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Neuste Artikel

Eine Gruppe erwachsener Menschen ist gemeinsam draußen unterwegs, einige mit Wanderstöcken, eine Person mit Fahrrad; sie bewegen sich in einer grünen, natürlichen Umgebung und wirken aktiv und gut gelaunt.
Mortalitätsrisiko sinkt um 30%

Langzeit-Krebsüberlebende leben länger – dank gesunder Gewohnheiten

Auch viele Jahre nach einer Krebsdiagnose zahlt sich ein gesunder Lebensstil aus: Langzeit-Krebsüberlebende mit Bewegung, Rauchverzicht, moderatem Alkoholkonsum und gesundem Körpergewicht deutlich länger leben. Besonders Nichtrauchen senkt das Sterberisiko erheblich – unabhängig von Alter, Krebsart oder anderen Erkrankungen.
Auf einer hellen Unterlage liegen verschiedene chirurgische Instrumente wie Klemmen, Skalpelle, Scheren und metallische Halterungen, unsortiert und teilweise überlappend angeordnet
G‑BA stoppt Modul

Mindestmenge Kolonkarzinomchirurgie 2026 – Weg frei für neue Regelung

Der G‑BA schafft für 2026 die technische Grundlage für eine mögliche kurzfristige Anpassung der Mindestmengenregelung zur Kolonkarzinomchirurgie: Das entsprechende Modul wird aus der aktuellen Spezifikation entfernt. Kliniken müssen sich auf neue Mindestmengen ab 2027 einstellen – mit Übergangsregelungen und engen Fristen zur Prognosemeldung.
HPV-Impfung: HPV-Impfungen könnten künftig längere Screening-Intervalle beim Gebärmutterhalskrebs ermöglichen.
Prävention

Gebärmutterhalskrebs: Selteneres Screening dank HPV-Impfung

Je mehr Menschen gegen das humane Papillomavirus (HPV) geimpft sind, desto stärker sinkt ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Eine neue Modellanalyse zeigt, dass längere Intervalle im Gebärmutterhalskrebs-Screening möglich wären – besonders bei früh geimpften Frauen. Das könnte Belastungen reduzieren und dennoch wirksam schützen.
Die Eltern Mara (v.r.) und Max Deboer (v.l.) halten die Drillingsschwestern Klara, Romy und Jette (vorne l-r) auf dem Arm. Mit der Familie freuen sich aus dem Perinatalzentrum: Silke Beuse (Fachkinderkrankenschwester), Volkmar Kunde (Oberarzt auf der Frühgeborenenintensivstation), Hebamme Eliftara Camli, Susanne Auster (Pflegerische Leitung der Frauenklinik), Constanze Banz-Jansen (Chefärztin der Frauenklinik), Eckard Hamelmann (Ärztlicher Direktor des Kinderzentrums) und Michael Mülligans (Leitende Hebamme). Eineiige Drillinge sind ein extrem seltenes Ereignis.
Geburtshilfe, Seltenes und Klinikalltag

Eineiige Drillinge in Bielefeld geboren: Seltenes Wunder im Evangelischen Krankenhaus Bethel

Im Evangelischen Krankenhaus Bethel in Bielefeld sind drei eineiige Mädchen zur Welt gekommen — ein extrem seltener Fall, der laut Chefärztin nur bei etwa einer von 100.000 bis einer Million Geburten vorkommt. Romy, Klara und Jette wurden im Abstand von Minuten geboren, jeweils rund 2.000 Gramm schwer und sieben Wochen zu früh. Nach der Geburt mussten sie nicht beatmet werden und wurden bereits von der Intensivstation auf die Normalstation verlegt; die Familie, die zuhause eine dreijährige Tochter erwartet, bereitet sich nun auf den neuen Alltag vor.
Arzt-Patienten-Gespräch
Halb so lang – gleich wirksam?

Kolorektales Karzinom: Nicht immer sind sechs Monate Chemotherapie notwendig

Muss die adjuvante Chemotherapie beim kolorektalen Karzinom wirklich 6 Monate dauern? Nicht unbedingt, wie Langzeitdaten der SCOT-Studie nahe legen: Für viele Patientinnen und Patienten ist eine 3-monatige Behandlung ebenso wirksam wie eine 6-monatige – bei deutlich geringerer Neurotoxizität. Entscheidend sind Risikoprofil und Therapieschema.
Abstrakte Darstellung einer energiereichen Strahleninteraktion
Wegweisende deutsche Forschung

Schlüsselfaktor kutaner Strahlenschäden enttarnt

Ein Forschungsteam aus Deutschland hat einen zentralen Auslöser chronischer Hautschäden nach Strahlentherapie identifiziert: das Protein DKK3. Seine Aktivierung in basalen Keratinozyten triggert Entzündungen und fibrotische Veränderungen. Die Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven für gezielte Therapien und mögliche DKK3-Inhibitoren zum Schutz vor strahlenbedingten Hautreaktionen.
Personen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) könnten einem erhöhten Suizidrisiko ausgesetzt sein. (© Medudy)
3:38 min
Exklusive Fortbildung

PCOS: Studie zeigt erhöhtes Suizidrisiko

Ab sofort verfügbar: Hochwertige Fortbildungsvideos mit freundlicher Unterstützung von Medudy – der führenden Plattform für medizinische Fachinformationen! Thema dieses Videos: Menschen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) könnten ein gesteigertes Risiko für Suizidgedanken haben.
Gebärmutter: opportunistische Salpingektomiekann das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome deutlich senken
Krebsprävention

Opportunistische Salpingektomie senkt Ovarialkarzinom‑Risiko bis zu 80 Prozent

Die European Society of Gynaecological Oncology spricht sich in einem Expertenkonsens dafür aus, bei geeigneten Patientinnen die opportunistische Salpingektomie in Erwägung zu ziehen. Demnach kann das Verfahren das Risiko für tubo‑ovarielle Ovarialkarzinome um bis zu 80 Prozent senken, ohne Hinweise auf kurzfristige Einbußen der Ovarialfunktion. Da randomisierte Langzeitdaten fehlen, bleiben jedoch offene Fragen zur langfristigen Sicherheit.
Mann im mittleren Alter lächelt verschmitzt in die Kamera
Männergesundheit und Hormonveränderungen

Testosteron‑Abfall bei Männern: Gibt es männliche Wechseljahre?

Bei Männern sinkt der Testosteronspiegel mit dem Alter langsam, doch von einer männlichen Wechseljahresperiode im Sinne der Menopause zu sprechen, ist nicht korrekt, erklärt Jann‑Frederik Cremers vom Universitätsklinikum Münster (UKM). Müdigkeit, sexuelle Unlust, Erektionsprobleme oder Schlafstörungen können auf einen echten Testosteron‑Mangel hinweisen. Wer solche Symptome bemerkt, sollte morgens zweimal den Testosteron‑Blutwert prüfen lassen; oft helfen Gewichtsreduktion, Bewegung und Stressabbau, nur bei organischer Ursache wird Testosteron ersetzt.
Auszug einer digitalen Patientenakte
Kommt jetzt der Aufschwung für die ePA?

Warum die digitale Patientenakte noch hinter ihren Möglichkeiten bleibt

Die elektronische Patientenakte sollte den Umgang mit Gesundheitsdaten revolutionieren – doch trotz Millionen angelegter Akten nutzen bislang nur wenige Versicherte die Anwendung aktiv. Politik, Ärzte und Kassen fordern Verbesserungen.
Akute lymphoblastische Leukämie - Krebszellen und Erythrozyten
EVOLVE-Studie setzt neue Maßstäbe

Ph+ ALL: Lässt sich die Stammzelltransplantation durch zielgerichtete Therapien ersetzen?

Ziel ist der EVOLVE-Studie ist es, durch zielgerichtete und immunbasierte Therapien den Bedarf an Stammzelltransplantationen zu reduzieren und Behandlungen der Philadelphia-Chromosom-positiven akuten lymphatischen Leukämie  (Ph+ ALL) wirksamer sowie verträglicher zu gestalten. Auf dem Kongress der American Society of Hematology (ASH) wurden jetzt erste vielversprechende Ergebnisse präsentiert.
Labor mit Wissenschaftler an Mikroskopen
Pankreaskarzinogenese

Forschende entschlüsseln entscheidende Mechanismen im Pankreas

Ein Team der Universitätsmedizin Halle hat ein innovatives Mausmodell entwickelt und damit neue Einblicke in die frühe Pankreaskarzinogenese gewonnen – inklusive der Entdeckung einer bislang unbekannten, stark entzündungsaktivierten Zellpopulation.