Pizza, Burger, Döner zum Mitnehmen – für viele längst Alltag. Doch der häufige Griff danach hinterlässt Spuren in der Leber. Eine internationale Analyse mit mehr als 103.000 Erwachsenen und bioptisch gesicherten Daten zeigt: Männer, die regelmäßig Takeaway-Food essen, haben ein um 66% erhöhtes Risiko für eine metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) – und je öfter, desto schwerer die Verläufe.
66% mehr MASLD-Risiko: Wenn Takeaway zur Leberfalle wird
MASLD ist längst zu einer globalen Herausforderung geworden. Neben Adipositas und Bewegungsmangel rückt zunehmend die Ernährungsqualität in den Fokus – insbesondere hochverarbeitete Speisen mit hoher Energiedichte, viel gesättigtem Fett, Zucker und Salz. Ein internationales Forschungsteam hat nun in gleich drei unabhängigen Kohorten untersucht, wie sich der Konsum von Takeaway-Gerichten auf das Risiko und den Schweregrad einer MASLD auswirkt – erstmals auch mit bioptisch gesicherter Evidenz.
Artikel kostenlos freischalten und weiterlesen
Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu exklusiven Artikeln auf Thieme Praxis. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos mit wenigen Klicks – oder nutzen Sie Ihren bestehenden Thieme Account.
Mehr zum Thema