Von der Diagnosestellung über die Risikostratifizierung bis zur individuellen Therapie: Diese Übersicht fasst die wesentlichen Aspekte des Typ-2-Diabetes zusammen und zeigt aktuelle Entwicklungen bei inkretinbasierten Therapien sowie Strategien zur Vermeidung diabetischer Folgekomplikationen auf.
Diabetes mellitus Typ 2
Der Diabetes mellitus Typ 2 ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit Bewegungsmangel, falscher Ernährung und Adipositas einhergeht. Die Prävalenz ist in der westlichen Welt und insbesondere in den Schwellenländern stetig steigend. Pathophysiologisch liegen eine gestörte Insulinsekretion sowie eine Resistenz gegenüber der Wirkung von Insulin zugrunde. Die Therapieoptionen sind vielfältig, jedoch ist der Langzeiterfolg eingeschränkt. Mit Zunahme der Krankheitsdauer können folgenschwere kardiovaskuläre Erkrankungen auftreten (z.B. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall). Eine Risikoreduktion ist schwierig, da gelernte Verhaltensweisen nur schwer rückgängig zu machen sind.
Definition
- Diabetes mellitus Typ 2 ist eine chronische Glukosestoffwechselstörung, die mit erhöhten Blutzuckerwerten (Hyperglykämie) einhergeht.
- Dem Diabetes liegt eine Insulinresistenz und/oder eine gestörte Insulinsekretion zugrunde.
- Mit längerer Krankheitsdauer kann es zu schwerwiegenden Erkrankungen des arteriellen Gefäßsystems sowie zu mikrovaskulären Schäden der Nieren, der Nerven und der Augen kommen.
Synonyme
- Diabetes
- Zuckerkrankheit
Keywords
- Diabetes mellitus Typ 2
- Diabetes
- Zuckerkrankheit
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