Direkte orale Antikoagulanzien innerhalb von 24 Stunden vor einem ischämischen Schlaganfall gelten bislang als Ausschlusskriterium für die intravenöse Thrombolyse. Eine große retrospektive Analyse mit über 64.000 Patientinnen und Patienten aus dem globalen TriNetX-Netzwerk zeichnet nun ein anderes Bild – mit deutlich niedrigeren Raten intrakranieller und schwerer Blutungen unter DOAK-Vormedikation und vergleichbarer 30- und 90-Tage-Mortalität. Besonders Apixaban überzeugt mit einem günstigen Sicherheitsprofil.
Thrombolyse trotz DOAK-Einnahme: kein erhöhtes Blutungsrisiko beim akuten ischämischen Schlaganfall
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