Wenn Biologika und zielgerichtete Therapien versagen, stoßen viele Patienten mit schweren rheumatologischen Autoimmunerkrankungen an therapeutische Grenzen. Zellbasierte Immuntherapien wie CAR-T-Zellen und bispezifische T-Cell Engager könnten das ändern: Sie eliminieren gezielt krankheitsauslösende Immunzellen und ermöglichen bei manchen Betroffenen einen tiefgreifenden „Immun-Reset“. Noch sind die Verfahren Studien vorbehalten, die Ergebnisse gelten jedoch als vielversprechend.
Immun-Reset bei Lupus, rheumatoider Arthris & Co. – Hoffnung nach Therapieversagen
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Rund 30 % der Patienten mit entzündlich-rheumatischen Autoimmunerkrankungen erreichen trotz moderner Biologika und zielgerichteter kleiner Moleküle keine Remission. Für diese Betroffenen zeichnet sich mit zellbasierten Immuntherapien eine neue Option ab – ein Ansatz, den die Hämato-Onkologie seit über einem Jahrzehnt erfolgreich nutzt und der nun in der Rheumatologie zunehmend Fuß fasst.
„Es lag nahe, sich diese Therapien aus der Hämato-Onkologie auszuleihen.“
— Prof. Dr. Ina Kötter, Hamburg – 1. Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und klinische Immunologie
Zwei Prinzipien, ein Ziel: autoreaktive Immunzellen eliminieren
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