Startseite Innere Medizin Endohepatologie: bereit für die Prime Time?
Leberdiagnostik im Wandel

Endohepatologie: bereit für die Prime Time?

|von Stephanie Schikora

Die Endohepatologie bietet neue Möglichkeiten in der Diagnostik und Behandlung von Lebererkrankungen – doch wie alltagstauglich ist der endoskopisch gesteuerte Ansatz?

EUS macht’s möglich: Leberbiopsie, Bildgebung und Druckmessung in einem einzigen Eingriff
EUS macht’s möglich: Leberbiopsie, Bildgebung und Druckmessung in einem einzigen Eingriff.

Der Einsatz der Endoskopie bei der Behandlung von Lebererkrankungen reicht viele Jahre zurück, aber in den letzten 10 Jahren hat sich das Gebiet der Endohepatologie zur Diagnose und Behandlung vieler Aspekte komplexer Lebererkrankungen und der portalen Hypertonie erweitert. Basis dafür war die stetige  Weiterentwicklung von Interventionen, die durch den endoskopischen Ultraschall (EUS) gesteuerten werden.

„Die Endoskopie zeigte ihren Wert zunächst bei der Visualisierung von Lebergewebe, später folgten Biopsien und die Messung des Pfortaderdrucks.“ Mit den im Laufe der Zeit eingebrachten Verfeinerungen entsprechen die Sicherheit, Wirksamkeit und Genauigkeit der Endohepatologie nun denen der aktuellen Goldstandards, meint Dr. Jerome C. Edelson, San Antonio (Texas; USA), bietet aber viele Vorteile.

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