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FOKO Kongressbericht

Tropeninfektionen in der Schwangerschaft: Zika, Malaria und Schistosomiasis im Fokus

Durch den Klimawandel breiten sich tropische Vektoren wie die Asiatische Tigermücke zunehmend in Europa aus – mit Konsequenzen auch für die gynäkologische Praxis. Welche Risiken Zikavirus, Malaria und urogenitale Schistosomiasis speziell für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch bergen und wann ein Screening indiziert ist, fasste eine Expertin auf dem FOKO 2026 zusammen.

Unterwasseraufnahme einer Meeresschildkröte vor den Malediven
Tropeninfektionen und Schwangerschaft: Tropische Reiseziele bergen für Schwangere besondere Infektionsrisiken durch Zikavirus, Malaria und Schistosomiasis. (© Andrei Armiagov/stock.adobe.com)

Die Fallzahlen von mehr als der Hälfte aller von Insekten übertragenen Infektionen werden durch den Klimawandel zunehmen – dank stärkerer Hitze, höherer Luftfeuchtigkeit und häufigeren Überschwemmungen, sagte die Infektionsepidemiologin Dr. Christiane Piepel, Gesundheitsamt Bremen. Als jüngstes Beispiel nannte sie die Verbreitung der Asiatischen Tigermücke Aedes albopticus, die u.a. Gelbfieber oder Dengue übertragen kann. Sie hat sich entlang des Rheins sowie in einigen anderen Regionen etabliert.

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