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Patientenmanagement

Der Themenbereich „Patientenmanagement“ beleuchtet, wie medizinische Versorgung organisiert, gesteuert und verbessert werden kann – von der Aufnahme über Diagnostik und Therapie bis hin zu Prävention und Nachsorge. Im Fokus stehen sowohl organisatorische als auch kommunikative und gesellschaftliche Aspekte, die den Umgang mit Patienten im modernen Gesundheitswesen prägen.

Gleichzeitig zeigt der Bereich, wie komplexe Versorgungsprozesse – etwa bei chronischen Erkrankungen, Behinderungen oder besonderen Lebensphasen – effizient, sicher und patientenzentriert gestaltet werden können. Er macht sichtbar, wo Versorgung an Grenzen stößt, wo neue Bedarfe entstehen und wie moderne medizinische Einrichtungen ihren Alltag weiterentwickeln können.

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Menstruationsartikel
Frauengesundheit

Gratis-Tampons und -Binden: Kommunen investieren Zehntausende Euro

Kostenlose Tampons und Binden in Schulen, Rathäusern und auf öffentlichen Toiletten: Immer mehr Kommunen im Südwesten bauen ihre Angebote für Menstruationsprodukte aus. Die jährlichen Ausgaben reichen von wenigen Tausend bis in den sechsstelligen Bereich – doch die Finanzkrise der Städte stellt freiwillige Leistungen zunehmend infrage.
Alte Patientin betrachtet Tablet mit medizinischen Anleitungen
Ambulante Versorgung

Telemedizin: Video-Visiten entlasten Hausärzte im Pflegeheim

In sächsischen Pflegeheimen ersetzen Video-Visiten zunehmend den klassischen Hausbesuch. Qualifizierte Pflegekräfte übernehmen vor Ort Blutabnahmen und Wundkontrollen, während der Hausarzt per Tablet zugeschaltet ist. Warum das Modell trotz drohender Unterversorgung in Sachsen kaum über Pilotprojekte hinauskommt.
Rotes Warndreieck mit Ausrufezeichen und zeigende Hand.
Langzeitverlauf

Zöliakie: Alarmsymptome bei Diagnose erhöhen Osteoporose-Risiko

Eine Langzeitstudie über knapp zehn Jahre zeigt, dass rund 45 Prozent der Betroffenen – überwiegend Frauen – mit Anämie, Gewichtsverlust oder Bauchschmerzen diagnostiziert werden. Die Langzeitprognose bleibt vergleichbar, doch das Risiko für Osteopenie und Osteoporose ist deutlich erhöht.
Ein Arzt spricht in einer Bereitschaftspraxis in einem Krankenhaus in einem Untersuchungsraum mit einer Patientin (gestellte Szene
Patientenmanagement der Zukunft

KI im Arztgespräch – Ist der Arzt demnächst obsolet?

KI-Modelle MIRA und AMIE übernehmen Anamnese, Diagnose und Therapieplanung: In Tests schneiden die Chatbots aus Heidelberg, Dresden und von Google teils besser ab als Ärztinnen und Ärzte. Doch Fachleute warnen vor blinden Flecken im Klinikalltag – und betonen die unverzichtbare Rolle des persönlichen Arzt-Patienten-Gesprächs.
Hände tippen auf Smartphone mit Chatbot-Symbolen.
Digitale Self-Triage

KI-Chatbots in der Diagnostik: Patienten verschweigen Symptome

Eine neue Studie der Universität Würzburg zeigt, dass Patienten ihre Symptome gegenüber Künstlicher Intelligenz deutlich knapper und ungenauer schildern als gegenüber Ärzten. Psychologische Barrieren wie die „Vernachlässigung der Einzigartigkeit" gefährden die Qualität digitaler Ersteinschätzung.
Arzt hält die Hand eines älteren Krebspatienten
Patientenwille im Fokus

Lebensqualität vor Lebenszeit: Klare Präferenzen älterer Krebspatienten

Über 70% älterer Menschen mit fortgeschrittener Krebserkrankung priorisieren Lebensqualität gegenüber einem längeren Überleben. Doch auf Therapieentscheidungen, Nebenwirkungen oder Krankenhausaufenthalte haben diese Präferenzen viel zu oft keinen Einfluss. Das onkologische Versorgungssystem hört zu oft nicht hin.
Junge Frau mit Schwangerschaftstest auf dem Sofa
Geburtshilfe Risiken

Teenager-Schwangerschaft: Erhöhtes Risiko für Sepsis und Frühgeburt

Teenager-Schwangerschaft und perinatales Risiko: Eine schwedische Registerstudie mit über 331.000 Geburten zeigt, dass Mütter unter 20 Jahren häufiger eine postpartale Sepsis und Frühgeburt erleben – während Einleitungen und Sectios seltener nötig sind. Was die Daten für die geburtshilfliche Versorgung bedeuten.
Junge Frau mit Kopfhörern bei einer Videositzung am Laptop
Raus aus dem Grübeln – rein ins Handeln

Schritt für Schritt aus der Krise: Problemlösen hilft bei Krebs

Junge Erwachsene mit Krebs profitieren deutlich von einem strukturierten Probremlösungs-Training, wie es beispielsweise das Programm Bright IDEAS-YA anbietet. Sechs Videositzungen senken Angst und Depression messbar und steigern die Lebensqualität – ein niedrigschwelliger Baustein für die psychoonkologische Versorgung junger Krebspatienten.
Roter herzförmiger Luftballon liegt auf nassem Asphalt im Regen
Gendermedizin im Fokus

Frauengesundheit: Warum geschlechtersensible Medizin jetzt Priorität bekommt

Symptome bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden bei Frauen häufig übersehen, weil diagnostische Standards auf männlichen Referenzwerten beruhen. Auf der Gesundheitsministerkonferenz in Hannover fordern die Länder eine geschlechtersensible Ausrichtung von Forschung, Versorgung und ärztlicher Weiterbildung.
Stethoskop auf einem Tresen mit Schriftzug „Hausarzt"
Gesundheitspolitik

Hausärzte-Protest in Baden-Württemberg: Wartezimmerplätze gegen Sparpläne gesperrt

In Baden-Württemberg sperren diese Woche Praxen jeden zweiten Wartezimmerplatz, um gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung zu protestieren. Besonders die Fixkostendegression in der Hausarztzentrierten Versorgung und die Rücknahme der Entbudgetierung treffen die Praxen – der Verband warnt vor einer Gefährdung der wohnortnahen Versorgung.
Hirnmetastasen
Mammakarzinom Forschung

Hirnmetastasen bei Brustkrebs: Immunlandschaften sagen längeres Überleben voraus

Eine aktuelle Analyse des Tumormikromilieus identifiziert zwei Immunlandschaften, die mit einem verlängerten Überleben bei Brustkrebs assoziiert sind. Geweberesistente Gedächtnis-T-Zellen und geordnete Immunzellansammlungen rücken als prognostische Marker in den Fokus – mit Potenzial für personalisierte Therapien.
Auf einem Roll-Up im Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg ist der Name der Einrichtung angebracht.
Datensicherheit in Kliniken

Cyberangriff auf Klinik-Dienstleister: So gelangen Patientendaten in kriminelle Hände

Patientendaten aus mehreren Krankenhäusern im Südwesten in kriminellen Händen: Der jüngste Cyberangriff auf einen Klinik-Dienstleister legt offen, wie Täter über schwache Passwörter, Phishing-Mails und ungepatchte Software in IT-Netze eindringen, Daten ausleiten und Lösegeld erpressen. Was Praxen und Kliniken jetzt zur IT-Sicherheit wissen müssen.