Angststörungen, Depressionen – eine Krebserkrankung hat für die Betroffenen oft weitreichende Folgen. Die Diagnose wirft viele erst einmal aus der Bahn. Psychoonkologische Angebote fangen die Betroffenen auf, bieten Unterstützung, geben Halt. Nicht immer kommen diese Hilfen tatsächlich bei denen an, die sie am dringendsten benötigen. Vor allem Alter, Geschlecht und die Art des Kontakts beeinflussen, wer Hilfe erhält.
Wer erhält psychoonkologische Hilfe und wer fällt durchs Raster?
Studien zeigen, dass rund jeder 4. Krebsüberlebende unter Angst oder Depressionen leidet. Psychoonkologische Angebote sollen die Patienten in dieser belastenden Zeit unterstützen. Doch wer nimmt diese Hilfe wirklich in Anspruch – und wer bleibt trotz der immensen Belastung außen vor? Genau dies wollten Wissenschaftler jetzt herausfinden.
Bestimmte Gruppen bleiben außen vor
Insgesamt wurden dazu Daten von 5.217 erwachsenen Krebspatientinnen und -patienten ausgewertet. Die Teilnehmenden hatten sich alle einer Behandlung an einem deutschen Krebszentrum unterzogen und mindestens 1-nmal an einem psychoonkologischen Screening teilgenommen.
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