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Weniger ist mehr

Nur ein Monat duale Therapie nach PCI bei Vorhofflimmern reicht aus

|von Simone Ritter

Bei Vorhofflimmern nach perkutaner Koronarintervention (PCI) balanciert die duale antithrombotische Therapie zwischen Thromboseschutz und Blutungsrisiko. Eine japanische Multizenterstudie mit mehr als 1.000 Patienten hat jetzt eine auf einen Monat verkürzte Kombination aus DOAK und P2Y12-Inhibitor gegen die klassische Zwölfmonatstherapie geprüft.

Sanduhr
Nach PCI mit intravaskulärer Bildgebung: Kürzere duale antithrombotische Therapie senkt bei Vorhofflimmern das Blutungsrisiko deutlich. (© Min Chiu/stock.adobe.com)

Patienten mit Vorhofflimmern, die eine PCI benötigen, stellen eine therapeutische Gratwanderung dar: Sie brauchen eine orale Antikoagulation zur Schlaganfallprävention und zusätzlich eine Thrombozytenaggregationshemmung, um Stentthrombosen zu verhindern. Doch je länger diese duale antithrombotische Therapie verabreicht wird, desto höher ist auch das Blutungsrisiko. Wie lange ein P2Y12-Inhibitor zusätzlich zum direkten oralen Antikoagulans (DOAK) tatsächlich gegeben werden sollte, war bislang unklar – die Leitlinienempfehlungen reichen von wenigen Wochen bis zu einem Jahr.

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