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Fettleber aus der Tüte

66% mehr MASLD-Risiko: Wenn Takeaway zur Leberfalle wird

|von Simone Ritter

Pizza, Burger, Döner zum Mitnehmen – für viele längst Alltag. Doch der häufige Griff danach hinterlässt Spuren in der Leber. Eine internationale Analyse mit mehr als 103.000 Erwachsenen und bioptisch gesicherten Daten zeigt: Männer, die regelmäßig Takeaway-Food essen, haben ein um 66% erhöhtes Risiko für eine metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) – und je öfter, desto schwerer die Verläufe.

Platte mit fettreichen Fast Food
Fast Food und Fettleber: Häufiger Takeaway-Konsum erhöht das MASLD-Risiko bei Männern deutlich. (© Syda Productions/stock.adobe.com)

MASLD ist längst zu einer globalen Herausforderung geworden. Neben Adipositas und Bewegungsmangel rückt zunehmend die Ernährungsqualität in den Fokus – insbesondere hochverarbeitete Speisen mit hoher Energiedichte, viel gesättigtem Fett, Zucker und Salz. Ein internationales Forschungsteam hat nun in gleich drei unabhängigen Kohorten untersucht, wie sich der Konsum von Takeaway-Gerichten auf das Risiko und den Schweregrad einer MASLD auswirkt – erstmals auch mit bioptisch gesicherter Evidenz.

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