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Solide Tumoren

Die Seite "Solide Tumoren" bündelt relevante Inhalte zu häufigen und seltenen Entitäten, modernen Systemtherapien und begleitenden Versorgungskonzepten. Sie erhalten komprimierte, fachlich fundierte Informationen, die Ihnen helfen, im dynamischen onkologischen Umfeld den Überblick zu behalten und evidenzbasierte Entscheidungen im Sinne Ihrer Patient*innen zu treffen.

Die Beiträge unterstützen Sie dabei, aktuelle Studienergebnisse, Leitlinienempfehlungen und therapeutische Innovationen sicher einzuordnen und auf Ihre klinische Praxis zu übertragen.

Neuste Artikel

Eine medizinische Fachperson hält eine transparente, digital dargestellte Bauchspeicheldrüse in den Händen; darunter liegen holografische Symbole und Daten
Höhere Treffsicherheit, weniger Fehlalarme

Künstliche Intelligenz findet Bauchspeicheldrüsenkrebs präziser als Radiologen

Kann künstliche Intelligenz die Diagnostik von Bauchspeicheldrüsenkrebs verbessern? Ja sie kann, so das Ergebnis einer Studie aus den Niederlanden: Die PANORAMA-Studie schafft erstmals einen globalen Benchmark – und liefert starke Argumente für den Einsatz von KI in der Früherkennung eines Tumors, der bisher meist viel zu spät entdeckt wird. 
Eine Person misst ihren Blutdruck mit einem elektronischen Handgelenk-Blutdruckmessgerät.
Relevant für die Nachsorge?

Bluthochdruck: Keine höhere Rückfallgefahr – außer bei Darmkrebs

Bluthochdruck erhöht das Rückfallrisiko solider Tumoren nicht – mit einer markanten Ausnahme. Für Darmkrebs-Patienten kann Hypertonie das Rezidivrisiko steigern, dies legen aktuelle Studienergebnisse nahe. Zumindest bei Darmkrebspatienten sollten daher konsequente Blutdruckkontrollen Teil der onkologischen Nachsorge sein.
Digitale onkologischen Supportivtherapie

App lehrt Selbstakupressur bei Fatigue: Studie zu Eierstockkrebs

Fatigue gehört zu den belastendsten Beschwerden für viele Frauen mit Eierstockkrebs. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Selbstakupressur, erlernt über eine mobile App, die Müdigkeit deutlich senken kann – selbst im Vergleich zu Scheinakupressur. Damit rückt ein einfaches, alltagstaugliches Verfahren stärker in den Fokus der supportive care.
Illustration eines menschlichen Darms mit unterschiedlich weit forteschrittenen Tumorstandien
Gewebesteifigkeit als möglicher Risikofaktor

Neue Marker für frühen Darmkrebs: Ein Blick ins Gewebe

Darmkrebs gilt als Erkrankung des höheren Alters – doch immer häufiger sind auch jüngere Menschen betroffen. Nicht nur Entzündungen, sondern auch biomechanische Veränderungen des Darmgewebes könnten eine entscheidende Rolle spielen. Warum eine erhöhte Gewebesteifigkeit zum frühen Treiber der Tumorentstehung wird und was das für Prävention und Diagnostik bedeutet.
Zeichen für Prävention: Die blaue Schleife erinnert an die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge
Darmkrebsmonat März 2026

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für konsequente Vorsorge ist

Der Darmkrebsmonat 2026 setzt ein klares Zeichen für die Bedeutung frühzeitiger Vorsorge – unterstützt durch aktuelle Daten, neue Leitlinien und innovative Technologien, die die Prävention weiter verbessern. 
Eine medizinische Fachkraft arbeitet an einem Laptop. Auf dem Bildschirm und davor erscheinen holografische Darstellungen eines stilisierten menschlichen Körpers mit medizinischen Daten sowie ein Symbol für künstliche Intelligenz
Neues Tool

Herzinfarktpatienten mit Krebs per KI individuell therapieren

Mit ONCO-ACS präsentiert die Universität Zürich ein KI-basiertes Tool, das erstmals krebsbezogene und kardiovaskuläre Faktoren kombiniert, um Risiken nach einem Herzinfarkt präziser vorherzusagen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für eine wirklich personalisierte Behandlung einer besonders gefährdeten Patientengruppe.
Weinflaschen und Weingläser auf einem Tisch; ein Weinglas wird aktuell befüllt..
Trinkstopp macht einen Unterschied

Alkohol über Jahre: Deutlich höheres Risiko für Darm- und Rektumkrebs

Unstrittig ist, dass Alkoholkonsum ein Risikofaktor für das Auftreten von Darmkrebs ist – doch wie stark wirkt sich Trinken über Jahrzehnte aus? Offensichtlich macht auch hier die Dosis das Gift: Wer lebenslang viel Alkohol konsumiert, erkrankt deutlich häufiger an Darm- und insbesondere Rektumkrebs, so das Ergebnis einer US-Studie. Gute Nachrichten gibt es für ehemalige Trinker: Ein Verzicht kann das Adenomrisiko senken.
DNA‑Strang mit digitalem Datenmuster
Immunzellen als Schlüssel zur Prognose

Meningeome: Das Tumor‑Mikromillieu prägt die Rückfallgefahr

Nicht nur Tumorzellen bestimmen das Rückfallrisiko von Meningeomen, auch eingewanderte Immunzellen formen das molekulare Profil und sind Marker für den Krankheitsverlauf.  Aus dieser Erkenntnis leiten Heidelberger Forscherinnen und Forscher einen einfachen immunhistochemischen diagnostischen Ansatz ab: Mithilfe von Färbetechniken für Makrophagen-Marker lässt sich (KI-basiert) sehr schnell zwischen gut- und bösartigen Tumoren unterscheiden – auch in ressourcenbegrenzten Kliniken ohne Zugang zu modernen Analyselaboren.  
Arzt-Patienten-Gespräch
Halb so lang – gleich wirksam?

Kolorektales Karzinom: Nicht immer sind sechs Monate Chemotherapie notwendig

Muss die adjuvante Chemotherapie beim kolorektalen Karzinom wirklich 6 Monate dauern? Nicht unbedingt, wie Langzeitdaten der SCOT-Studie nahe legen: Für viele Patientinnen und Patienten ist eine 3-monatige Behandlung ebenso wirksam wie eine 6-monatige – bei deutlich geringerer Neurotoxizität. Entscheidend sind Risikoprofil und Therapieschema.
Abstrakte Darstellung einer energiereichen Strahleninteraktion
Wegweisende deutsche Forschung

Schlüsselfaktor kutaner Strahlenschäden enttarnt

Ein Forschungsteam aus Deutschland hat einen zentralen Auslöser chronischer Hautschäden nach Strahlentherapie identifiziert: das Protein DKK3. Seine Aktivierung in basalen Keratinozyten triggert Entzündungen und fibrotische Veränderungen. Die Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven für gezielte Therapien und mögliche DKK3-Inhibitoren zum Schutz vor strahlenbedingten Hautreaktionen.
Gebärmutter: opportunistische Salpingektomiekann das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome deutlich senken
Krebsprävention

Opportunistische Salpingektomie senkt Ovarialkarzinom‑Risiko bis zu 80 Prozent

Die European Society of Gynaecological Oncology spricht sich in einem Expertenkonsens dafür aus, bei geeigneten Patientinnen die opportunistische Salpingektomie in Erwägung zu ziehen. Demnach kann das Verfahren das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome um bis zu 80 Prozent senken, ohne Hinweise auf kurzfristige Einbußen der Ovarialfunktion. Da randomisierte Langzeitdaten fehlen, bleiben jedoch offene Fragen zur langfristigen Sicherheit.
Wegweiser an einem Mast vor blauem Himmel, mit Richtungsangaben für Stadt und Land
Ungleiche Chancen

Darmkrebssterblichkeit: Stadt-Land-Gefälle bleibt bestehen

Menschen in ländlichen Regionen sterben deutlich häufiger an Darmkrebs als Stadtbewohner – trotz einer insgesamt verbesserten Früherkennung und moderner Therapien beeinflusst der Wohnort beeinflusst die Überlebenschancen erheblich. Es sind sowohl soziale als auch strukturelle Faktoren, die das Risiko erhöhen - insbesondere ein niedriger sozioökonomischer Status  und fehlende Mobilität.