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Patientenmanagement

Der Themenbereich „Patientenmanagement“ beleuchtet, wie medizinische Versorgung organisiert, gesteuert und verbessert werden kann – von der Aufnahme über Diagnostik und Therapie bis hin zu Prävention und Nachsorge. Im Fokus stehen sowohl organisatorische als auch kommunikative und gesellschaftliche Aspekte, die den Umgang mit Patienten im modernen Gesundheitswesen prägen.

Gleichzeitig zeigt der Bereich, wie komplexe Versorgungsprozesse – etwa bei chronischen Erkrankungen, Behinderungen oder besonderen Lebensphasen – effizient, sicher und patientenzentriert gestaltet werden können. Er macht sichtbar, wo Versorgung an Grenzen stößt, wo neue Bedarfe entstehen und wie moderne medizinische Einrichtungen ihren Alltag weiterentwickeln können.

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Kisten mit dem Medikament Mifepristone stehen auf einem Regal im West Alabama Women's Center in Tuscaloosa, Alabama
US-Urteil zu Mifepristone

Abtreibungspille per Post: Supreme Court bestätigt Mifepristone-Versand

Mifepristone bleibt per Post zugänglich: Der US Supreme Court erlaubt den telemedizinischen Versand der Abtreibungspille weiterhin und stoppt die Einschränkungen eines Bundesberufungsgerichts. Während der Rechtsstreit um die FDA-Regelung läuft, bleibt der wichtigste Versorgungsweg für Schwangerschaftsabbrüche in den USA vorerst erhalten.
Ambulante Chemotherapie: Im Vordergrund liegen Chemotherapie-Infusionsmaterialien auf einem Tablett, im Hintergrund sitzt eine Patientin mit Kopftuch entspannt in einem Behandlungsstuhl während der Therapie.
Machbar und sicher

Chemotherapie zu Hause: Versorgungswege neu denken

Intravenöse Chemotherapien lassen sich im häuslichen Umfeld sicher und ohne Infusionsreaktionen oder Katheterinfektionen verabreichen. Mobile Versorgungsteams und eine virtuelle Leitstelle ermöglichen eine engmaschige Überwachung – mit hoher Patientenzufriedenheit und spürbarem Gewinn an Lebensqualität.
Schreibtisch mit Laptop, der den Schriftzug Kolumne trägt
Christines Kolumne

Impotente Pharmahersteller

Wenn Potenzpillen im Darknet florieren, Nobelpreise als Pferdeentwurmung enden und Pharmafusionen Jobs kosten wie Kopfschmerztabletten Hirnzellen, dann ist klar: Die Branche steht nicht unter Dauererektion. Eine Kolumne über impotente Hersteller, potente Illusionen und den letzten Rest Hoffnung im Blister.
Ingmar Hoerr, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Curevac
Biotech-Übernahme Tübingen

Biontech schließt Curevac-Standort Tübingen – Gründer wirft Täuschung vor

Schwere Vorwürfe nach der Curevac-Übernahme: Mitgründer Ingmar Hoerr wirft Biontech Täuschung und Trickserei vor. Der Mainzer Konzern will den Tübinger Hauptsitz bis Ende 2027 schließen, mehr als 800 Arbeitsplätze fallen weg. Auch die Gewerkschaft IGBCE vermutet, dass es vor allem um die Beendigung jahrelanger Patentstreitigkeiten geht.
HPV Testkit
HPV-Selbstabstrich

Vaginaler Selbstabstrich für HPV-Test: Trockentransport bis zu 2 Wochen zuverlässig

Eine Selbstentnahme vaginaler Proben könnte die Teilnahme am Zervixkarzinom-Screening steigern: Eine prospektive Studie verglich verschiedene Selbstentnahme-Workflows – trockene und feuchte Vaginalabstriche sowie Urinproben – gegen den klinisch entnommenen Zervikalabstrich. Besonders eine Entnahmetechnik erwies sich als analytisch zuverlässig.
Roboterarm berührt menschliche Hand
FOKO Kongressbericht

KI in Gynäkologie und Geburtshilfe: Datenschätze gemeinsam heben

Von der automatisierten Arztbrieferstellung über leitlinienbasierte Chatbots bis hin zu Prognosemodellen für Frühgeburt und Präeklampsie – auf dem FOKO 2026 wurde deutlich, wie nah KI-Anwendungen der klinischen Praxis bereits sind. Doch Konfabulation und fehlende Interoperabilität setzen dem Einsatz noch klare Grenzen.
Frau sitzt besorgt vor einem Laptop mit geöffneter Google-Suche, daneben liegen Medikamentenblister – Symbolbild für Cyberchondrie und Online-Symptomsuche.
Zum Weltgesundheitstag: Cyberchondrie

Wenn die Symptomsuche im Netz Angst statt Antworten liefert

Kopfschmerzen gegoogelt, drei Klicks später beim Hirntumor gelandet – bis zu 50 Prozent der Menschen entwickeln mehr Angst, wenn sie online nach Symptomen suchen. Besonders unter 35-Jährige und Personen mit erhöhter Grundängstlichkeit geraten in eine Spirale aus Fehldeutungen und dramatischen Eigendiagnosen. Wie Fachärzte das Phänomen erkennen und welche therapeutischen Strategien helfen.
Frau macht Gänsefüßchen
Arzt-Patienten-Kommunikation

Unehrlichkeit im Arztgespräch: Warum jeder Dritte beim Arzt flunkert

Verschleiern, beschönigen, weglassen – rund 31 Prozent der Patientinnen und Patienten geben zu, beim Arztgespräch schon einmal bewusst nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Besonders jüngere Erwachsene verschweigen Symptome, psychische Belastungen oder den eigenen Tabakkonsum. Die häufigsten Gründe: Angst vor Verurteilung und Scham. Was Ärztinnen und Ärzte tun können, um offenere Gespräche zu ermöglichen.
Podcast: Kopfhörer und Mikrofon
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Podcast-Tipp der Redaktion

Medical Gaslighting: Glauben wir unseren Patient*innen zu selten?

Viele Patient*innen berichten, dass ihre Beschwerden in der Arztpraxis nicht ernst genommen werden. In sozialen Medien wird dafür zunehmend ein Begriff verwendet: Medical Gaslighting. Eine Folge des Wissenschaftspodcasts Wissen Weekly greift diese Debatte auf – anhand der Erfahrungen einer Patientin mit Endometriose.
Zwei leere Stühle in einem hellen Wartezimmer einer Arztpraxis – ein grauer und ein grüner Stuhl mit Holzbeinen stehen nebeneinander vor einem Fenster mit weißem Vorhang.
Was Ärzte über ihren Termindienstleister wissen sollten

Zwischen digitaler Effizienz und offenen Fragen: Doctolib auf dem Prüfstand

Die Online-Terminplattform Doctolib steht erneut im Fokus der öffentlichen Debatte. In seiner Sendung vom 20. März 2026 widmete sich das ZDF Magazin Royale unter dem Titel „Moneymaxxing auf Rezept" dem Geschäftsmodell des Unternehmens. Die Sendung reiht sich ein in eine Reihe aus Gerichtsurteilen, Datenschutzdiskussionen und politischen Stellungnahmen. Für Ärztinnen und Ärzte, die Doctolib bereits nutzen oder eine Einführung planen, lohnt sich ein nüchterner Blick auf die Fakten.
Arzt in Kittel und Stethoskop spricht mit unkenntlichem Patienten
Patientenaufklärung bei Krebs

Brustkrebs: Fehlinformationen treffen 76% der Patientinnen

Viele Frauen mit Brustkrebs fühlen sich durch Fehlinformationen verunsichert: 76 % der 997 Befragten berichteten darüber – etwa zu Impfungen, Deos oder Handystrahlung; 54 % nannten falsche Tipps zu Biolebensmitteln oder Nahrungsergänzungen. Trotz Verunsicherung blieb die Therapietreue bei 76 %. Verlässliche Beratung ist daher wichtig.
Jugendliche sitzen auf einer Mauer
Wichtiger Prognosefaktor

Metastasierte Rückfälle erhöhen das Sterberisiko junger Krebspatienten deutlich

Eine große Analyse mit über 48.000 Fällen zeigt: Metastatische Rezidive wirken sich stark auf die Prognose von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Krebs aus. Die Rückfälle treten je nach Tumorart unterschiedlich häufig auf – und verschlechtern die Überlebenschancen sogar stärker als eine metastasierte Erkrankung zum Zeitpunkt der Erstdiagnose.