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Endokrinologie & Diabetes

Hormonelle Regulation und Stoffwechselprozesse beeinflussen nahezu jedes Organsystem. Der Bereich "Endokrinologie & Diabetes" greift diese Komplexität auf und stellt medizinische Inhalte bereit, die endokrine und diabetologische Fragestellungen in einen klaren klinischen Kontext setzen.

Neuste Artikel

Ein Elternpaar geht am Ufer eines Gewässers entlang und hält gemeinsam ein Kind an den Händen, sodass das Kind beim Gehen leicht angehoben wird.
Je früher, desto schlechter

Übergewicht gleich Übergewicht? Beim Krebsrisiko stimmt das nur bedingt

Adipositas zählt zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Krebs – doch nicht jedes Übergewicht wirkt sich gleich aus. Entscheidend scheint der Zeitpunkt der Gewichtszunahme im Erwachsenenalter zu sein: Wer früh adipös wird, trägt ein deutlich höheres Risiko für bestimmte Krebsarten – mit klaren Unterschieden zwischen Männern und Frauen.
Eine Person im weißen Kittel mit Stethoskop zeigt mit beiden Zeigefingern auf Holzwürfel, auf denen das Wort „HITZE“ geschrieben steht.
Manche mögen's eben nicht heiß...

Achtung – bei Hitze können Medikamente plötzlich anders wirken!

Steigende Temperaturen verändern die Pharmakokinetik vieler Arzneimittel spürbar. Nicht nur transdermale Pflaster, Insulin sowie Diuretika und Antihypertensiva können bei Hitze stärker oder schneller wirken. Die Folgen können von einer Überdosierung bis zur Dehydratation reichen. Haben Sie sofort parat, worauf es bei der Beratung Ihrer Patientinnen und Patienten während Hitzewellen ankommt? Testen Sie sich selbst!
Zusätzlicher Schutzmechanismus?

GLP-1-Agonisten bei Brustkrebs: Bessere Überlebensraten bei Adipositas und Diabetes

Brustkrebspatientinnen können mit einer Therpaie mit GLP-1-Rezeptorantagonisten ihr Rezidiv- und Mortalitätsraten reduzieren – sofern sie gleichzeitig stark übergewichtig oder an einen Typ-2-Diabetes erkrankt sind. Damit wird die Substanzklasse durchaus onkologisch interessant, auch wenn die aktuelle Studienlage noch keine Aussagen darüber zulässt, ob der Effekt rein auf die metabolische Kontrolle durch die „Abnehmspritze" zurückzuführen ist, oder ob eventuell auch darüber hinausgehende Schutzeffekte eine Rolle spielen.
drei Hände, die jeweils ein Puzzleteil hochhalten - eines rot, eines blau, eines gelb
Neue Klasse von Inkretin-Mimetika in der Adipositastherapie

Topline-Daten aus TRIUMPH-1: Bis zu 30% Gewichtsverlust mit Triple-Agonist

Bis zu 38,5 kg weniger Körpergewicht nach 104 Wochen – der Triple-Agonist Retatrutid aus der Phase-III-Studie TRIUMPH-1 nähert sich in der höchsten Dosierung Ergebnissen, die bislang nur die bariatrische Chirurgie erzielte. Auch die niedrige 4-mg-Dosis senkte das Gewicht um durchschnittlich 19%. Zusätzlich besserten sich Taillenumfang, Lipidprofil, Blutdruck und hsCRP. Die Verträglichkeit blieb auf dem Niveau bekannter Inkretin-Therapien.
Wecker auf weißem Teller mit Besteck
Zwischen Nutzen und Risiko

Intervallfasten und Co.: Wann wird Fasten gefährlich?

Intervallfasten gilt als gesunder Trend, doch der Grat zwischen Nutzen und Risiko ist schmal. Wer nach Uhrzeit statt nach Hungergefühl isst, riskiert Heißhunger, Essanfälle und ein gestörtes Körpergefühl. Besonders bei Neigung zu restriktivem Essverhalten kann Fasten problematisch werden – diese Warnsignale sollten Sie kennen.
Ein übergewichtiges junges Paar steht eng zusammen und ist mit einem Maßband umwickelt.
Metabolische Risikofaktoren in den Fokus rücken

Darmkrebs bei jungen Erwachsenen: Adipositas und Diabetes als Risikotreiber

Darmkrebs trifft zunehmend auch junge Erwachsene unter 50 Jahren. Eine internationale Metaanalyse mit Daten von über 117.000 Personen rückt in diesem Zusammenang 5 metabolische Risikofaktoren in den Fokus: Adipositas erhöht das Risiko um 45%, aber auch Typ-2-Diabetes, Hyperlipidämie, arterielle Hypertonie und das metabolische Syndrom sind eng mit der steigenden Inzidenz verknüpft. Prävention und Screening müssen daher früher ansetzen.
Kanüle sticht in Armbeuge
Adipositas und MASLD

Berberin zeigt keine Fett-Reduktion – aber positive Effekte auf Lipide

Adipositas und metabolisch assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) rücken zunehmend in den Fokus therapeutischer Forschung – nicht zuletzt, weil viele Patienten trotz Lebensstilinterventionen nur unzureichend auf etablierte Maßnahmen ansprechen. Vor diesem Hintergrund wird seit einiger Zeit auch Berberin als potenzieller Wirkstoff zur Beeinflussung metabolischer Parameter diskutiert. In einer Studie aus China zeigte der Wirkstoff nun bei adipösen, diabetesfreien Personen mit MASLD keine Reduktion des viszeralen Fettgewebes oder des Leberfettanteils. Dagegen wurden moderate, aber signifikante Verbesserungen im Lipidprofil und bei Entzündungsmarkern beobachtet.
Doctor measuring obese man waist body fat. Obesity and weight loss.
Adipositas als Verstärker

Starkes Übergewicht treibt Risiko schwerer Infektionsverläufe hoch

Eine umfassende Analyse aus Großbritannien und Finnland zeigt, wie massiv Adipositas das Risiko für schwere Infektionen erhöht – und welche Länder besonders betroffen sind.
Schilddrüse als Zeichnung, umfasst von 2 Händen
S3-Leitlinie zum Schilddrüsenkarzinom

Neue S3-Leitlinie: Einheitliche Standards für Schilddrüsenkrebs

Die neue S3-Leitlinie zum Schilddrüsenkarzinom bietet erstmals strukturierte Empfehlungen für alle Phasen der Versorgung – von der Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge.
Fachwissen – präzise, klar und praxisnah

Diabetische Retinopathie (Komplikationen des Diabetes mellitus)

Die diabetische Retinopathie stellt eine chronische mikrovaskuläre Komplikation des Diabetes mellitus dar. Da sie lange Zeit asymptomatisch bleibt und es gute vorbeugende Therapieoptionen gibt, sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen unerlässlich.
Fachwissen – präzise, klar und praxisnah

Diabetische Nephropathie (Komplikationen des Diabetes mellitus)

Es handelt sich um eine chronische mikrovaskuläre Komplikation des Diabetes mellitus, deren Therapie sowohl ursächliche (Einstellung der Risikofaktoren, gezielte Wahl der Antidiabetika, Nierentransplantation) wie auch symptomatische Maßnahmen (Hämodialyse) umfasst.
Fachwissen – präzise, klar und praxisnah

Hypoglykämie

Die Hypoglykämie ist ein Abfall der Blutglukosekonzentration unter die altersentsprechende Norm. Die Hypoglykämie wird behandlungsbedürftig, wenn systemische Symptome auftreten, die Ausdruck der Substratunterversorgung sind – besonders im Gehirn. In der Regel behandlungsbedürftig ist eine Hypoglykämie bei Werten

Endokrinologie & Diabetes: Häufige Fragen zum Themenbereich bei Thieme Praxis

Der Themenbereich bündelt aktuelle, praxisrelevante Beiträge zu hormonellen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Diabetes mellitus. Im Fokus stehen unter anderem Diagnostik und Therapie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes, Adipositas, Schilddrüsenerkrankungen sowie seltenen endokrinologischen Krankheitsbildern und ihren Auswirkungen auf weitere Organsysteme.