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Patientenmanagement

Der Themenbereich „Patientenmanagement“ beleuchtet, wie medizinische Versorgung organisiert, gesteuert und verbessert werden kann – von der Aufnahme über Diagnostik und Therapie bis hin zu Prävention und Nachsorge. Im Fokus stehen sowohl organisatorische als auch kommunikative und gesellschaftliche Aspekte, die den Umgang mit Patienten im modernen Gesundheitswesen prägen.

Gleichzeitig zeigt der Bereich, wie komplexe Versorgungsprozesse – etwa bei chronischen Erkrankungen, Behinderungen oder besonderen Lebensphasen – effizient, sicher und patientenzentriert gestaltet werden können. Er macht sichtbar, wo Versorgung an Grenzen stößt, wo neue Bedarfe entstehen und wie moderne medizinische Einrichtungen ihren Alltag weiterentwickeln können.

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TV-Koch Johann Lafer
Prominente Krebserkrankung

Lymphdrüsenkrebs: Johann Lafer spricht offen über Chemotherapie-Folgen

Fernsehkoch Johann Lafer schildert erstmals öffentlich, wie stark ihn die Krebstherapie im Alltag einschränkt. Geschmacksverlust, offene Finger und Nahrungsprobleme belasten den 68-Jährigen massiv. Trotz nicht heilbarer Erkrankung zeigt sich der Spitzenkoch kämpferisch – und will mit seinem Bekenntnis anderen Betroffenen Mut machen.
Grafik von 3 Ärzten die mit virtual reality Brillen am OP-Tisch stehen
Präoperative Lungenrundherd-Lokalisation im Wandel

Augmented Reality im OP: Kleine Lungenknoten per Datenbrille orten – so gut wie die CT-Methode?

Kleine, subsolide oder milchglasartige Lungenrundherde werden durch CT-Screening immer häufiger entdeckt – und stellen Thoraxchirurgen bei der minimalinvasiven Resektion vor ein logistisches Problem: Die klassische CT-gesteuerte Drahtmarkierung erfordert einen zweiten Eingriffsort, birgt Pneumothorax-Risiko und belastet die Patienten körperlich wie psychisch. Eine multizentrische Studie aus China prüfte jetzt, ob eine Augmented-Reality-geführte perkutane Lokalisation im OP – als Ein-Schritt-Verfahren unter Vollnarkose – der etablierten CT-Navigation ebenbürtig ist.
Rücken einer Frau am Strand mit aufgemalter Sonne aus Sonnencreme
Diabetes im Urlaub

Sonnenbrand und Verletzungen: Kleine Ursache, große Wirkung

Diabetes und Urlaubsverletzungen: Sonnenbrand, Schnittwunden oder Fußverletzungen am Strand können bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes den Glukosestoffwechsel destabilisieren und Infektionen begünstigen. Gerade bei Neuropathie und CGM-Nutzung können kleine Urlaubsverletzungen unbemerkt gefährlich werden – Aspekte, die vielleicht nicht nur Ihre Patientinnen und Patienten unterschätzen?
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Digitale Selbstdiagnose

KI-Diagnose statt Arztbesuch: Jeder Dritte verzichtet auf die Praxis

Immer mehr Menschen in Deutschland holen sich vor dem Arztbesuch eine KI-Diagnose bei ChatGPT und Co. ein – 46% haben das bereits getan, fast jeder Dritte verzichtet danach ganz auf die Praxis. Eine Studie der Pronova BKK zeigt, wie stark vor allem junge Patienten der Technologie vertrauen und warum 56% den ärztlichen Rat trotzdem für verlässlicher halten.
Rotes Warnschild mit Ausrufezeichen und Aufschrift „Hitzewelle" vor blauem Himmel.
Sicher durch die Hitze

CALOR-Liste: Praxishilfe für hitzesensible Medikationsanpassung

Hitzewellen werden häufiger – und viele Dauermedikamente erhöhen bei hohen Temperaturen das Risiko für Dehydratation, Elektrolytstörungen oder Nierenversagen. Die neue CALOR-Liste aus dem Projekt ADAPT-HEAT bündelt evidenzbasierte und konsentierte Hinweise zu 27 hitzerelevanten Wirkstoffklassen. Sie unterstützt Praxisteams dabei, Risikopatienten frühzeitig zu identifizieren, Beratung zu strukturieren und Monitoring gezielt anzupassen – ohne die Grundtherapie zu gefährden.
Schreibtisch mit Laptop, der den Schriftzug Kolumne trägt
Christines Kolumne

Oh Krankenschein, mein Krankenschein, wo bist du nur geblieben?

Es klingt ja schon fast zu blöd, um wahr zu sein. Oder, um es mit Vince Ebert zu sagen (dieser Physiker-Komiker, Sie wissen schon) Wot se fack, Deutschland. Krankschreibung ab Tag eins - Blacky Merz ist da gnadenlos - und nicht nur die AU muss ab Tag 1 vorliegen, sondern die telefonische Krankschreibung soll auch gleich weg.
Grafische Darstellung mit zahlreichen ineinander liegenden Symbolen für weiblich und männlich in Blau und Rosa auf unscharfem Hintergrund.
Organschutz ungleich verteilt

Gender Health Gap in der Diabetologie: Systemisches Defizit, kein Einzelfall

Frauen mit Typ-2-Diabetes erhalten lebensverlängernde, organschützende Therapien deutlich seltener als Männer – trotz häufig sogar größerem Nutzen. Real-World-Daten zeigen ein systematisches Versorgungsdefizit. Gleichzeitig belegt ein datenbasiertes Modell: Geschlechtersensible Präzisionsmedizin kann Therapieversagen um 38% reduzieren und Komplikationen wirksam senken.
Frau betrachtet einen Schwangerschaftstest auf dem Bett.
Später Kinderwunsch als zentraler Treiber

Immer mehr Frauen weltweit von Unfruchtbarkeit betroffen

Immer mehr Frauen können nicht auf natürlichem Weg schwanger werden. Laut einer aktuellen Studie hat sich die Zahl der von Unfruchtbarkeit betroffenen Frauen zwischen 35 und 49 Jahren seit 1990 weltweit nahezu verdoppelt. Die Forschenden rechnen bis 2036 mit einem weiteren deutlichen Anstieg. Als wichtiger Faktor gilt, dass viele Frauen ihren Kinderwunsch erst in einem Alter verwirklichen möchten, in dem die Fruchtbarkeit bereits spürbar sinkt.
trauriges Smiley neben Stethoskop
McKinsey Umfrage

GKV 2026: Höchstbeiträge, leere Kassen – und die Versicherten sind sauer

Rekord-Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent, schmelzende Reserven und ein Fehlbetrag von 88 Euro je Versicherten: Die gesetzliche Krankenversicherung steht 2026 vor einer Zerreißprobe. Zugleich sinkt die Zufriedenheit der Versicherten dramatisch – der GKV-Check-up 2026 zeigt, wo Kassen jetzt handeln müssen.
Wartebereich mit Patientinnen und Ärztin im Hintergrund
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Krankschreibung ab Tag eins: DIW warnt vor mehr Fehltagen

Krankschreibung ab dem ersten Tag und Aus für die telefonische AU: Die Koalitionspläne gegen hohe Krankenstände könnten nach hinten losgehen. DIW-Ökonom Daniel Graeber warnt vor vollen Wartezimmern, mehr Ansteckungen und zusätzlichem Präsentismus – während die eigentlichen Kostentreiber Langzeit- und psychische Erkrankungen bleiben.
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Gratis-Tampons und -Binden: Kommunen investieren Zehntausende Euro

Kostenlose Tampons und Binden in Schulen, Rathäusern und auf öffentlichen Toiletten: Immer mehr Kommunen im Südwesten bauen ihre Angebote für Menstruationsprodukte aus. Die jährlichen Ausgaben reichen von wenigen Tausend bis in den sechsstelligen Bereich – doch die Finanzkrise der Städte stellt freiwillige Leistungen zunehmend infrage.
Alte Patientin betrachtet Tablet mit medizinischen Anleitungen
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Telemedizin: Video-Visiten entlasten Hausärzte im Pflegeheim

In sächsischen Pflegeheimen ersetzen Video-Visiten zunehmend den klassischen Hausbesuch. Qualifizierte Pflegekräfte übernehmen vor Ort Blutabnahmen und Wundkontrollen, während der Hausarzt per Tablet zugeschaltet ist. Warum das Modell trotz drohender Unterversorgung in Sachsen kaum über Pilotprojekte hinauskommt.