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Junge Krebspatienten: Online-Training senkt Ängste und Depressionen

|von Daniela Lukaßen-Held

Eine Krebsdiagnose trifft junge Erwachsene besonders schwer – zwischen Familie, Beruf und Zukunftsängsten. Das Online-Programm Bright-IDEAS-YA, ein strukturiertes Training zur Problemlösungskompetenz, reduziert mit nur 6 Sitzungen nachweislich Depressions- und Angstsymptome und verbessert die Lebensqualität junger Krebspatienten messbar.

Eine junge Frau sitzt mit dem Kopf in den Händen in einem dunklen Schlafzimmer auf dem Fußboden
Strukturierte Problemlösungstrainings können die psychische Belastung junger Krebspatienten messbar senken. (© Kittiphan/stock.adobe.com)

Ängste, Depressionen und andere psychische Beeinträchtigungen sind weit verbreitet. So fühlt sich jeder zweite Krebspatient psychisch belastet. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28568377/). Geht man davon aus, dass in Deutschland leben schätzungsweise mehr als 4,7 Millionen Menschen in den vergangenen 25 Jahren eine Krebsdiagnose erhalten haben (https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Krebs_gesamt/krebs_gesamt_node.html), lässt sich das beachtliche Ausmaß des Problems erahnen.

Insbesondere junge Menschen stehen mit einer Krebsdiagnose vor besonderen Herausforderungen. Sie sind oftmals Eltern oder haben einen Kinderwunsch, sind durch die Krankheit erwerbsunfähig und dadurch von finanziellen Problemen betroffen. Untersuchungen zufolge leiden junge Menschen aus eben diesen Gründen noch stärker unter der Krebsdiagnose als ältere Patienten. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32255694/)

Bright-IDEAS-YA: Sechs Sitzungen für mehr seelische Stabilität

Inwieweit hier das sogenannte Bright-IDEAS-YA-Training helfen kann, Depressions- und Angstsymptome zu verringern und die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei jungen Menschen, die eine neue Krebsdiagnose erhalten haben, zu verbessern, das haben jetzt Wissenschaftler des Rutgers Cancer Institute in New Jersey haben untersucht. Sie bezogen 344 Menschen zwischen 18 und 39 Jahren i Ihre Analyse ein. 171 wurden der Interventionsgruppe zugeteilt, 173 der Kontrollgruppe. Insgesamt umfasst das Training – ein strukturiertes Training zur Problemlösungskompetenz6 Videositzungen.

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