikationsrisiken bei Darmkrebs-OP

Eine strenge, kurzzeitige Gewichtsreduktion kann das Komplikationsrisiko bei adipösen Darmkrebspatienten vor der Operation verringern – und ist trotz Diagnose-Stress gut umsetzbar, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Eine Hand hält ein feines Werkzeug, mit dem ein rotes, beschädigtes Segment aus einem DNA-Doppelstrang hervorgehoben wird; im Hintergrund weitere unscharfe DNA-Strukturen.
Genetik, Alkohol & Krebsrisiko

Individuelles Krebsrisiko: Alkohol gefährdet manche mehr als andere

Nicht nur die Trinkmenge beeinflusst das Risiko für alkoholbedingte Krebserkrankungen – die Gene spielen in diesem Zusammenhang ebenso eine entscheidende Rolle. Forschende entdeckten einen zentralen Reparaturmechanismus der DNA, der durch Alkohol gestört werden kann. Menschen mit bestimmten Mutationen könnten daher selbst bei geringen Trinkmengen stärker gefährdet sein. 
Pankreas als 2D-Illustration
Möglicher Biomarker TNFα entdeckt

KRAS-Mutation schafft früh ein tumorförderndes Mikromilieu im Pankreas

Bereits lange bevor im Pankreas ein Tumor sichtbar wird, beginnt ein aktiviertes Krebsgen, das umliegende Gewebe umzuprogrammieren. Es etabliert ein entzündliches, immunabwehrendes Mikromilieu, das ideale Bedingungen für die spätere Tumorentwicklung schafft. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Ulm konnte dieses frühe Geschehen in einer wegweisenden Studie nachzeichnen. Die Ergebnisse eröffnen die Perspektive, personalisierte Eingriffe deutlich früher anzusetzen – noch bevor sich ein schwer behandelbarer Tumor überhaupt bildet.
urn:newsml:dpa.com:20090101:260314-935-1215479
Operation mit 3D-Bild

Präzisionschirurgie rettet 79-Jährige mit Darmkrebs

Eine 79-jährige Patientin galt als austherapiert, bis ein Ärzteteam im Pius-Hospital Oldenburg auf Holomedizin setzte: Mit Augmented Reality verwandelten sie radiologische Daten in dreidimensionale Hologramme – und konnten den Krebs erfolgreich operieren. Für die Patientin ein zweites Leben und die Erfüllung eines lang gehegten Traums.
Gebärmutter-Grafik mit reproduktiven Symbolen darum
Ovarialkarzinom‑Risiken

Ovarialkarzinom: Reproduktive Faktoren beeinflussen das Erkrankungsrisiko

Reproduktive Faktoren wie Menarchezeitpunkt, Stilldauer, Parität und hormonelle Therapien beeinflussen das Risiko für ein Ovarialkarzinom erheblich. Eine große koreanische Kohorte zeigt deutliche Unterschiede zwischen prä- und postmenopausalen Frauen – und legt nahe, dass maßgeschneiderte Präventionsstrategien künftig wichtiger werden.
Auf einem Holztisch liegen ein Tablet mit einer grafischen Darstellung der menschlichen Prostata, medizinische Fragebögen, Wattestäbchen und ein Stethoskop
Umdenken beim Prostatakrebs-Screening?

Auf Augenhöhe: Prostatakrebs-Früherkennung ähnlich effektiv wie das Brustkrebs-Screening

Das PSA-basierte Prostatakrebs-Screening erreicht bei Diagnosequalität und Anzahl vermiedener Überdiagnosen ein ähnliches Niveau wie das etablierte Brustkrebs-Screening. Eine aktuelle Auswertung von PROBASE, präsentiert auf dem 41. Jahreskongress der European Association of Urology (EAU), stellt die bisherigen Vorbehalte gegenüber dem PSA-Test infrage – und eröffnet eine neue Debatte zur Früherkennung.
Männliche und weibliche Strickzeichnungen auf blauem und rosa Post-it.
Neues Forschungsprojekt gestartet

Darmkrebs: (K)Eine Frage des Geschlechts?

Brauchen Frauen und Männer mit Darmkrebs unterschiedliche Therapien? Ein Dresdner Forschungsteam untersucht erstmals systematisch, welche molekularen Unterschiede zwischen den Geschlechtern den Verlauf von Darmkrebs beeinflussen – und wie daraus präzisere Therapien entstehen könnten.
Illustration eines menschlichen Magens mit einer deutlich sichtbaren tumorartigen Läsion an der Magenwand.
Neuer Risikofaktor

Streptococcus anginosus – ein weiterer Treiber von Magenkrebs?

Rund 50% aller Menschen weltweit sind mit Helicobacter pylori infiziert. Bei den meisten Betroffenen treten keine Symptome auf. Allerdings gilt Helicobacter pylori als wichtiger Risikofaktor für Magenkrebs. Wissenschaftler haben nun jedoch mit Streptococcus anginosus noch ein weiteres Bakterium ausfindig gemacht, das die Entstehung von Magenkrebs fördert.
Eine geöffnete Hand, über der mehrere stilisierte, gelb‑orangefarbene DNA‑Doppelhelix‑Grafiken schweben
Fünf Wege zu fairer Krebsmedizin

EU-Roadmap stärkt genetische Beratung für eine gerechtere Krebsbehandlung

Um personalisierte Krebstherapien europaweit zu stärken, braucht es freien Zugang zu qualifizierter genetischer Beratung. Eine EU-weite Delphi-Studie definiert nun 5 konkrete Maßnahmen, die Hindernisse wie Fachkräftemangel, unklare Standards und fehlende Erstattung abbauen sollen. Ziel ist, allen Patienten in der Europäischen Union (EU) rechtzeitig die passende Therapie zu ermöglichen.
Eine Hand dreht an einem silberfarbenen Drehknopf, der mit einer niedrigen und einer hohen Einstellung markiert ist; links davon steht in grüner Schrift das Wort „HOFFNUNG“.
Tumorzellen auf Hochbetrieb

Gen-Schalter entdeckt: Neuer Weg zur Therapie von Nierenkrebs?

Ein bestimmtes DNA-Element in den Zellen von Nierentumoren wirkt wie ein Verstärker und treibt die Überproduktion des Proteins HIF‑2α voran – und ist so ein zentraler Motor des klarzelligen Nierenzellkarzinoms. Wird dieser genetische Schalter gezielt deaktiviert, lässt sich das Tumorwachstum bremsen. 
Frau hält eine Tablette und ein Glas Wasser in der Hand
Neue Analyse verneint Nutzen und warnt vor Blutungen

ASS schützt wohl nicht vor Darmkrebs

Ob Azetylsalizylsäure (ASS) vor Darmkrebs schützen kann, bleibt umstritten. Eine umfassende Cochrane-Analyse zeigt nun, dass Menschen ohne spezielles Risiko aus einer täglichen ASS-Einnahme wahrscheinlich keinen präventiven Nutzen ziehen, zugleich jedoch häufiger schwere Blutungen entwickeln.
3D‑Darstellung des Inneren des Dickdarms, in dem mehrere Polypen sichtbar sind; ein endoskopisches Instrument greift gerade einen dieser Polypen zur Entfernung.
Was die DNA über erbliches Krebsrisiko verrät

Neue Einblicke in die Genetik von Polypen

Die genetische Untersuchung von Darmpolypen kann entscheidende Hinweise auf erbliche Risiken liefern – besonders bei Menschen mit adenomatöser oder serratierter Polyposis. Jetzt entschlüsselte, frühe Mechanismen der Polypenbildung könnten den Weg zu präziseren Diagnosen und besseren Therapieentscheidungen öffnen.