Nikotinhaltige E-Zigaretten erzielen in der Tabakentwöhnung höhere Abstinenzraten als eine klassische Nikotinersatztherapie und reduzieren die Schadstoffbelastung um bis zu 90%. Ein neues Konsenspapier der Society for Research on Nicotine and Tobacco liefert drei konkrete Empfehlungen für das ärztliche Beratungsgespräch – von der gleichrangigen Positionierung neben Vareniclin und Bupropion über das aktive Ausräumen hartnäckiger Mythen bis zur partizipativen Entscheidungsfindung mit dem Patienten.
Rauchstopp mit E-Zigarette: Neues Konsenspapier mit drei Empfehlungen für die Praxis
Der Konsum von Tabakzigaretten zählt weiterhin zu den führenden vermeidbaren Todes- und Krankheitsursachen weltweit. In den USA möchten laut aktuellen Erhebungen 68% der Rauchenden aufhören, mehr als die Hälfte unternimmt jährlich einen Entwöhnungsversuch – doch weniger als 10% sind erfolgreich. Vor diesem Hintergrund rücken nikotinhaltige E-Zigaretten zunehmend in den Fokus: Sie exponieren Raucher deutlich weniger mit Karzinogenen und Toxinen als konventionelle Zigaretten, zum Teil um bis zu 90%. Da die Verbrennung als Hauptursache tabakassoziierter Schäden gilt, verorten die Autoren des neuen Konsenspapiers E-Zigaretten als deutlich weniger schädliche Alternative zur Tabakzigarette.
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