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Neuste Artikel

Digitale onkologischen Supportivtherapie

App lehrt Selbstakupressur bei Fatigue: Studie zu Eierstockkrebs

Fatigue gehört zu den belastendsten Beschwerden für viele Frauen mit Eierstockkrebs. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Selbstakupressur, erlernt über eine mobile App, die Müdigkeit deutlich senken kann – selbst im Vergleich zu Scheinakupressur. Damit rückt ein einfaches, alltagstaugliches Verfahren stärker in den Fokus der supportive care.
Magens in leuchtenden Farben auf blauem Hintergrund, umgeben von vernetzten Symbolen, die medizinische Analyse und Forschung symbolisieren
Entwarnung für den Magenschutz

Kein erhöhtes Krebsrisiko: Große Studie entlastet Protonenpumpenhemmer

Protonenpumpenhemmer zählen zu den am häufigsten verordneten Medikamenten – zugleich hielten sich Sorgen über ein mögliches Magenkrebsrisiko bei Langzeiteinnahme hartnäckig. Eine große populationsbasierte Studie aus 5 nordischen Ländern liefert nun Entwarnung: Auch bei langfristiger Anwendung zeigen sich demnach keine Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko. 
rohes Fleisch in einer Theke
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Hoher Fleischverzehr steigert Schubrisiko

Neue Erkenntnisse aus der prospektiven PREdiCCt‑Kohorte zeigen: Bestimmte Ernährungsgewohnheiten könnten das Risiko für Schübe bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) deutlich beeinflussen. Besonders bei Patienten mit Colitis ulcerosa rückt ein zentraler Faktor in den Fokus – mit überraschend klaren Risikozuwächsen. Die Ergebnisse liefern damit einen wichtigen Impuls für die individuelle Ernährungsberatung in der Remission.
Innovative Brustkrebstherapie

Megestrol bei ER‑positivem Brustkrebs: Neuer Therapieimpuls

Niedrig dosiertes Megestrol, ein synthetisches Gestagen, zeigt in Kombination mit der Antiöstrogentherapie Letrozol einen deutlichen antiproliferativen Effekt bei östrogenrezeptorpositivem Brustkrebs. Die aktuellen Studiendaten deuten darauf hin, dass bereits geringe Mengen das Tumorwachstum wirksam bremsen können – mit potenziell weniger Nebenwirkungen.
Junge Frau erhält Impfung in den Arm
Zum Welt-HPV-Tag

HPV‑Impfung schützt vor Feigwarzen: Schutz, Therapie und Impfempfehlungen

Feigwarzen sind häufige sexuell übertragbare Hautveränderungen, ausgelöst durch Humane Papillomviren (HPV). Neben dem Schutz vor HPV‑assoziierten Krebserkrankungen bewahrt der Impfstoff Gardasil 9 auch vor den Typen, die Feigwarzen verursachen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät zur Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren; wer die Impfung verpasst hat, kann sie bis zum 18. Geburtstag nachholen. Bei Verdacht auf Warzen sind Gynäkologen, Urologen oder Hautärzte die Ansprechpartner.
Nahaufnahme eines enteralen Ernährungssystems mit Schläuchen, Anschlussstück und einem mit Nährlösung gefüllten Beutel auf hellem Untergrund.
Fokus auf sichere Ernährungstherapie

Neue S3-Leitlinie zur onkologischen Ernährung: Klare Absage an Krebsdiäten

Die aktualisierte S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie“ spricht sich deutlich gegen restriktive Krebsdiäten und Fastenprogramme aus. Sie bergen ein hohes Risiko für Mangelernährung und verschlechtern den Therapieerfolg. Neu aufgenommen wurden Empfehlungen zur Ernährung bei operativen Tumortherapien sowie zur empathischen Kommunikation in der Palliativversorgung.
Tylenol Pillen
Medikamentensicherheit

Paracetamol in der Schwangerschaft: Keine erhöhte Autismus‑Rate laut Meta‑Analyse

Eine umfassende Übersichtsarbeit wertete 43 Studien aus, in die Meta‑Analyse flossen 17 Studien ein: Eine Exposition gegenüber Paracetamol während der Schwangerschaft war demnach nicht mit einem erhöhten Risiko für eine Autismus‑Spektrum‑Störung (ASS) assoziiert. Ebenso fanden sich keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für geistige Behinderung oder eine Aufmerksamkeitsdefizit‑Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Die stärkeren Signale früherer Beobachtungsstudien könnten durch genetische oder umweltbedingte Störfaktoren erklärt sein; unbehandelte Fieber und Schmerzen stellen für Mutter und Kind jedoch ebenfalls Risiken dar.
leuchtende abstrakte Leber in den Händen
Welt-Adipositas-Tag

Adipositas als Leberrisiko: Deutsche Leberstiftung mahnt zur frühzeitigen Prävention

Zum Welt-Adipositas-Tag am 4. März 2026 betont die Deutsche Leberstiftung die enge Verbindung zwischen starkem Übergewicht und Fettlebererkrankungen – und weist auf neue Therapieansätze sowie den hohen Stellenwert einer gesunden Ernährung hin.
Gerichtssaal
Strafrecht

Baby stirbt nach Hausgeburt in Neu‑Ulm: Mutter und Großmutter angeklagt

Bei einer Hausgeburt in Schwaben starb ein Neugeborenes, nun stehen die 30‑jährige Mutter und ihre 58‑jährige Mutter vor dem Amtsgericht Neu‑Ulm (AG Neu‑Ulm) wegen fahrlässiger Tötung. Laut Anklage war bekannt, dass das Kind in Beckenlage lag, dennoch wurde keine ärztliche Hilfe angefordert; erst etwa eine halbe Stunde nach der Geburt wurde der Notarzt gerufen. Das Baby wurde noch ins Krankenhaus gebracht, verstarb jedoch am Folgetag.
Eine Frau raucht eine Zigarette.
Neue Analyse

Welche Alltagsfaktoren Brustkrebs besonders begünstigen

Eine neue Untersuchung zeigt, dass mehr als ein Viertel der durch Brustkrebs verlorenen gesunden Lebensjahre auf Faktoren wie Ernährung, Rauchen oder Bewegungsmangel zurückgeht – und wie groß das Präventionspotenzial tatsächlich ist.
Innenansicht Darm
Darmflora als aktive Immunplayer

Wie Bakterien menschliche Zellen direkt beeinflussen

Neue Forschung zeigt, dass gewöhnliche Darmbakterien Proteine direkt in menschliche Zellen transportieren und so zentrale Immunprozesse steuern – mit potenziellen Folgen für Erkrankungen wie Morbus Crohn.
Eine Holz-Gliederpuppe vor einer dunklen Tafeloberfläche mit verschiedenen Symbolen: ein Flugzeug, ein Auto, ein Lastwagen und ein Presslufthammer.
Gesundheitsrisiken durch Verkehrslärm

Messbar schon nach einer Nacht: Straßenlärm stresst Herz und Gefäße

Bereits eine einzige Nacht mit moderatem Straßenlärm kann messbaren Stress für Herz und Blutgefäße verursachen. Selbst leiser Verkehrslärm führt zu schnellerem Herzschlag und verringerter Gefäßelastizität – Faktoren, die langfristig das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen können.