Die Universitätsmedizin Magdeburg hat das Zentrum für Zell- und Immuntherapien (MAZI) eröffnet. Ziel ist es, neuartige Behandlungsansätze gegen Krebs, Autoimmun- und Infektionskrankheiten schneller aus der Forschung in die klinische Praxis zu bringen. Mit modernster Infrastruktur und KI-Unterstützung soll Magdeburg zum Vorreiter für personalisierte Medizin werden.
Magdeburg startet Innovationszentrum für Zell- und Immuntherapien
Die Unimedizin Magdeburg bündelt in einem neuen Zentrum die Forschung, Entwicklung und Anwendung von Zell- und Immuntherapien gegen Krebs, Autoimmun- und Infektionskrankheiten. «Wir schaffen damit die Grundlage, um innovative Therapien aus der Forschung schneller in die Anwendung zu bringen», erklärte die Dekanin der Medizinischen Fakultät, Prof. Daniela Dieterich.
Mit dem Magdeburger Zentrum für Zell- und Immuntherapien (MAZI) entstehe eine campusweite, fachabteilungs- und berufsgruppenübergreifende Infrastruktur. Studien würden ermöglicht, die Qualitätssicherung neuer Zellprodukte vorangetrieben und der wissenschaftliche Nachwuchs in dem Bereich gefördert.
KI als Turbo für medizinische Innovation
Zell- und Immuntherapien gelten laut der Unimedizin als eines der zukunftsträchtigsten Felder der modernen Medizin. Sie eröffneten neue Perspektiven in der Krebsbehandlung und würden zunehmend auch bei Autoimmunerkrankungen und Infektionen erprobt. Unterstützt durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz schreite die Entwicklung rasant voran. In Magdeburg werde der Aufbau einer Infrastruktur zur Eigenproduktion genetisch modifizierter zellulärer Arzneimittel vorangetrieben.
Regionale Allianz: Magdeburg und Halle bündeln Kräfte
Strategischer Partner ist den Angaben zufolge die Universitätsmedizin Halle. Die Zusammenarbeit solle intensiviert werden, um die regionale Allianz für Zell- und Immuntherapien auszubauen.