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Gesundheit & Ernährung

Der Themenbereich „Gesundheit & Ernährung“ versammelt aktuelle Erkenntnisse aus Prävention, Ernährungsmedizin, Public Health und klinischer Forschung – verständlich aufbereitet und relevant eingeordnet.

Im Themenbereich finden Sie einen vielseitigen, wissenschaftlich fundierten Überblick zu praxisrelevanten Themen, die immer weiter an Bedeutung gewinnen – von Prävention über Ernährungsmedizin bis hin zur psychosozialen Versorgung.

Neuste Artikel

In der Diagnostik der Radiologie der Universitätsmedizin Rostock wird mit Hilfe der Magnetresonanztomographie ein Tumor festgestellt.
Zahl der Neuerkrankungen könnte sich fast verdoppeln

WHO warnt vor drastischem Anstieg der Krebs-Diagnosen bis 2050

Krebs könnte sich in den kommenden Jahrzehnten zu einer noch größeren globalen Herausforderung entwickeln: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet bis 2050 mit rund 35 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr – fast doppelt so vielen wie heute. Neben Rauchen und Alkoholkonsum geraten vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel in den Fokus. Zugleich kritisiert die WHO gravierende Unterschiede bei Früherkennung, Behandlung und Überlebenschancen weltweit.
Tasse Cappuccino mit Milchschaum in Herzform
Mikrobiom-Forschung

Kaffee als Mikrobiom-Booster: Studie belegt Effekt auf Darmbakterien

Kaffee gilt als verdauungsfördernd. Doch wirkt sich der Konsum auch positiv auf das Darmmikrobiom aus? Eine aktuelle experimentelle Studie zeigt, dass regelmäßiger Kaffeekonsum die Zusammensetzung spezifischer Darmbakterien verändert und positiv auf die Darm-Hirn-Achse wirkt.
Älteres Paar auf einer Parkbank, herbstliche Stimmung
Neue Höchstwerte bei Frauen und Männern

Lebenserwartung in Deutschland erreicht neuen Höchststand

Lebenserwartung in Deutschland: Frauen erreichen laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 83,6 Jahre, Männer 79,1 Jahre – beide Werte übertreffen die Vor-Corona-Zeit deutlich. Auch 65-Jährige gewinnen weitere Monate hinzu. Ein Blick auf regionale Unterschiede, die Debatte um das Renteneintrittsalter und die Aussagekraft des Kennwerts.
Weinflaschen und Weingläser auf einem Tisch; ein Weinglas wird aktuell befüllt..
Rausch und Risiko

MASLD und Alkohol: Rauschtrinken verdreifacht Risiko für Leberfibrose

Alkohol gehört für viele dazu. Besonders an den Wochenenden. Trinken macht oft locker, lustig und enthemmt – aber zu einem hohen Preis. Eine aktuelle Kohortenanalyse der University of Southern California zeigt, dass episodisches Rauschtrinken bei Patienten mit metabolischer Dysfunktion-assoziierter steatotischer Lebererkrankung (MASLD) das Risiko einer fortgeschrittenen Leberfibrose verdreifacht – auch wenn es nur ums Wochenende geht.
Nahaufnahme einer Hand, die eine brennende Zigarette hält; Rauch steigt sichtbar nach oben.
Suche geht weiter

Lebensstil als Krebstreiber bei Jüngeren – nur die halbe Wahrheit?

Krebsinzidenzen steigen bei jüngeren Erwachsenen deutlich an – doch wie groß ist dabei der Einfluss klassischer Verhaltensrisikofaktoren wie Rauchen, Alkohol oder BMI? Offenbar können diese Lebensstilfaktoren allein die Entwicklung nicht erklären, sodass andere Ursachen in den Fokus klinischer Forschung rücken.
Paar beugt sich einander zu, um sich zu küssen
Tag des Kusses

Küssen und Gesundheit: Wann Ärzte zum Kussverbot raten sollten

Ein zehnsekündiger Kuss tauscht rund 80 Millionen Bakterien aus, senkt Cortisol und setzt Dopamin frei. Doch bei Lippenherpes, Pfeifferschem Drüsenfieber oder akuten Infekten wird der Kuss zum Übertragungsweg – mit teils dramatischen Folgen für Neugeborene. Worauf Ärztinnen und Ärzte ihre Patienten hinweisen sollten.
Ein Elternpaar geht am Ufer eines Gewässers entlang und hält gemeinsam ein Kind an den Händen, sodass das Kind beim Gehen leicht angehoben wird.
Je früher, desto schlechter

Übergewicht gleich Übergewicht? Beim Krebsrisiko stimmt das nur bedingt

Adipositas zählt zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Krebs – doch nicht jedes Übergewicht wirkt sich gleich aus. Entscheidend scheint der Zeitpunkt der Gewichtszunahme im Erwachsenenalter zu sein: Wer früh adipös wird, trägt ein deutlich höheres Risiko für bestimmte Krebsarten – mit klaren Unterschieden zwischen Männern und Frauen.
Menstruationsartikel
Frauengesundheit

Gratis-Tampons und -Binden: Kommunen investieren Zehntausende Euro

Kostenlose Tampons und Binden in Schulen, Rathäusern und auf öffentlichen Toiletten: Immer mehr Kommunen im Südwesten bauen ihre Angebote für Menstruationsprodukte aus. Die jährlichen Ausgaben reichen von wenigen Tausend bis in den sechsstelligen Bereich – doch die Finanzkrise der Städte stellt freiwillige Leistungen zunehmend infrage.
Eine Person im weißen Kittel mit Stethoskop zeigt mit beiden Zeigefingern auf Holzwürfel, auf denen das Wort „HITZE“ geschrieben steht.
Manche mögen's eben nicht heiß...

Achtung – bei Hitze können Medikamente plötzlich anders wirken!

Steigende Temperaturen verändern die Pharmakokinetik vieler Arzneimittel spürbar. Nicht nur transdermale Pflaster, Insulin sowie Diuretika und Antihypertensiva können bei Hitze stärker oder schneller wirken. Die Folgen können von einer Überdosierung bis zur Dehydratation reichen. Haben Sie sofort parat, worauf es bei der Beratung Ihrer Patientinnen und Patienten während Hitzewellen ankommt? Testen Sie sich selbst!
Schwangere beim Schwimmen mit Poolnudel
Schwangerschaft Bewegung

Bewegung in der Schwangerschaft senkt Risiko für Komplikationen

Eine aktuelle Studie mit 470 Schwangeren zeigt, dass langes Sitzen das Risiko für Präeklampsie, Gestationsdiabetes und Frühgeburt mehr als verdoppelt – während schon 6.000 Schritte pro Tag deutlich schützen. Was die Daten für die Schwangerenbetreuung bedeuten.
Ein müder, erschöpfter Arzt schläft an seinem Schreibtisch im Krankenhaus oder in der Praxis. Er trägt Maske und ein Stethoskop um den Hals.
Zehn Biomarker – zuverlässiger Nachweis

Schlafmangel erstmals objektiv im Speichel messbar

Zehn neue Biomarker im Speichel zeigen einen akuten Schlafentzug zuverlässig an. Hochauflösende Massenspektrometrie und maschinelles Lernen machen Übermüdung erstmals objektiv messbar. Die Methode könnte künftig zu Schnelltests führen, die im Straßenverkehr und in sicherheitsrelevanten Berufen für mehr Sicherheit sorgen.
DNA-Doppelhelix, die sich durch ein grünes, naturähnliches Umfeld zieht; integriert ist ein analoge Wecker
Armut prägt Biologie

Soziale Ungleichheit beschleunigt die biologische Alterung messbar

Niedriger sozioökonomischer Status und Diskriminierung hinterlassen tiefe Spuren im Epigenom: Die bislang größte Metaanalyse mit fast 66.000 Personen aus 140 Studien bestätigt, dass soziale Benachteiligung die biologische Alterung beschleunigt – nachweisbar bereits im Kindesalter und besonders deutlich mit epigenetischen Uhren der neuesten Generation.