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Neuste Artikel

Impfampulle vor Impfheft
Gesundheit & Impfung

RSV-Impfung in Schwangerschaft senkt Hospitalisierung bei Kindern

Eine neue Studie aus Großbritannien zeigt: Die RSV-Impfung in der Schwangerschaft senkt das Risiko für Krankenhausaufenthalte bei Säuglingen um bis zu 72 Prozent. Besonders wirksam ist die Impfung vor der Geburt.
Schwangere Frau gesunf
Ungeboren und schon geschädigt

Alkohol in der Schwangerschaft: Warnung vor FASD

Jährlich werden in Deutschland rund 10.000 Kinder mit alkoholbedingten Schäden geboren – oft, weil werdende Mütter nicht ausreichend informiert sind. Die Thüringer Landesstelle für Suchtfragen fordert mehr Prävention und gezielte Aufklärung über die Risiken von Alkohol in der Schwangerschaft. Eine Konferenz in Jena macht auf das Problem aufmerksam.
Der Fuß von einem Neugeborenen
Krebsbehandlung vor der Geburt

Chemotherapie in der Schwangerschaft: Studie zu Kindern

Wie wirkt sich eine Chemotherapie während der Schwangerschaft auf die kindliche Entwicklung aus? Neue Studien des INCIP-Netzwerks zeigen: Die meisten Kinder entwickeln sich kognitiv und verhaltensbezogen unauffällig. Frühgeburt und der Tod der Mutter sind jedoch relevante Risikofaktoren für Einschränkungen. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für die Betreuung betroffener Familien.
Menopausenwecker
Buch auf Deutsch erschienen

Naomi Watts: Frühe Wechseljahre und Tabubruch im Buch

Naomi Watts erlebte die Wechseljahre mit nur 36 Jahren. In ihrem Buch erzählt sie von Scham, Symptomen und dem langen Weg zur Diagnose – und fordert mehr Offenheit im Umgang mit Frauengesundheit.
Herz-Kreislaufsystem
Prämenstruelles Syndrom

PMS erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Frauen mit prämenstruellem Syndrom (PMS) haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – besonders bei Diagnose vor dem 25. Lebensjahr. Eine große Studie des Karolinska-Instituts zeigt Zusammenhänge mit Hypertonie, Arrhythmie und Schlaganfällen. Die Ergebnisse könnten helfen, Risikopatientinnen frühzeitig zu identifizieren und gezielt zu behandeln.
KI: Künstliche Intelligenz
Heilende Algorithmen?

Künstliche Intelligenz – ein Gamechanger bei Bauchschmerzen und CED

Bauchschmerzen sind oft ein medizinisches Rätsel – doch mithilfe von künstlicher Intelligenz lässt sich nicht selten Licht ins Dunkel bringen. Auf dem Kongress Viszeralmedizin 2025 zeigt die DGVS, wie digitale Tools die Diagnostik und Therapie revolutionieren können: von der Endoskopie bis zur personalisierten Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.
intravenöse Infusionen
Chemotherapie

Ovarialkarzinom: NACT und Klinikgröße beeinflussen Überleben

Die Kombination aus neoadjuvanter Chemotherapie und Behandlung in erfahrenen High-Volume-Zentren senkt die Sterblichkeit bei Eierstockkrebs deutlich. Besonders in Kliniken mit hoher Fallzahl profitieren Patientinnen von längerer Überlebenszeit.
Gemälde wie von Gustav Klimt: Kunstwerke können heilsam wirken – das zeigen internationale Therapieprojekte. © romi49 / stock.adobe.com
Kunstvolle Behandlung

Museumsbesuche als Kassenleistung gegen Depression und Stress?

Museumsbesuche als Therapie? In Kanada, Großbritannien und Frankreich ist dies längst Realität. Ärztinnen und Ärzte verschreiben Kunst gegen Depressionen, Stress und Einsamkeit – mit messbarem Erfolg. Auch in Deutschland wächst das Interesse, doch die Idee steckt noch in den Kinderschuhen. Die Frage ist: Wie viel Medizin steckt wirklich in der Kunst?
eine Tasse schwarzer Kaffee und Kaffeebohnen
Freund oder Feind?

Koffeinkonsum und CED – gibt es einen Zusammenhang?

Chronische Diarrhö und Obstipation betreffen Millionen Menschen weltweit – und Koffein ist dabei ein potenzieller Einflussfaktor. Dabei hängt die Wirkung stark von der Dosis ab. Während moderater Konsum die Darmpassage fördern kann, erhöht ein hoher Koffeinkonsum das Risiko für Verstopfung. Für chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zeigt sich hingegen kein klarer Zusammenhang.
Terminnotstand bei Fachärzten: Immer mehr Patienten nutzen die 116117 – doch freie Termine werden zur Seltenheit. © Jens Wolf / dpa-Zentralbild / dpa
Facharztversorgung in der Krise

Facharzttermine knapp: Terminservice 116117 überlastet

Die Nachfrage nach Facharztterminen über den bundesweiten Terminservice 116117 steigt rasant – doch das Angebot schrumpft. Besonders gefragt sind Psychotherapeuten und Fachinternisten. Gleichzeitig bleiben viele Termine ungenutzt oder werden nicht wahrgenommen. Die Kassenärztliche Vereinigung warnt: Das System steht vor dem Kollaps.
3 Fragen an Maggie Banys-Paluchowski
6:32 min
Interview

Drei Fragen an… Prof. Dr. med. Maggie Banys-Paluchowski

Im Gespräch mit Frau Professor Maggie Banys-Paluchowski nimmt sie uns mit in die Hintergründe zum Chemoführerschein, ihren persönlichen Zugang zur Gynäkologie und was sie all ihren Nachfolgern empfiehlt. Jetzt reinschauen!
Helicobacter pylori
Nur Subgruppen scheinen zu profitieren

Senkt ein H.-pylori-Routinescreening nach akutem Herzinfarkt das gastrointestinale Blutungsrisiko?

Der leitliniengerechte Einsatz einer antithrombotischen Therapie nach einem Myokardinfarkt senkt zwar das Risiko weiterer ischämischer Ereignisse, ist andererseits mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Besteht zusätzlich eine H.-pylori-assoziierte Gastritis, steigt das Blutungsrisiko der Betroffenen weiter. Kann in dieser Situation ein routinemäßiges Helicobacter pylori-Screening dazu beitragen, das Blutungsrisiko zu senken? Nein, so das Ergebnis der HELP-MI-SWEDEHEART-Studie – außer vielleicht bei bestimmten Risikogruppen.