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Neuste Artikel

Junge Frau mit Kopfhörern bei einer Videositzung am Laptop
Raus aus dem Grübeln – rein ins Handeln

Schritt für Schritt aus der Krise: Problemlösen hilft bei Krebs

Junge Erwachsene mit Krebs profitieren deutlich von einem strukturierten Probremlösungs-Training, wie es beispielsweise das Programm Bright IDEAS-YA anbietet. Sechs Videositzungen senken Angst und Depression messbar und steigern die Lebensqualität – ein niedrigschwelliger Baustein für die psychoonkologische Versorgung junger Krebspatienten.
Grünes Gerstenfeld in Nahaufnahme, im Hintergrund feiner Sprühnebel beim Ausbringen von Pestiziden über den Pflanzen
Unter der Lupe

Gerste und Unverträglichkeiten: Neue Erkenntnisse zu versteckten Proteinen

Amylase/Trypsin-Inhibitoren (ATIs) in Gerste: Erstmals gelang die präzise Quantifizierung dieser potenziell immunreaktiven Proteine in 181 Gerstensorten. Die Ergebnisse liefern eine belastbare Basis für die Züchtung besser verträglicher Sorten – mit Relevanz für Patientinnen und Patienten mit Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Roter herzförmiger Luftballon liegt auf nassem Asphalt im Regen
Gendermedizin im Fokus

Frauengesundheit: Warum geschlechtersensible Medizin jetzt Priorität bekommt

Symptome bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden bei Frauen häufig übersehen, weil diagnostische Standards auf männlichen Referenzwerten beruhen. Auf der Gesundheitsministerkonferenz in Hannover fordern die Länder eine geschlechtersensible Ausrichtung von Forschung, Versorgung und ärztlicher Weiterbildung.
Frau tastet rot leuchtende Brust ab
Metastasiertes Mammakarzinom

Mehr metastasierte Brustkrebsdiagnosen – aber bessere Überlebenschancen

Seit über einem Jahrzehnt nimmt die Zahl primär metastasierter Mammakarzinome in den USA kontinuierlich zu – bei Frauen wie bei Männern, in allen Altersgruppen und über sämtliche Tumorsubtypen hinweg. Eine populationsbasierte Auswertung von mehr als 760 000 Brustkrebsdiagnosen liefert nun aktuelle Zahlen zu Inzidenz, Stadienverteilung und Gesamtüberleben – und wirft Fragen zu Screening, Tumorbiologie und Versorgungsrealität auf.
DBLCD: 3D-Illustration maligner B-Zell-Cluster
Progressionsrisiko um 25 % gesenkt

DLBCL-Erstlinie: Tafasitamab plus Lenalidomid schlägt R-CHOP-Standard

Die auf dem ASCO-Kongress 2026 präsentierte Phase-III-Studie frontMIND zeigt erstmals seit über 20 Jahren eine signifikante Verbesserung gegenüber dem Erstlinienstandard R-CHOP beim diffus großzelligen B-Zell-Lymphom. Die Ergänzung um Tafasitamab plus Lenalidomid senkt das Progressions- oder Sterberisiko um 25 % – konsistent über ABC- und GCB-Subtypen hinweg. Damit rückt für Patienten mit Hochrisiko-DLBCL ein neuer Therapiestandard in greifbare Nähe.
Medizinische Fachkraft in weißem Kittel und Handschuhen hält eine grafische Darstellung der Bauchspeicheldrüse zwischen den Händen.
Wenn Heilung kippt

Akute Pankreatitis: STAT6 steuert Regeneration und Fibrose des Pankreas

Eine Greifswalder Studie zur akuten Pankreatitis entschlüsselt die doppelte Rolle des Signalmoleküls STAT6: Es steuert nicht nur die Regeneration des geschädigten Pankreasgewebes, sondern fördert zugleich dessen Vernarbung. Warum eine einfache Blockade dieses Immunschalters klinisch riskant ist und welche Konsequenzen sich daraus für künftige Therapieansätze ergeben.
Antibiotika Antibiogramm in Petrischale
Antibiotikatherapie

Darmmikrobiom: Antibiotika hinterlassen jahrelang Spuren im Darm

Eine aktuelle Auswertung von fast 15.000 Erwachsenen zeigt nachhaltige Folgen einer Antibiotikatherapie für das Darmmikrobiom. Noch vier bis acht Jahre nach der Behandlung sind Vielfalt und Zusammensetzung der Darmbakterien verändert. Während Penicillin V kaum Spuren hinterlässt, beeinflussen Clindamycin, Fluorchinolone und Flucloxacillin die Darmflora besonders stark.
Abstract image of the uterus. female reproductive system
Risikofaktor Schilddrüse

Endometriumkarzinom: Erhöht eine Hypothyreose das Krebsrisiko?

Eine dänische Kohortenstudie mit über einer Million Frauen untersuchte, ob Hypothyreose oder Hyperthyreose das Risiko für Endometriumkrebs erhöhen. Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion erkrankten zwar häufiger und vermehrt an Typ-1-Tumoren – doch die Ergebnisse zeigen ein überraschendes Bild.
Bücherstapel mit Doktorhut:
Schützt Bildung vor Darmkrebstod?

Darmkrebs: Geringe Bildung verdoppelt das Mortalitätsrisiko junger Erwachsener

Wer keinen Hochschulabschluss hat, stirbt deutlich häufiger an Darmkrebs – das belegt eine Analyse mit über 101.000 jungen Erwachsenen. Einkommen, Ernährung und medizinische Versorgung sind die Faktoren, die wahrscheinlich eine tragende Rolle für diesen Zusammenang spielen. Sollte der Bildungsstand daher stärker als bisher als Risikomarker in Präventionsstrategien einfließen?
Arzt mit Maßband am Bauch eines übergewichtigen Patienten
Neue Kriterien

Klinische Adipositas: 80 Prozent der Betroffenen bereits erkrankt

Klinische Adipositas und neue Lancet-Kriterien: Eine Auswertung von NHANES, EPIC-Potsdam und TULIP zeigt, dass rund 80 Prozent der Menschen mit BMI ≥ 30 kg/m² bereits messbare gesundheitliche Einschränkungen aufweisen. Was das für Risikostratifizierung, Diagnostik und Lebensstilintervention in der Praxis bedeutet.
Frau mit Bauchschmerzen und visualisiertem Darm
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Morbus Crohn: Fastenähnliche Diät senkt Symptome und Entzündungswerte

Eine zyklisch durchgeführte fastenähnliche Diät kann bei Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Morbus Crohn die Krankheitsaktivität deutlich senken und das fäkale Calprotectin als Entzündungsmarker reduzieren. Rund zwei Drittel der Behandelten sprachen klinisch an, schwerwiegende Nebenwirkungen blieben aus.
Laparoskopie im OP-Saal
Operativer vs. biologischer Therapieansatz

Ilealer Morbus Crohn: Ileozökale Resektion mit Langzeitvorteil gegenüber Infliximab

Operation oder Biologikum? Beim ilealen Morbus Crohn liefert die 10-Jahres-Auswertung der LIR!C-Studie neue Argumente für ein frühes chirurgisches Vorgehen: Nach ileozökaler Resektion erreichen deutlich mehr Patienten eine therapiefreie Remission als unter Infliximab – mit besonders ausgeprägtem Vorteil bei Jüngeren.