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DAPT über 12 Monate hinaus – ein Plus?

Verlängerte duale Plättchenhemmung senkt ischämisches Risiko bei Mehrgefäß-KHK

|von Simone Ritter

Bei Patienten mit koronarer Mehrgefäßerkrankung ist nach Implantation eines medikamentenfreisetzenden Stents eine 12-monatige duale Plättchenhemmung Standard. Ob eine Fortführung darüber hinaus zusätzlichen Schutz bietet, war lange unklar. Eine große chinesische Studie liefert nun belastbare Daten: Wer nach einem Jahr ereignisfrei bleibt und die Kombination aus Clopidogrel und Azetylsalizylsäure für weitere 12 Monate fortsetzt, profitiert klinisch – ohne relevantes Blutungsrisiko.

Blutplättchen
Verlängerte duale Plättchenhemmung nach DES-Implantation senkt bei Mehrgefäß-KHK das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. (© abhijith3747/stock.adobe.com)

Patienten mit koronarer Mehrgefäßerkrankung tragen auch nach erfolgreicher Revaskularisation ein erhöhtes Risiko für ischämische Folgeereignisse. Ob eine über 12 Monate hinausgehende duale Plättchenhemmung (dual antiplatelet therapy, DAPT) in dieser Hochrisikogruppe klinisch relevante Vorteile bringt, war bislang nicht abschließend geklärt.

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