Eine Krebsdiagnose führt die meisten Patienten in die Onkologie, doch die Hausarztpraxis bleibt oft ein zentraler Anlaufpunkt. Hausärzte begleiten Betroffene von der Diagnosestellung über die Therapie bis hin zur Nachsorge und Palliativversorgung. Besonders bei Nebenwirkungen, Begleiterkrankungen sowie psychischen Belastungen sind sie wichtige Ansprechpartner. In Therapieentscheidungen werden sie jedoch häufig nur begrenzt eingebunden.
Vertrauter, Vermittler, Behandler: Hausärzte begleiten Krebspatienten durch alle Phasen
Die Krebsdiagnose verändert vieles – manches aber bleibt gleich, etwa der Weg in die Hausarztpraxis. Denn auch während einer Krebstherapie ist der Hausarzt häufig weiterhin Ansprechpartner. Das gilt zum Beispiel, wenn Nebenwirkungen auftreten, wenn Begleiterkrankungen behandelt werden müssen oder Ängste die Patienten belasten. Der große Vorteil: Hausärzte kennen ihre Patienten häufig bereits seit vielen Jahren, sind mit der Krankengeschichte vertraut und wissen um die familiäre Situation der Betroffenen.
Konstante Begleiter durch den gesamten Krankheitsverlauf
Doch wie sehr sind Hausärzte wirklich in die Versorgung von Krebspatienten eingebunden? Diese Frage haben sich Wissenschaftler nun in einer aktuellen Scoping-Review gestellt. Dazu werteten sie insgesamt 24 Studien aus. Dabei zeigte sich, dass Hausärzte in allen Phasen der Krebserkrankung eine Rolle spielen.
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