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Neuste Artikel

Wegweiser an einem Mast vor blauem Himmel, mit Richtungsangaben für Stadt und Land
Ungleiche Chancen

Darmkrebssterblichkeit: Stadt-Land-Gefälle bleibt bestehen

Menschen in ländlichen Regionen sterben deutlich häufiger an Darmkrebs als Stadtbewohner – trotz einer insgesamt verbesserten Früherkennung und moderner Therapien beeinflusst der Wohnort beeinflusst die Überlebenschancen erheblich. Es sind sowohl soziale als auch strukturelle Faktoren, die das Risiko erhöhen - insbesondere ein niedriger sozioökonomischer Status  und fehlende Mobilität.
Eine menschliche Hand hält die Pfote eines Hundes
Vom Hund bis zum Alpaka

Tiergestützte Therapie: Tiere erreichen die Seele

Ängste, Stress und emotionale Erschöpfung sind Begleiter vieler Krebspatientinnen und Krebspatienten in ihrem Therapiealltag. Tiergestützte Therapien können hier insbesondere (aber nicht nur) bei Kindern Unterstützung bieten – durch Beruhigung, Motivation und Nähe. Doch Qualität, Ausbildung und Tierschutz unterscheiden seriöse Angebote von bloßer „Tierbesuchsidee“. Welche Chancen tiergestützte Therapien bieten und wo die Grenzen sind – Antworten auf wichtige Fragen im Überblick. 
Eine Person misst ihren Taillenumfang mit einem gelben Maßband.
Diät-Trend weniger wirksam als gedacht

Intervallfasten: Gerät der große Hype ins Wanken?

Intervallfasten wirkt beim Abnehmen offenbar nicht besser als klassische Diäten. Die Datenlage bleibt unsicher, doch der Trend scheint überschätzt.  Entscheidend bleibt offensichtlich die Methode, die man langfristig durchhält – und die idealerweise ärztlich begleitet wird.
Sechs junge Menschen sitzen nebeneinander auf einer Mauer, ihre Beine baumeln herunter
Rezidiv mit Metastasen

Junge Darmkrebspatienten besonders gefährdet

Eine große Analyse von mehr als 48.000 Fällen zeigt: Tritt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein metastatisches Rezidiv auf, ist ihre Prognose deutlich schlechter als bei einer bereits metastasierten Erkrankung zum Diagnosezeitpunkt. Sarkome und Darmkrebs wiesen in der Studie die höchste 5‑Jahres‑Inzidenz metastatischer Rezidive auf.
World of Music (Gemälde): Illustration mit farbenfrohen Musikinstrumenten wie Saxophon, Gitarre und Klaviertasten vor einem aquarellartigen Hintergrund
Vom klinischen Alltag in die Forschung – und zurück

Musiktherapie stärkt Familien krebskranker Kinder

Das Forschungsprojekt INMUT untersucht, wie gemeinsame Musiktherapie Familien krebskranker Kinder entlasten und ihre Beziehung stärken kann. Erste Ergebnisse zeigen: Die Therapie lässt sich gut in den Klinikalltag integrieren, verbessert die Eltern‑Kind‑Interaktion und steigert das Wohlbefinden. Damit schließt INMUT eine zentrale Forschungslücke in der Kinderonkologie.
Laborantin mit Schutzkleidung und Maske hantiert mit Pipette
Zum Deutschen Krebskongress

Pankreaskarzinomtherapie: Deutsche Krebshilfe investiert 33,5 Millionen Euro in innovative Allianzen

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den aggressivsten Tumorarten. Mit der „Deutschen Allianz Pankreaskarzinom“ unterstützt die Deutsche Krebshilfe nun drei große Forschungsverbünde, um Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankung nachhaltig zu verbessern.
Prof. Reinhard Berner, Direktor der Kinderklinik am Dresdner Universitätsklinikum, in seinem Büro.
Weniger Fälle, schwerwiegendere Problematik

Trügerische Zahlen: Weniger stationäre Aufnahmen jugendlicher Alkoholintoxikationen

Weniger Krankenhausaufenthalte wegen Alkoholvergiftungen klingen nach einer positiven Entwicklung – doch Fachleute warnen: Die Zahlen verschleiern die Realität. In Sachsen wie bundesweit steigt die Schwelle für stationäre Aufnahmen, während der Konsum jugendlicher Patientinnen und Patienten oft gefährlicher wird.
Medizinische Illustration des Darms mit einem Tumor im Dickdarm
Versorgungsforschung

Lebermetastasen bei Darmkrebspatienten

Lebermetastasen zählen zu den häufigsten Todesursachen bei Darmkrebs. Vor allem jüngere Patienten und Männer sind überdurchschnittlich häufig betroffen. Gleichzeitig haben sich Inzidenz und Überleben in den letzten Jahren deutlich verbessert – allerdings nicht für alle Verlaufsformen.
Harninkontinenz: Mit Hilfe einer speziellen App ließen sich Inkontinenzepisoden betroffener Patientinnen signifikant reduzieren.
Digitale Therapien bei Inkontinenz

App gegen Harninkontinenz: Studie zeigt starke Effekte

Ein digitales Selbstmanagement-Programm brachte in einer Studie deutliche Verbesserungen bei Frauen mit Harninkontinenz. Die App kombinierte Beckenbodentraining, Blasentraining, Wissensmodule und Lebensstilstrategien. Nach zwölf Wochen zeigten viele Teilnehmerinnen starke Reduktionen ihrer Beschwerden – deutlich häufiger als in der Kontrollgruppe.
Innenansicht Darm
Vernetzte Mikrobenwelt

Neue Erkenntnisse zum funktionellen Darmmikrobiom

Eine Pilotstudie legt nahe, dass Probiotika nicht nur die Darmflora unterstützen, sondern auch das Zusammenspiel der Mikroben stärken – mit möglichen positiven Effekten auf Verhaltenssymptome beim Fragilen-X-Syndrom.
Klassicher Wecker mit Gebärmutter auf dem Uhrenblatt: Gehirnalterung geht mit einer verkürzten reprodukitven Phase einher
Demenzprävention

Frühe Menarche: Jüngeres Gehirn und weniger Demenzrisiko

Eine aktuelle Analyse postmenopausaler Frauen zeigt: Östradiol‑geprägte Lebensphasen wie frühe Menarche, späte Menopause und eine lange reproduktive Spanne gehen mit einer geringeren Hirnalterung einher. Mithilfe des Brain‑AGE‑Index wurde sichtbar, dass diese Faktoren mit einem reduzierten Demenzrisiko verbunden sein könnten.
Innenansicht Darm
Wenn Mundbakterien den Darm besiedeln

Neues Wissen über das Mikrobiom bei chronischer Lebererkrankung

Forschende zeigen erstmals, dass Bakterien aus dem Mund den Darm von Menschen mit chronischer Lebererkrankung besiedeln können – mit gravierenden Folgen für die Darmbarriere und den Krankheitsverlauf der Leber.