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Solide Tumoren

Die Seite "Solide Tumoren" bündelt relevante Inhalte zu häufigen und seltenen Entitäten, modernen Systemtherapien und begleitenden Versorgungskonzepten. Sie erhalten komprimierte, fachlich fundierte Informationen, die Ihnen helfen, im dynamischen onkologischen Umfeld den Überblick zu behalten und evidenzbasierte Entscheidungen im Sinne Ihrer Patient*innen zu treffen.

Die Beiträge unterstützen Sie dabei, aktuelle Studienergebnisse, Leitlinienempfehlungen und therapeutische Innovationen sicher einzuordnen und auf Ihre klinische Praxis zu übertragen.

Neuste Artikel

Human intestines colon organ shape with hands. Digestive tract p
Mehr Bewegung, weniger Krebs

Wer sich bewegt, erkrankt seltener an Krebs des Verdauungssystems

Bewegung spielt in Gesundheitsfragen eine bedeutende Rolle, auch hinsichtlich der Krebsprävention. Das gilt auch für gastrointestinale Tumore. So verringert sich etwa das Risiko für Darmkrebs oder Magenkrebs bei regelmäßiger körperlicher Aktivität.
close up hand open lead box of Iodine 131(I-131)Radioactive isotopes used for hyperthyroidism treatment.
Radiotracer für Blasenkrebs

Präzisionsdiagnostik mit Peptiden eröffnet neue Therapieoptionen

Ein Dresdner Forschungsteam hat einen innovativen Radiotracer entwickelt, der Tumore mit dem Protein Nectin-4 sichtbar macht. Die Methode könnte künftig helfen, Patient*innen gezielt für wirksame Therapien auszuwählen.
Endoskopische Aufnahme eines großen, unregelmäßig geformten Tumors im Darm
Neuer Standard beim metastasierten kolorektalen Karzinom?

Kombination aus Checkpoint-Inhibitor und gezielter Therapie verbessert Überleben

Ein neuartiger Wirkmechanismus verspricht unheilbar kranken Darmkrebspatienten ein längeres Leben. Im Mittelpunkt steht der experimentelle Tyrosinkinase-Inhibitor Zanzalintinib: Wird er mit dem Immun-Checkpoint-Inhibitor Atezolizumab kombiniert, verbessert dies das Überleben bei metastasiertem Darmkrebs deutlich – selbst in schwierigen Subgruppen. 
Infusion in Nahaufnahme
Trastuzumab deruxtecan überzeugt

IQWiG erkennt deutlichen Vorteil bei HER2-positivem Magenkrebs

Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastzumab deruxtecan ist für mehrere Anwendungsgebiete zugelassen und wird zur Behandlung verschiedener Tumoren (etwa in Brust oder Lunge) eingesetzt. Neue Studiendaten belegen jetzt: Trastuzumab deruxtecan verbessert die Therapieergebnisse bei fortgeschrittenem HER2-positivem Magenkarzinom deutlich.
Illustration einer menschlichen Lunge in blauen Farbtönen, mit sichtbaren Bronchien und Gefäßen
Mehr entdecken, früher handeln

Erweiterte Screening-Kriterien für Lungenkrebs

Das neue Früherkennungsprogramm für Lungenkrebs soll ab 2026 starten. Wer die Auswahl nicht nur nach Alter und Rauchhistorie trifft, sondern zusätzliche Risikofaktoren berücksichtigt, entdeckt fast 20% mehr Fälle – besonders bei Frauen. Das könnte die Sterblichkeit deutlich senken.
Klinikflur mit medizinischem Personal
ESMO-Kongressbericht

Neue neoadjuvante Option für HER2+ Brustkrebs

Erste Daten der DESTINY-Breast11-Studie zeigen: T-DXd plus THP erreicht hohe pCR-Raten bei frühem HER2+ Brustkrebs. Die Kombination könnte Anthrazykline ersetzen. Was bedeutet das für die Praxis?
Closeup of female hand with IV drip infusion in treatment session at hospital
ESMO-Kongressbericht

Pembrolizumab verbessert Überleben bei Ovarialkarzinom

Nach Jahren ohne Fortschritt gibt es Hoffnung für Patientinnen mit platinrefraktärem Ovarialkarzinom. Die Kombination aus Pembrolizumab und metronomer Chemotherapie verlängert das Überleben. Ein Durchbruch in der gynäkologischen Onkologie.
Grafische Illustration einer Blase in leuchtendem Rot mit vernetzten Punkten und Linien, umgeben von konzentrischen Kreisen auf dunklem Hintergrund
Muskelinvasives Blasenkarzinom

Starke Evidenz für Therapie nach postoperativem ctDNA-Status

Der postoperative ctDNA-Status ist entscheidend für die Therapiewahl beim muskelinvasiven Blasenkarzinom, so das Ergebnis der Phase-III-Studie IMvigor011: Patient*innen mit ctDNA-Nachweis profitieren signifikant von einer adjuvanten Immuntherapie mit Atezolizumab – mit einer mehr als verdoppelten 2-Jahres-Rate für das krankheitsfreie Überleben. Läutet dies einen Paradigmenwechsel in der onkologischen Praxis ein?
Rx aktuell

Stellungnahme der AkdÄ zu Nivolumab bei Leberzellkarzinom

Stellungnahme der AkdÄ zur frühen Nutzenbewertung § 35a SGB V von Nivolumab – neues Anwendungsgebiet: Leberzellkarzinom, nicht resezierbar oder fortgeschritten, Erstlinie, Kombination mit Ipilimumab.
Illustration der menschlichen Lunge mit hervorgehobenem Tumor im linken Lungenflügel. Die Bronchien sind zentral dargestellt, umgeben von einer leuchtenden, rot-gelben Farbfläche.
Hoffnung bei EGFR-Resistenz

Antikörper-Wirkstoff-Konjugat könnte helfen, wenn EGFR-TKI versagen

Wenn EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitoren versagen, bleibt oft nur die Chemotherapie – mit begrenztem Erfolg. Die Phase-III-Studie OptiTROP-Lung04 zeigt: Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Sacituzumab tirumotecan bietet Patient*innen mit EGFR-mutiertem NSCLC eine neue Perspektive – mit deutlich verlängertem Überleben und guter Verträglichkeit.
Taste "Leitlinien" auf einer Computertastatur
Neue S3-Leitlinie

Darmkrebs früher erkennen und individueller behandeln

Die neue S3-Leitlinie setzt auf Früherkennung, genetische Tests und innovative Therapiekonzepte – für bessere Prognosen und mehr Organerhalt bei Darmkrebs.
Auge - Überwachung
Onkologie trifft Augenheilkunde

Krebstherapie mit Nebenwirkungen: Wenn Hornhaut und Sehvermögen leiden

Moderne Krebstherapien wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) zeigen starke Effekte gegen Tumoren – doch sie können das Auge massiv schädigen. Hornhautveränderungen, Sehverlust und Therapieabbrüche sind möglich. Augenärztliche Kontrollen sind entscheidend, doch flächendeckende Versorgungsstrukturen fehlen bislang.