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Entwarnung für die PDA

Periduralanästhesie unter Geburt ohne erhöhtes Risiko für Neugeborene und Kinder

|von Christine Zilinski

Die Periduralanästhesie zählt zu den effektivsten Verfahren der Schmerzlinderung während der Geburt – doch Sorgen um mögliche Folgen für das Neugeborene beeinflussen bis heute die Aufklärung und die Entscheidungen werdender Mütter. Eine schottische Kohortenstudie mit knapp 500.000 Geburten liefert nun robuste populationsbasierte Evidenz zur neonatalen Sicherheit: Weder für schwere neurologische Morbidität, neonatale Sepsis, Mortalität noch für eine spätere Zerebralparese ergaben sich Hinweise auf ein erhöhtes Risiko – konsistent über alle Subgruppen hinweg.

Schwangere Frau sitzt im Krankenhaus und wird auf eine PDA vorbereitet
PDA in der Geburtshilfe: Neue Kohortenstudie zeigt keinen Zusammenhang mit neonataler Morbidität, Mortalität oder Zerebralparese (© Kirsten Oborny/Thieme)

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Die Periduralanästhesie (PDA) gilt als effektivste Methode zur Schmerzlinderung unter der Geburt und kann die maternale Morbidität senken. Sorgen bestehen jedoch weiterhin bezüglich möglicher Auswirkungen auf das Neugeborene – etwa durch plazentaren Medikamententransfer, maternale Hypotension, veränderte uteroplazentare Perfusion, fetale Herzfrequenzveränderungen oder maternales Fieber. Diese Bedenken beeinflussen sowohl die Aufklärungsgespräche als auch die Entscheidungen werdender Mütter. Bisherige Evidenz zu schweren neonatalen und kindlichen Outcomes ist begrenzt: Die Cochrane-Analyse aus 2018 mit über 11.000 Frauen untersuchte keine schwere neonatale Morbidität, und zwei US-Kohorten konnten weder zerebrale Langzeitfolgen adressieren noch das mütterliche Risikoprofil berücksichtigen.

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