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Klimawandel Geburtstrends

Weniger Jungen bei Hitze: Temperatur beeinflusst Geburtenverhältnis

|von Daniela Lukaßen-Held

Auswertungen von mehr als fünf Millionen Lebendgeburten aus 33 Ländern südlich der Sahara und Indien zeigen einen klaren Zusammenhang – ab einem Schwellenwert von 20 Grad Celsius steigt das Risiko spontaner Fehlgeburten, und männliche Nachkommen sind überproportional betroffen. Regionale Unterschiede im Trimester-Timing machen das Bild komplex.

Globus auf Weltkarte mit Spielfiguren drum herum
Auswertungen aus Afrika südlich der Sahara und Indien belegen, dass Temperaturen ab 20 Grad Celsius das Geschlechterverhältnis bei Geburten messbar verschieben – zulasten männlicher Nachkommen. (© Afrika/stock.adobe.com)

Untersuchungen deuten darauf hin, dass höhere Temperaturen mit einem Rückgang der Geburtenrate von Jungen einhergehen. Je wärmer das Klima ist, desto seltener kommen männliche Babys zur Welt.

Die Wissenschaftler haben dazu Daten zu mehr als fünf Millionen Lebendgeburten aus 33 Ländern südlich der Sahara sowie in Indien analysiert. Dabei wurde deutlich: Ist es warm, erhöht sich das Risiko für eine Fehlgeburt. Betroffen hiervon sind den Erkenntnissen zufolge vorrangig männliche Nachkommen.

Hohe Temperaturen als Risikofaktor für Fehlgeburten

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