Startseite Alle Beiträge Innere Medizin Rheumatoide Arthritis: Neue S3-Leitlinie schärft Treat-to-Target und Glukokortikoid-Stopp
Früh, gezielt, risikoadaptiert

Rheumatoide Arthritis: Neue S3-Leitlinie schärft Treat-to-Target und Glukokortikoid-Stopp

|von Stephanie Schikora

Sofortiger Therapiestart nach Diagnose, anhaltende Remission als Ziel und Kontrollen alle 1 bis 3 Monate: Die neue S3-Leitlinie zur rheumatoiden Arthritis stellt Treat-to-Target konsequent in den Mittelpunkt. Methotrexat bleibt Grundlage der Erstlinie, Glukokortikoide werden auf maximal drei Monate begrenzt. Vor jeder Eskalation steht die konsequente Optimierung der csDMARD-Strategie. Neu sind zudem die risikoadaptierte Positionierung von JAK-Inhibitoren, flexiblere Switching-Optionen und eine eigenständige Deeskalationsempfehlung – ohne vollständiges Absetzen der DMARD-Therapie.

Die neue S3-Leitlinie „Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten" fordert frühen Therapiestart und engmaschige Kontrolle (© freshidea/stock.adobe.com)

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Seit der letzten S2e-Fassung von 2018 hat sich die Therapielandschaft der rheumatoiden Arthritis [RA) deutlich erweitert – neue Wirkstoffe, aktuelle Sicherheitsdaten (u. a. zu JAK-Inhibitoren) und der Anspruch, Glukokortikoide (GC) konsequent zu minimieren, machten ein Update notwendig. Die federführend von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh) erarbeitete S3-Leitlinie liefert nun praxisnahe Empfehlungen für Erstlinientherapie, Eskalation, Switching und Deeskalation im Sinne einer konsequenten Treat-to-Target-Strategie (T2T).

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