Aerobes Training, Krafttraining und hochintensives Intervalltraining verbessern bei MASLD den intrahepatischen Lipidgehalt, Leberenzyme, Fibrosemarker und die kardiometabolische Situation – und das nachweislich auch ohne Gewichtsreduktion. Ein aktuelles Review bündelt die Evidenz aus randomisierten Studien und Leitlinien und stellt mit REMEDHE ein strukturiertes, progressives Rahmenkonzept vor, das Bewegungstherapie messbar in die klinische Routine überführt und dabei Sarkopenie sowie Myosteatose gezielt adressiert.
MASLD: Bewegung senkt Leberfett und Fibrosemarker unabhängig vom Gewicht
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Die metabolische Dysfunktion ist der zentrale Mechanismus bei der metabolisch assoziierten steatotischen Lebererkrankung (metabolic dysfunction associated steatotic liver disease, MASLD). Die Insulinresistenz – insbesondere in der Skelettmuskulatur, die für über 80% der insulinvermittelten Glukoseaufnahme verantwortlich ist – treibt das Krankheitsgeschehen an. Hinzu kommen Myosteatose (ektope Fetteinlagerung) und Sarkopenie, die die Progression beschleunigen und die Prognose verschlechtern. Körperliche Aktivität setzt an all diesen pathophysiologischen Achsen an – und wirkt nachweislich auch unabhängig von einer Gewichtsreduktion. Ein aktuelles Review fasst die Evidenz zusammen und schlägt mit REMEDHE (REhabilitation for MEtabolic and Hepatic Dysfunction) ein strukturiertes Rahmenkonzept für die klinische Praxis vor.
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