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Stellschraube 'Ernährung'

Darmmikrobiom: Wie Low Carb Darmkrebs fördert

|von Beatrice Hamberger

Eine kohlenhydratarme Ernährung begünstigt die Entstehung von Darmkrebs, so das Resultat einer Studie mit Mäusen. Der Übeltäter ist offenbar ein bestimmter E-coli-Stamm.

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Eine Studie zeigt, dass eine kohlenhydratarme Ernährung das Risiko für Darmkrebs durch bestimmte E. coli-Stämme erhöhen kann. (© Iryna/stock.adobe.com)

Eine gesunde Ernährung gehört zu jenen Stellschrauben, mit denen sich das Krebsrisiko verringern lässt. Es wird vermutet, dass das Darmmikrobiom dabei eine große Rolle spielt. Forschende der Universität Toronto haben deshalb untersucht, welchen Einfluss die Ernährung auf bestimmte Mikroben im Darm und die Entstehung von Darmkrebs hat. Verglichen wurden die Auswirkungen von drei verschiedenen Diäten – normale, kohlenhydratarme sowie westliche Ernährung mit hohem Fett- und Zuckergehalt – in Kombination mit bestimmten Darmbakterien auf die Darmkrebsentwicklung bei Mäusen.

Die in der Fachzeitschrift Nature Microbiology veröffentlichte Studie nutzte Mäuse, die jeweils mit einer von drei Bakterienarten besiedelt waren: Enterotoxische Bacteroides fragilis, Helicobacter hepaticus oder Colibactin-produzierende (Polyketidsynthase-positive (pks+) Escherichia coli. Diese Mikroben werden mit Darmkrebs in Verbindung gebracht. Die so besiedelten Nager bekamen dann die drei verschiedenen Diäten.

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